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Debatte über Rechte in Sachsen: Ist mal gut jetzt
DPA

Sachsen ist und bleibt braune Zone - da hilft auch kein Tillich-Rücktritt. Das war der Kern eines Textes von Janko Tietz auf SPIEGEL ONLINE. Wenn sich aber im Land etwas ändern soll, muss sich die Debatte ändern.

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fisschfreund 22.10.2017, 12:12
1. Überschrift

Die ganze ostzone wieder einzäunen und gut ist. Anders fühlen die sich ja offensichtlich nicht wohl.

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vaikl 22.10.2017, 12:13
2. Lieber ein paar Sachsen mehr in der Schmollecke...

...als braun-relativierender Tendenzjournalismus, bei dem man die Oberflächlichkeit seiner demokratischen Nullbasis 1000 Meilen gegen den Wind riecht. Nicht wir, nicht die Diskussionen müssen sich ändern, sondern zuerst diese sächsische Einfaltspinselei und das Einigeln in Naivität.

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desertking 22.10.2017, 12:15
3. Ach Sensibilität...

Wenn es um die Wahrheit geht, wird der Sachse also plötzlich sensibel. Nicht die Debatte muss sich ändern, sondern diese Wehleidigkeit und Mimosenhaftigkeit im Osten. Immer sind die Anderen schuld, nie man selbst. So lange auch nicht rechtsextreme Ostdeutsche so massiv jedwede Diskussion schlicht und ergreifend verweigern, weil sie unangenehm sein könnte, wird das nix.

Und wer schert sich eigentlich um meine Sensibilität? Jahrzehntelang hält man den Osten aus und renoviert ihn und was ist dann der Dank dafür? Weite Teile der ostdeutschen Gesellschaft sind undankbar. Ganz einfach.

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demiurg666 22.10.2017, 12:16
4. super Kommentar

Also, wenn man die Missstände nicht benennt dann gehen sie von alleine weg. Tolle Idee, da hat sich das Studium aber gelohnt, wenn man so tolle Lehren aus der Tasche ziehen kann.

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swedish72 22.10.2017, 12:19
5. Danke!

... für diesen Artikel und das sage ich als Berliner -traditionell nicht die ersten Sachsen-Verbündeten! Es ist manchmal schon beschämend wie hier immer wieder Leute, die mehrheitlich nie einen Fuß in das schöne Land Sachsen gesetzt haben und aus schmucken Büros in hippen Gegenden schreiben, sich anmaßen über alle dort Lebenden zu urteilen. Dem Mainstream folgen und immer noch eins draufsetzen weil es ja Spaß macht einen gefunden zu haben auf den man schlagen kann und dafür sich des Beifalls sicher sein kann von denjenigen, die ebenso schlicht gestrickt sind. Daher nochmal.. Danke für diesen Artikel!

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Bueckstueck 22.10.2017, 12:20
6. Ansätze bitte!

"Es ist Zeit für den nächsten Schritt. Die Lehren. Und das Nachdenken darüber, wie es besser werden kann."

Schön und gut. Wie wäre es mit Ansätzen wie diese Lehren aussehen und was getan werden soll?

Ich hab da nämlich so einen Verdacht wie die klingen...

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Bürger Icks 22.10.2017, 12:21
7. Die Frage ist doch längst, wie Sachsen wieder anders werden könnte

Oder aber:
War Sachsen jemals anders, seit dem Mauerfall?

Schuld sind doch hier nicht irgendwelche Artikel die über die Realität dort sprechen, sondern der braune Müll im Kopf vieler Menschen dort! Natürlich kann man niemals alle über einen Kamm scheren, aber warum ist den Sachsen seit jeher(ab 1989) bekannt dafür der braunste Sumpf Deutschlands zu sein? Weil das alles aus der Luft gegriffen ist?

Und jetzt soll man am besten nicht mehr darüber sprechen?

Und wenn Politiker von "Politik für die Menschen" sprechen, ist das weder banal noch lächerlich.
Geben diese Politiker damit doch nur zu was jeder Bürger in Deutschland spüren kann:
Wir leben in einer marktkonformen "Demokratie", in der eben nicht Politik für alle Menschen gemacht wird. Sondern für die Märkte, die Wirtschaft, die Industrie, die Konzerne, Banken und natürlich auch ein paar Menschen, reiche(!!!) Menschen!

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guema 22.10.2017, 12:24
8. Ein gelungener Artikel

Danke für diesen Artikel. Es ist auch für mich immer wieder verwunderlich, wie aus den alten Bundesländern auf Sachsen geschaut wird. Und das immer nur ein Foto von Dresden dazu montiert wird, nervt auch langsam. Ganz gleich in welcher Zeitschrift. Liegt es vielleicht daran, das nur auf diese Stadt geschaut wird? Sollte man bei Gelegenheit mal untersuchen. Ein andere Aspekt. Es gab in Sachsen von 1990 bis 2012 einen Ministerpräsidenten Biedenkopf. Ehemalige westdeutsche Politikelite. Ich finde, nicht alles kann mit DDR erklärt werden.

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1989er 22.10.2017, 12:30
9. Schade,

daß in Sachsen scheinbar nur Nazis wohnen (Ironie aus!). Das schöne Bundesland immer nur schlecht zu reden, kaschiert doch die eigenen Probleme mit Möchtegern Nazis. Wie im Artikel erwähnt, sollte nicht nur in Sachsen viel mehr dafür getan werden, das solches Gedankengut einfach keine Basis mehr hat. Und das dies alles andere als einfach ist/sein wird ist leider auch ein Fakt.

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