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Debatte über Währungskrise: Sarrazin entlarvt die Euro-Lüge

Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin ist zurück. Diesmal wettert er nicht gegen Ausländer, sondern gegen den Euro. Um ihn zu widerlegen, müsste man das Finanzsystem im Kern reformieren. Aber davor schrecken alle zurück - von Merkel bis Steinbrück.

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tea-rex 21.05.2012, 14:12
50. Auge ! Schon wieder high ?!

Zitat von sysop
Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin ist zurück. Diesmal wettert er nicht gegen Ausländer, sondern gegen den Euro. Um ihn zu widerlegen, müsste man das Finanzsystem im Kern reformieren. Aber davor schrecken alle zurück - von Merkel bis Steinbrück.
Sehr lyrische Kolumne !
In Prosa übersetzt bleibt folgende Essenz:
- Thilo hat kein Herz,
- das System ist noch nicht sozialistisch genug - deshalb versagt es dauernd,
- Banker sind allein Schuld an der Finanzkrise (weil die die Schulden machen NIE Schuld tragen - wer das sagt leidet an einer Geisteskrankheit deren lateinischer Name Herrn Dr. Augstein bekannt ist)

Also wie der Augstein immer zweifelt - mit sich ringt -
und dann doch immer das selbe dabei heraus kommt.
Er ist schon ein ganz doller Intellektueller und Dichter
(und so einfühlsam)

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salamist 21.05.2012, 14:13
51. Falsch

Zitat von frankenwagen
Sehe ich das falsch oder ist Berlin die Hauptstadt Deutschlands...also die Hauptstadt des Landes zu dem auch Bayern gehört. Was hat das mit Griechenland zu tun??
Berlin ist Regierungssitz, nicht Hauptstadt, wir leben in einem sozialen demokratischem Bundesstaat.
Nur Zentralistiche Staaten, Diktaturen und Königreiche haben Hauptstädte.

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anton_otto 21.05.2012, 14:13
52. optional

Zur Erinnerung: Erst hat sich die griechische Regierung mit Betrug in die Eurozone geschlichen. Dann haben sie und ihre Nachfolgerregierungen die billig erlangten Kredite mit vollen Händen ausgegeben. Jetzt und bis in alle Ewigkeit sollen die (noch) solventen Staaten die Party bezahlen? Nein, so haben wir nicht gewettet! Eigenverantwortung heißt das Zauberwort. Die Slowakei zum Beispiel kam von einer viel schwächeren Ausgangsbasis, hat ihre Volkswirtschaft eigenständig saniert und soll jetzt den griechischen Schlendrian bezahlen?
Das Ziel kann nicht die immer weitere Abgabe von Kompetenzen der Staaten sein, sondern die Eigenverantwortung der Völker in einem Staatenbund. Für mehr reichen die Gemeinsamkeiten eben nicht.

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Trivalent 21.05.2012, 14:14
53. Dazu

Zitat von sysop
Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin ist zurück. Diesmal wettert er nicht gegen Ausländer, sondern gegen den Euro. Um ihn zu widerlegen, müsste man das Finanzsystem im Kern reformieren. Aber davor schrecken alle zurück - von Merkel bis Steinbrück.
Dazu bräuchte es eines Sarazin nicht, um die schweren Fehler der Politik zu analysieren.
Deutschland und die anderen stabilen Länder können die Probleme in den anderen, instabilen Ländern, nicht beheben. Wenn sie es in sinnloser "Hilfsbereitschaft" versuchen, werden sie mit unter die Räder geraten.
Ob mit, oder ohne Euro, jedes Land muss seine Wirtschaft selbst wieder stabil auf die Beine stellen, wenn es selbstständig bleiben will.
Europa muss einen Schritt zurück gehen, um wieder auf den richtigen Kurs zu kommen. Wir brauchen keine basisfremde Politik von Oben nach Unten, sonern zuerst eine funktionierende Politik von Unten nach Oben.
Herr Sarazin hat das gesagt, was vernünftige Stimmen immer schon forderten: Zurück zu den stabilen Grundsätzen, wie sie auch richtigerweise von Anfang an beschlossen, aber leider in verantwortungsloser Weise missachtet und dann aufgegeben wurden.
Wer da nicht mitmacht muss seinen eigenen Weg gehen.
Man mag über den richtigen Weg lachen, weil er scheinbar so unbequem ist. Die Politik kann natürlich dem zunehmend verständnisloseren Bürger weiter versuchen, Sand in die Augen zu streuen, ihm ein X für ein U vor zu machen versuchen und die eigenen Schäfchen ins Trockene bringen, aber die Unruhe wächst in der Bevölkerung, Sarazins Buch ist nur ein kleines Zeichen.

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engeld 21.05.2012, 14:14
54. Der Euro - ein politisches Konstrukt

In der Fernseh-Diskussion wurde m.E. sehr deutlich, dass der Euro politisch gewollt, aber weder geld- noch steuerpolitisch zu Ende gedacht ist. Herr Sarrazin hat dies in der Diskussion klar gestellt, während Herr Steinbrück um die Kernfrage der europäischen Integration herumgeeiert ist. So wie der Euro sich im Moment darstellt, hat er keine Zukunft - jedenfalls keine Zukunft, auf die ich Wert lege, wenn meine Steuergroschen munter in den Konsum anderer sogenannter Euro-Partner fließen während ich mich ab 67 über die Früchte meiner negativ verzinsten Rentenbeitraege ärgern muss. Von den Auswirkungen der steigenden Inflation und drückender Schuldenlast auf die Zukunft meiner Kinder will ich gar nicht erst anfangen.

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RioTokio 21.05.2012, 14:14
55. Auge

Zitat von sysop
Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin ist zurück. Diesmal wettert er nicht gegen Ausländer, sondern gegen den Euro. Um ihn zu widerlegen, müsste man das Finanzsystem im Kern reformieren. Aber davor schrecken alle zurück - von Merkel bis Steinbrück.
Augstein mußte ja wiede so ein verqueres Ding rausrutschen.
Er sagt: Sarrazin lügt.
Harter Tobac.
Er sagt aber nicht wo er lügt.
Er gibt zu, dass Sarrazin die Sachlage -Zahlen - rund um den Euro gut beschreibt, aber wohl weitere Sachfragen die den Euro betreffen ignoriert - Gefühlsfragen eben.
Toll, die gesamte Eurodebatte wird also reduziert auf ein Gefühlsproblem, damit können alle möglichen diffusen Argumente ins Feld geführt werden.
Das Geld, das die deutschen Steuerzahler für den Euro zahlen müssen ist dagegen ganz real.
Und wo Augstein schon mal bei diffusen Argumenten ist fordert er irgend etwas radikal neues, tolles für Europa - irgendetwas übergeordnetes, das alles richtig macht.
Klar, es darf nichs mit neuen und freiheitlichen Ideen zu tun haben (neoliberal), es muss wohl etwas altes und unfreies sein - etwas sozialistisch/kommunistisches vermutlich, das sind ja auch die Parteien die immer recht haben ...

Schon krass der Mann....

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rjrauschffm 21.05.2012, 14:15
56. Sarrazin entlarvt die Eurolüge

Zitat von harumpel
Ganz schön einseitiger Artikel. Bloß nicht irgendwo anecken. Wozu brauche ich nochmal den SPIEGEL?
1. Die gleichen Rot-Ideologen vom Spiegel wie immer.
2. Gefühl (d.h. Empathie) Was raus kommt, wenn man nach dem Gefühl geht, können wir jetzt im vorliegenden Feld der Verwüstung bewundern.
3. Macht der Banken? Was ist denn das? Niemand ist gezwungen Schulden zu machen?
4. Die Banken haben doch lediglich eine Transmitter-Funktion und sind zuständig für das Risiko-Management. ZB. aus den 6 % Zinsen für die Spanien-Anleihe muß auch die Kredit-Versicherung bezahlt werden.

5. Warum druckt die EU nicht gleich ihr eigenes Geld wie der liebenswerte Volksgenosse Mugabe!

6: Vor einiger Zeit hat den den 1-Mio-Zairepfund-Schein gedruckt. Das
soll ihm mal einer nachmachen.

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joppo 21.05.2012, 14:15
57. Gewinner

Zitat von sysop
Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin ist zurück. Diesmal wettert er nicht gegen Ausländer, sondern gegen den Euro. Um ihn zu widerlegen, müsste man das Finanzsystem im Kern reformieren. Aber davor schrecken alle zurück - von Merkel bis Steinbrück.
Sarazin wahr der deutliche gewinner bei Jauch!

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egowehner 21.05.2012, 14:17
58. Hoch lebe die Internationale?

[QUOTE=#2011-0001;10220130]Das System ... sollte man nur abschaffen, wenn man eine funktionierende Alternative hat. Die gibt es aber aufgrund des Faktors Mensch nicht.

Es ist mir unbegreiflich wie politsch links Motivierte mit politsch rechts Motivierten hier in dasselbe Horn stoßen. Das ist ein inakzeptables Unding!

Hier geht es um unsere europäischen Mitbürger in Griechenland und sonstwo in der Union.

Niemand hat Zahlungen nach Ostdeutschland in Frage gestellt; immer noch zahlen wir für einen Berliner Zirkus, der uns im Süden überhaupt nicht interessiert. Jetzt werden Forderungen von NRW laut. Das ist ja alles schön und gut, solange finanzierbar. Ich sehe aber nicht ein, warum einem Griechen nicht dasselbe an Hilfe zustehen sollte als einem Berliner.[/QUOT

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Calex 21.05.2012, 14:17
59. Beiflichten

Zitat von eu-sklave
Bravo Herr Augstein! Sie sind dem Beruf als Journalist bei diesem Bericht voll würdig. Neutral, kritisch, kein Mainstream basching wie üblich wenn der Name Sarrazin im Spiel ist. Respekt!
Dem kann ich nur beiflichten.

Im übrigen gibts es genug alternative Lösungen, nur leider sind diese nich umsetzbar, da unsere Macht und Geld - Elite dieses System nicht unterstützen würden.

Ein System nämlich, bei dem die Banken nur noch das Geld verleihen dürfen, was sie tatsächlich besitzen und das Geld an reale Werte wir Gold oder Silber gebunden ist.

Und ein System, bei dem die Banken das Geld nur noch aufbewahren, wenn es eingezahlt wurde und nich weiterverleihen dürfen. Und wenn, dann nur mit Einverständnis des Einzahlers und ohne Zinsgewinne, sondern nur auf der Basis einer immer gleich hohen Verwaltungsgebühr.

Das würde den Banken, die daran gewöhnt sind ihr Geld quasi selbst zu drucken nicht gefallen. (Mindestreservesystem, etc.)

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