Forum: Politik
Debatte über Ungleichheit : Liberale Lügen
DPA

Die Rechtspopulisten haben geschafft, was linken Politikern und Publizisten seit Jahren nicht gelungen ist: Die Elite debattiert über Ungleichheit. Nicht aus Anstand - sondern aus Angst.

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lupo44 29.12.2016, 17:54
20. Kolumne= öffentlicher Meinungsbeitrag

mi Erstaunen kann man diesen Beitrag zur Kenntnis nehmen.Und es gibt auch eine Feststellung Zitat:
"Leider ist es keine Stimme des Fortschritts,sondern eine des Rassismus,der Menschenverachtung der Unfreiheit." Dieser Verfasser muß hier nicht leben in diesen freiheitlichen Deutschland welches Millionen von Menschen eine Zuflucht gestattet die dankbar angenommen wird. Trotz Brexit,Trump,AFD,Pegida -alles in einen Topf kommen die Menschen gerne nach Deutschland.Rassismus und Menschenverachtung-WO? Vor allen Dingen sind es immer Deutsche die negativ auffallen? Und der Wohlstand für Alle einst von Ludwig Erhard proklamiert! Das ist nicht einfach dieser Devise praktisch zu folgen in dem Deutschland der heutigen Zeit anno 2016/17..Deutschland verliert an Kreativität.Wir brauchen den Ausbau von Arbeitsplätzen die gut bezahlt werden,auch vor den Hintergrund der zu uns strömenden jungen Flüchtlinge.Also Fazit dieser Inhalte -schlecht recherchiert vom Verfasser.Deutschland ist nicht gespalten in Reich und Arm,sondern wird von einen falschen Verteiler schlüssel regiert.

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kleinbürger 29.12.2016, 17:57
21. herrschaft

die herrschaft in diesem lande geht nicht mehr von den vertretern des wirtschaftskapitalismus aus sondern von der linksgesinnten akademischen fettschicht.

sie ist und kann nicht gegen die wirtschaft sein da sie weiß nur eine funktionierende starke wirtschaft erwirtschaftet das geld um gender-studien zu betreiben und den überborenden bürokratismus in öffentlichen verwaltungen zu finanzieren - will heißen der wohlstand der akademischen fettschicht wird aus steuern finanziert. steuern, die wirtschaft und arbeitnehmer aufbringen müssen.

die neue herrschaftselite speist sich aus den durch die institionen marschierten alt-68ern die immer mehr wollten als nur ihren wohlstand zu geniessen, sie wollten immer auch eine moralisch-gesellschaftliche elite sein, die das land nach ihren vorstellungen umbauen wollten.

die aus ihren vierteln verdrängten arbeiter und in die arbeitlosigkeit getriebenen malocher interessierten sie nie wirklich, es waren immer nur lippenbekenntnisse und hohle phrasen.

allerdings waren und sind die leute nicht so blöd wie unterstellt, ihr kreuzchen bei den etablierten parteien war immer nur ein kreuzchen für die legitimation der anderen.

jetzt sind diese leute aufgewacht und schauen nach rechts, ob dort etwas für sie getan wird.

hybris war noch nie ein guter ratgeber.

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Oskar45 29.12.2016, 17:59
22. Die Politik muss wieder lernen sich für ihre gesamte Bevölkerung einzusetzen

Wenn man die Politik der letzten Jahre analysiert, so haben die Bundes-wie die Landesregierungen ihre Politik ohne Berücksichtigung des Volkes verfolgt. So wurde den Griechen, die mit ca. 120.000 € doppelt so viel Vermögen wie ein durchschnittlicher Deutscher haben, Schulden erlassen und großzügig Nicht mehr rückzahlbare Kredite gewährt. Dort kann ein 13 oder 14 Rentengehalt ausbezahlt werden, in Deutschland heißt es dazu kein Geld da. Mit 15 Milliarden € werden die EU-Haushalte/ anderen Länder von uns finanziert, aber für die deutsche Bevölkerung ist keine Steuerentlastun möglich. Die verfehlte Flüchtlingspolitik kostet die Länder in 2016 ca. 20 Milliarden €, nach dem Ökonom Rafelhausen insgesamt 1,5 Billionen €, aber für die Einstellung von Polizei und eine gute Bezahlung des Personals im öffentlichen Dienst ist kein Geld da. In Deutschland gibt es einen Niedriglohnsektor in dem 22,5 % aller Beschäftigten tätig sind. Für diese Leute ist kein Geld da. So geht es seit Jahren. Für die normale arbeitende Bevölkerung oder die Rentner ist nie Geld da oder diese werden mit minimalbeträgen abgespeist, während die ganze Welt von unserer politischen Kaste finanziell unterstützt wird. Hier muss umgesteuert werden, damit die Belange unserer Bevölkerung wieder Vorrang hat. Solange unsere Politiker dies nicht kapieren geht der Unmut weiter.

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mcgrant1 29.12.2016, 18:00
23. Gut so Herr Augstein,

Sie tragen auch dazu bei, dass das Totenglöckchen des Spiegel anfängt zu läuten. Eine solche fehlerhafte Beurteilung der AfD habe ich selten gelesen:"Leider ist es keine Stimme des Fortschritts, sondern eine des Rassismus, der Menschenverachtung, der Unfreiheit." Fangen wir mit Unfreiheit an: Fühlen Sie sich heute freier, wenn vor jedem Weihnachtsmarkt Panzersperren stehen oder Security in jedem Supermarkt und an jedem Baggersee patrouilliert? Früher war das nicht nötig. Was ist menschenverachtend, wenn die AfD sagt, dass sog. Flüchtlingen vor Ort besser und effektiver geholfen werden könnte? Wo sehen Sie Rassismus in der AfD? Wahrscheinlich passt in die von Ihnen definierte Rassismus Schublade alles was nicht der links-grünen Ideologie entspricht.

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Max Hinweg 29.12.2016, 18:01
24. Am Thema vorbei

als Altlinker Augstein passt ihm halt weiterhin der Kapitalismus nicht.
Es sind eben Rassisten die nicht verstehen wollen , dass durch die Globalisierung ein deutscher ungelernter Arbeitet nicht mehr wert ist (und damit nicht mehr verdient) als
ein chinesischer Arbeiter. Das
hat mit "Neokapitalismus"
nichts zu tun . Noch nie waren in Deutschland die Sozialleistungen so hoch wie zur Zeit.Die Globalisierung macht aller gleicher als jeder Sozialismus. Der Unterschied ist, dass dies von Nationalstaaten nicht
mehr zu steuern ist und die Populisten diese Ohnmacht erkannt haben und dies ausnutzen. Dies ist der Grund für das Erscheinen der vielen starken Pseudomännern wie Trump,Erdogan und Putin.Alles
Länder mit rassistischen Traditionen.
Mit

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Toleranter Demokrat 29.12.2016, 18:02
25. Guter Artikel, aber

ich kann an die Stelle im AFD Programm nicht finden, wonach die Gleichberechtigung der Schwulen abgeschafft werden soll. Kann jemand helfen?

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kuschl 29.12.2016, 18:06
26. War das jetzt eine Selbstreflexion, Herr Augstein

Nachdenkliche Töne? Über Jahrzehnte, etwa ab 1990, hat sich doch unsere linksgrünlastige Polit- und Medienschickeria nur mit sich selbst beschäftigt. Kommen jetzt die Folgen dieser Politik allmählich auch in den Villenvororten der Salonlinken an, daß man auch einmal anfängt, über mögliche Fehler nachzudenken? Einges haben Sie schon richtig erkannt, Herr Augstein. Unser Finanzminister würde sagen, Sie sind auf einem guten Weg.

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heinryk 29.12.2016, 18:10
27. Aud den Punkt gebracht!

Das erklärt auch die Niederlage der widerlichen, elitären Clinton Pseudo- Liberalen. Eben nur kleinbürgerliche Spiesser die sich an ihren Privilegien festhalten wollten während sie heuchlerisch und zur Ablenkung nur von Gleichberechtigung in individuellen Identätsbereichen schwadronierten, anstatt sich auf die kollektive und all gegenwärtige wirtschaftliche Ungleichheit zu konzentrieren.

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curiosus_ 29.12.2016, 18:11
28. Jedem ist...

Zitat von Augstein
Aber das ist eben das Problem mit dieser Öffentlichkeit, die sich für demokratisch und liberal hält: Sie ist voller Achtsamkeit für jene, die dazugehören, und verblüffend desinteressiert an allen anderen.
...das eigene Hemd näher als die Hose des anderen. Wobei der Mensch als Einzelkämpfer nicht weit kommt, deshalb hat sich bei ihm das Stammeswesen herausgebildet. So lässt sich für den Einzelnen das meiste herausholen. Und wenn er dann noch dem richtigen Stamm angehört, dem, der oben steht, dann hat er’s geschafft. Vorausgesetzt sein Stamm bleibt oben.

"Sie ist voller Achtsamkeit für jene, die dazugehören, und verblüffend desinteressiert an allen anderen" - da ist nichts verblüffend. Das ist ganz simpel das archaische Verhalten des Eliten-Stammes. Über jahrhundertausende evolutionär ausgebildet.


Zitat von Augstein
"Personen mit geringerem Einkommen verzichten auf politische Partizipation" "Die Wahrscheinlichkeit für eine Politikveränderung ist wesentlich höher, wenn diese Politikveränderung von einer großen Anzahl von Menschen mit höherem Einkommen unterstützt wird."
Richtig. Und z.B. das Wählen der AfD, auch wenn die vordergründig nicht die wirtschaftlichen Interessen der Abgehängten zu verfolgen scheinen, befördert ganz ungemein die "Unterstützung einer Politikveränderung durch die Menschen mit höherem Einkommen". Denn die AfD läuft den Interessen des Eliten-Stammes konträr.

Weshalb wohl oder übel wieder mehr Rücksicht auf die anderen genommen werden muss. Purer Eigennutz, denn der Eliten-Stamm hat wesentlich mehr zu verlieren als die Abgehängten.

Man spannt seinen Gegner nicht effektiv für die eigenen Interessen ein wenn man in offene Opposition zu ihm geht. Und zum Beispiel den Klassenkampf ausruft. Aber man spannt ihn dann effektiv ein, wenn man unterschwellig, ohne Konfrontation (und eine dadurch hervorgerufene Abwehrhaltung) seinen ureigensten Interessen zuwider handelt. Dann nämlich kommt der Änderungswille aus eigener Analyse und eigenem Antrieb. So wie es schon nach dem Ende des tausendjährigen Reiches über einige Jahre gelaufen ist.

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Normaler Wutbürger 29.12.2016, 18:12
29. Was für ein Unfug

Wie tatsächlich immernoch versucht wird, den Erfolg der AfD mit sozial Ungleichheiten zu erklären. Die "Abgehängten" also mal wieder. Wie in den USA ...

An die Wahrheit traut sich einfach keiner drann.
Mit der AfD wird sich in den meisten Bereichen der Politik nichts ändern. Einzig und allein die Einwanderungs und Migrationspolitik. Und genau darauf hoffen die Wähler.

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