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Debatte um Autonomen-Zentrum Rote Flora: "Wir können solche Räume nicht zulassen"
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Die Rote Flora ist das Zentrum der Autonomen in Hamburg. Nach den G20-Krawallen fordern immer mehr Politiker die Schließung, darunter FDP-Vize Kubicki. Doch das dürfte schwierig werden.

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großwolke 16.07.2017, 15:51
100. Räumung wäre ein guter erster Schritt

Symbolpolitik ist wichtig. Sie zeigt den rechtstreuen Bürgern, dass ihre Angepasstheit der richtige Weg ist, und den sogenannten Autonomen macht man mit so einer Aktion zumindest erstmal das Leben schwer. Vielleicht schwer genug, dass der eine oder andere dieses unsinnige Theater aufgibt und sich in ein normales Leben fügt, in dem er zwar nicht mehr an der Weltrevolution arbeitet, aber dafür immerhin am eigenen Lebensglück? Die G20-Krawalle haben gezeigt, dass es ein Problem gibt, und wenn man Krawallmacher aus dem Herzen einer Großstadt fortjagt, kann man dieses Problem zukünftig vielleicht vermeiden. Wenn das neue Probleme erzeugt, löst man die im nächsten Schritt. Immer schön eins nach dem anderen. Nicht tätig zu werden, weil das vielleicht zu Problemen führen könnte ist genau die Denke, die zu Politikverdrossenheit führt.

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charlybird 16.07.2017, 15:52
101. Kubickis

Zitat von schwaebischehausfrau
Kubicki hat in seinem Interview sehr treffend gemeint, man solle sich nur mal vorstellen, dass dies keine rechtsfreie und gewaltbereite "Rote Flora" , sondern eine rechtsfreie, rechtsradikale "Braune Flora" sei - toleriert und unterstützt mit Steuergeldern - da würde es überhaupt keine Diskussionen geben. Es erschließt sich in dem Artikel auch nicht, worin jetzt "das Problem" einer Schließung bestehen würde? Darin, daß die Links-Extremisten wieder mit gewalttätigen Ausschreitungen und Terror reagieren würden? Wenn der Rechtsstaat sich davon einschüchtern lässt, dann können wir ihn gleich beerdigen. Auch das Argument, dass sich diese Szene nach einer Schließung anderswo in HH neu ansiedeln würde, ist schwach. Dann kann man auch den Kampf gegen die "Organisierte Kriminalität" gleich einstellen, weil: Bringt ja nichts, die siedeln sich irgendwo anders wieder an. Und selbst wenn: Ein so symbolträchtiges Objekt in dieser Lage werden die Links-Extremisten niemals mehr bekommen.
Billigpolemik, es gibt jede Menge Häuser, gastronomische Betriebe und auch Flächen von mehr oder weniger betuchten Mitbürgern unserer Gesellschaft, die von eben diesen unseren ehrenwerten braunen Geschichtsunbeflissenen zur Verfügung gestellt werden.
Sie haben nur in den meisten Großstädten keine Chance sich zu etablieren.
Und das ist gut so und ich hoffe mal, dass es dabei bleibt.
Und des weiteren ist noch nicht bekannt, ob unter den Verhafteten und ''linksterroristischen'' Dummdussels einer aus der ''organisierten Kriminalität'' ( ick lach mer tot ) der Flora dabei war. Oder wissen Sie da mehr ?
Kubicki quatscht übrigens schnell und viel und vor allem wenig Gehaltvolles, er sollte sich eigentlich mehr um seine ''Taxdodger-Klientel'' kümmern, da hüpft er doch auf der großen Spielwiese seiner ''liberalen rechtsstaatlichen'' Überzeugungen.

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criticalsitizen 16.07.2017, 15:53
102. Populisten, Dumme und Beamte?

Erstmal überhaupt klären, wer randaliert hat?
Aber Rechtsstaatlichkeit sieht anders aus als DE.... sorry.

http://www.n-tv.de/politik/Geschaeftsleute-schildern-ihre-Sicht-article19932539.html

Oder eben - notfalls mit Hilfe der überparteilichen MItte Deutschlands, dem Antisemitismus?? - schnell die Immobilie zu Geld machen...?
Berufsbeamten mögen das, denkt man an das angebliche Reparieren von Rauchabzügen und Sprinklern, die länger dauert als z.B, in den USA (wo es keine Berufssbeamten gibt!!) einen ganzen Airport zu bauen.

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maxgil 16.07.2017, 15:53
103. Es

Ist vollkommen egal, ob rechtsfreie Räume von Links- oder Rechtsextremisten, Islamisten oder Kriminellen libanesischen Familienclans geschaffen werden, unser Rechtsstaat muss dies unterbinden. Wenn die G20 Krawalle hier zu einem Umdenken unserer Politiker (vergessen wir mal solche durchgeknallten Perönlickieiten wie Jutta Dittfurth und den Rest der Grünen Entourage) führen, dann war der Gipfel wenigsten zu etwas gut.
Also,weg mit der Roten Flora, so schnell wie möglich. Ist ein echter Schandfleck für HH.

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womo88 16.07.2017, 15:53
104. Ostzone?

Zitat von fisschfreund
Aber wenn sich 5000 Neonazis in der ostzone zusammenrotten ist das sicher alles ok..Oder?
Nun wird`s aber heftig!

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joseph009 16.07.2017, 15:55
105. Linksextremismus

... darf nicht länger als Folklore toleriert werden.
Jedem der einen Tag zu spät seine Steuererklärung abgibt, überzieht dieser Staat sofort mit Strafgebühren.
Ich erwarte von unserem Staat, dass er mit maximaler rechtlich zulässiger Härte gegen diese Zustände vorgeht.

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schorsch_69 16.07.2017, 15:56
106. Och Joh!

Zitat von EMU
Alles klar, fangen wir mit der Hausbesetzung an, ok? Was die politischen "Argumente" angeht, da hab ich bisher noch keine gehört. "Kapitalismus ist scheiße und wenn Du mir nicht zustimmst, brenn ich Dein Auto ab" ist kein Argument sondern Starsinn auf Kindergarten-Niveau.
Machen Sie sich mal locker!

"Hausbesetzungen" erfolgen deutlich überwiegend nicht einfach mal so. Jedenfalls ist mir nicht eine einzige quasi unmotivierte bekannt. "Bestenfalls" erfolgen die erst nach Jahren des Leerstands seitens der Spekulanten.

Das heißt nicht, das ich Hausbesetzungen gutheiße - allerdings auch nicht das Verhalten der rein geldgeilen Spekulanten!

Wenn Sie keine plausiblen Argumente bzgl. Hausbesetzung vernommen haben, liegt dies vermutlich ausschließlich an ihrem geistigen Vermögen zur Aufnahme und Verarbeitung allseits verfügbarer Informationen.

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mk1964 16.07.2017, 15:58
107.

Zitat von Ein_denkender_Querulant
Kollektivschuld ist immer ein guter Ansatz.
Warum schreiben Sie so einen Unsinn? Es geht um eine Rote Flora deren Sprecher Gewalt als politisches Mittel gutheisst und einen Anwalt, der Gewalt gutheisst, sofern sie nicht im eigenen Wohnviertel stattfindet.
Beide stehen damit nicht mehr auf dem Boden des Rechtsstaates und nicht mehr auf dem Boden der Demokratie.
Und bisher gibt es aus der Roten Flora keine gegenteiligen Meinungen oder gar ein Bestreben Sprecher und Anwalt durch andere Personen zu ersetzen. Damit geht es nicht mehr um Kollektivschuld, sondern ein Kollektiv, das der Meinung ist, sich über Rechtsstaat und Demokratie hinwegsetzen zu können.

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cap023 16.07.2017, 15:58
108. Staats- Strassentrojaner

Die radikalen Aufführungen zum G20- Gipfel kann man unter dem Gesichtspunkt einordnen, dass der Staat, der letztlich hinter sämtlichen Organisationen steckt, hier wieder einmal einen Anlass provoziert hat, der bei der nächstbesten Gelegenheit - d. h. in einer Nacht- und Nebel- Sitzung im Bundestag - als Rechtfertigung herbeigezogen wird, die Grundrechte weiter einschränken. Und hier ist die FDP auch die Partei, die das in den vergangenen Jahrzehnten geradezu pharisäerhaft gegen die verbürgten Bürger- und Grund- Rechte durchgezogen hat. Das ist deren Kernkompetenz und eben nicht den grundgesetzlich garantierten Schutz vor allzuviel Zugriff des Staates auf alle Lebensbereiche. Wenn die Prozente reichen wird schwarz-gelb (also braun wenn zusammengerührt)
nach der BTW sicher unverzüglich zur Tat schreiten, mit der obligatorischen Diätenerhöhung.

Die Argumentation, man könne die Flora nicht dichtmachen, dafür aber Gesetze verschärfen und den Polizeistaat weiter ausbauen führt die Methode vor. Polizei und Chaoten sind die Bauernopfer im Spiel um die Macht und Versklavung der Bürger. Wie der Staat sich in unsere Computer einschleicht, so macht er das auch auf der Strasse, doppelt hält besser und Oma und Opa, die leichtesten Opfer die keinen Computer haben, müssen ja auch mitgenommen werden.

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P.Delalande 16.07.2017, 15:58
109.

Zitat von EMU
Klar: Die Unfähigkeit einzelner Mitglieder des Randes der Gesellschaft, die Spielregeln einer Demokratie zu akzeptieren, insbesondere Wahlergebnisse und die von einer demokratisch gewählten Regierung beschlossenen Gesetze. Des Weiteren die Unfähigleit selbiger Randelemente, ihren Standpunkt auch nur halbwegs überzeugend in den normalen demokratischen Diskurs einzubringen. So, damit wären die Gründe geklärt und einer Räumung steht nun nichts mehr im Weg.
Nur ist halt alles andere als geklärt wer die Täter tatsächlich waren.
Laut Aussage der Polizei waren unter den Randalierern Autonome, Rechtsradikale und Hooligans. Teilweise waren die Täter offensichtlich, von wem auch immer, gesteuert. Ein Eindruck den viele Beobachter, auch der Beobachter des Spiegel schilderten.

https://www.heise.de/tp/news/Und-wer-war-noch-so-im-Schwarzen-Block-in-Hamburg-3770308.html

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