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Debatte über Tötung auf Verlangen: CDU-Generalsekretär will aktive Sterbehilfe verhin
DPA

Die Debatte um ein Verbot der aktiven Sterbehilfe nimmt an Fahrt auf, die Debatte geht quer durch alle Parteien. Der neue CDU-Generalsekretär Peter Tauber spricht sich gegen Lockerungen aus - er wolle aktiver Sterbehilfe einen Riegel vorschieben.

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Der-Gande 16.01.2014, 15:41
1. Sterbehilfe

Kann das nicht vielleicht der Betroffene entscheiden, wann und wie er geholfen werden möchte?

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bumminrum 16.01.2014, 15:42
2. Vorschriften und Weltanschauungen

von Politikern, welche anderen Menschen aufgezwungen werden, sind bei diesem persönlichen Thema absolut deplatziert. Wenn diese Herren keine Hilfe möchten können sie diese ja auch ablehnen. Umgekehrt gilt das nicht, da ist es eine reine weltanschauliche Bevormundung. Das sind dann auch die gleichen Leute, welche sinnlose Kampfeinsätze, wie in Afghanistan, mit toten Soldaten massiv befürworten.

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Herr Hold 16.01.2014, 15:42
3. Tja

Zitat von sysop
Die Debatte um ein Verbot der aktiven Sterbehilfe nimmt an Fahrt auf, die Debatte geht quer durch alle Parteien. Der neue CDU-Generalsekretär Peter Tauber spricht sich gegen Lockerungen aus - er wolle aktiver Sterbehilfe einen Riegel vorschieben.
Das interessiert nur leider wenige was der Herr Tauber will. Und das ist auch gut so.

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rvdf11974 16.01.2014, 15:51
4. 70 Prozent!

Mein Gott wie weltfremd kann man nur sein? CDU halt...

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gog-magog 16.01.2014, 15:56
5.

Zitat von Der-Gande
Kann das nicht vielleicht der Betroffene entscheiden, wann und wie er geholfen werden möchte?
Das wäre menschlich. Aber Menschlichkeit suchen Sie in unserer Parteipolitik vergeblich.

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Holledauer 16.01.2014, 16:01
6. Nun, solange es noch leicht erreichbare Eisenbahnstrecken gibt ...

und sich textile Aufhänghilfen noch im bezahlbaren Bereich befinden, kann man ja diese sehr "humanen" Tötungsmittel auf sich selbst anwenden. Die Eisenbahn wird von etwa 1.000 den Tod suchenden Menschen aufgesucht, also pro Tag beinahe 3 "Kunden".
Dann gibt es auch noch hohe Gebäude, Brücken und so manchen Berg, der sich ebenfalls nutzen lässt.
Darum hat Herr Tauber recht, wenn er sagt "ohne mich", oder indirekt "do it yourself".
Der Personenkreis, der wegen Krankheit oder anderen Zufälligkeiten diese Möglichkeiten nicht nutzen kann, der hat eben Pech gehabt, kann sich aber der christlichen Fürsorge, die durchaus in Marter ausarten kann, sicher sein.
Alles andere, wie es zum Beispiel die gottlosen Belgier und Holländer machen, ist inhuman und dem uniondeutschen Geiste unwürdig!

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till2010 16.01.2014, 16:02
7.

Das nennt man Meinungsfreiheit. Eine Meinung darf man haben, nur gehört und umgesetzt wird sie nicht, obwohl die Mehrheit dafür ist.

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againstusa 16.01.2014, 16:03
8. optional

Bei solch einem Thema, würde ich bestimmt in ein Gesetzbuch gucken. Wie beschränkt ist der Horizont?

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Lankoron 16.01.2014, 16:04
9. Ohne einen Arzt

wüsste ich nicht mal, wie ich legal an ein Gift oder Medikament kommen sollte. Und wenn ich verfalle, wenn ich im Dauerkoma liege, oder so schwer an Alzheimer erkrankt bin, dass ich weder zu Willensäußerungen oder eigenen Handlungen fähig bin....dann soll mir geholfen werden können. Das wäre mein Wunsch an die Politik. Und nicht, wie von einer Medizinindustrie gewollt und selber erlebt: an einem hinfälligen 95jährigen schwer Alzheimerpatienten eine Krebsdiagnose stellen und ihn dann noch operieren und einer Chemo unterziehen wollen...Auch Mediziner sollten ihre eigene Ethik hinterfragen, und den Menschen sollte mal wieder klar gemacht werden, das auch in unserer ach so tollen Zeit auch der TOD dazugehört!

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