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Debatte um Autonomen-Zentrum Rote Flora: "Wir können solche Räume nicht zulassen"
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Die Rote Flora ist das Zentrum der Autonomen in Hamburg. Nach den G20-Krawallen fordern immer mehr Politiker die Schließung, darunter FDP-Vize Kubicki. Doch das dürfte schwierig werden.

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criticalsitizen 16.07.2017, 16:27
130. Wohl 100000 besetzte Grundstücke in DE müssen geräumt werden!

Zitat von MrKnowItAll
Fände ich gut. Dann bitte auch gleich die anderen besetzten Häuser in den Großstädten dieser Republik. Ich kann sowieso nicht verstehen, warum jeder Parkverstoß geahndet wird, aber Haus- und Landfriedensbruch sowie Erschleichen von Leistungen unbestraft bleibt. Zur Not eben mit SEK.
Bitte aber auch und vorwiegend die hunderttausenden Häuser, die nach deutschem Recht besetzt sind. Vo Staat und / oder anderen Bsitzern.
Das geht ja nach deutschem Recht ganz simpel:
Man ermordet einfach die Eigentümer, inkl. aller ggf. Rechte am Gebäude und Grund Habenden, z,B. den Erben, Verwandten etc.
Und dafür gab und gibt es heute noch das Grundstück gratis.
So gwschehen von ca. 1933-1945-2017!
Und nie (seit 1949/1990) geräumt!

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kalle blomquist 16.07.2017, 16:28
131. Herr Kubicki!

Bester Herr Kubicki, haben Sie nicht mitbekommen, dass in der Roten Flora, LINKE Gewalttäter bzw. -verherrlicher sitzen? Also "Aktivisten, junge Leute, die mal über die Stränge schlagen und denen man dann schon mal mit dem Finger drohen kann, aber das war es auch. Ja, wenn es RECHTE wären, dann wäre die Hölle los, sind wir schon wieder so weit, würde es heißen. Und die Bündnisse "gegen rechts" könnten sich vor Staatsknete nicht retten, Medien, Politiker, Professoren, Kirchen, alle wären ganz mutig dabei. Aber Linke? Die sind doch eigentlich lieb, so die Staatsdoktrin. (Wohlgemerkt, ich finde linke wie rechte Gewalt gleichermaßen unerträglich, aber bei uns ist man eben auf einem Auge blind. Die Rote Flora wird bleiben, und das muss eigentlich auch Kubicki wissen.)

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Oskar ist der Beste 16.07.2017, 16:29
132.

Zitat von isar56
sind gewaltfrei nicht zu erreichen..." Aha. Deswegen werden kleine Läden und Cafés zertrümmert und geplündert. Wie geistreich und zielführend. Herr Blechschmidt, Sie reden Blech. Eine Frage an die Redaktion : wie definieren Sie autonom und aktiv/isten? Ich kenne mehrere solcher Autonomen, die von dem Dreckskapitalisten-Staat leben, den Steuergeldern der Spießer. Diese Logik befremdet.
richtig, das Geschwätz von Blechschmidt war unerträglich und hat den Autonomen in Hamburg einen Bärendienst erwiesen. Man kann auch autonom sein und sich trotzdem (oder gerade deswegen) von den idiotischen Gewaltexessen im Schulterblatt distanzieren.

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bebreun 16.07.2017, 16:30
133. Zusammengerotteter friedlicher Protest war in HH akzeptiert

Zitat von fisschfreund
Aber wenn sich 5000 Neonazis in der ostzone zusammenrotten ist das sicher alles ok..Oder?
Ja, solange sie nicht zu brutalen Gewaltaktionen greifen. Ansonsten werden sie genauso verfolgt wie linke Randalierer oder sonstige gewalttätigen Krawallmacher a la Hooligens ö.ä.

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mrerenoth 16.07.2017, 16:32
134.

Kaum ist die FDP wieder ein bisschen aus der Bedeutungslosigkeit aufgetaucht, schon verspielt ihr Spitzenpersonal bei mir wieder jegliche Sympathie. Die Rote Flora mag ein Schandfleck und die Ideologie ihrer Besetzer für mich nicht immer nachvollziehbar sein, dennoch würde ich von einer echten liberalen Partei andere Reaktionen erwarten als vom Law and Order Flügel der CSU. Das Gewaltpotenzial der autonomen Szene lässt sich doch nicht an einen Gebäude festmachen. Für die FDP sind "Linke" ein Feindbild und damit automatisch "böse". Diese Sichtweise ist mir zu undifferenziert, zu einfach. Linke haben unsere Gesellschaft in vielen Belangen mit neuen Ideen positiv vorangebracht und haben unser Leben verbessert. Dafür müssen wir dankbar sein. Es würde vielen Menschen heute sehr schlecht gehen, wenn sich immer nur die Wirtschaft durchgesetzt hätte. Zum G20-Gipfel: Ich bin klar gegen Gewalt. Es macht keinen Sinn Autos anzuzünden, Läden zu verwüsten oder die Polizei mit Steinen zu bewerfen. Einige wenige Chaoten bleiben von diesem G20-Gipfel in Erinnerung, viele friedliche und kreative Demonstranten mit auch durchaus berechtigten Anliegen bleiben nahezu unbeachtet. Schade!

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flipbauer 16.07.2017, 16:33
135. Aber..

Zitat von Friedrich der Streitbare
Anders kann man das Wegducken vor dem Zustand geduldeter Rechtslosigkeit nicht nennen. Natürlich wird es Krawalle und Verletzte geben, aber der Feind des Rechtsstaates steht halt nicht nur im Nahen Osten sondern manchmal auch im eigenen Haus. Es wird Zeit ein Zeichen zu setzen, auch wenn es weht tut.
..was wollen Sie machen? Die Radikalinskies um Kubicki und Co wegsperren? Find ich übertrieben.

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oppositetorain 16.07.2017, 16:34
136. Rechtsfreier Raum

Es ist doch in der Tat so, dass diese pseudolinken Extremisten seit Jahren vor allem real der politischen Rechten nützen. Die rote Flora muss aufgelöst werden und die Herrschaft des Rechts wiederhergestellt werden. Keine rechtsfreien Räume für niemanden.

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evavalkova 16.07.2017, 16:42
137.

Zitat von Darkqueen
Gerade die Parteien die in der Schanze nicht gewählt werden wie FDP(3,6%) und CDU(2,9%) rufen am lautesten nach einer Schliießung der Flora meinen sie das die Leute sie deswegen wählen lächerlich
Cdu hat wohl im hamburg schon eine höhere Prozentzahl gehabt.

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P.Delalande 16.07.2017, 16:43
138.

Zitat von EMU
Wenn die Linksrandalierer nicht randaliert hätten, wäre es eine rechte Randale geworden und wir hätten jetzt keine wie auch immer gearteten Rechtfertigungs- oder Verharmlosungsversuche wie die von Ihnen und ein paar anderen hier.
Sie halten den Hinweis auf die Tatsachen für Verharmlosung? Tja, wenn es nicht ins Weltbild passt, dann sind solche Tatsachen natürlich doof.

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oalos 16.07.2017, 16:43
139. Falsche Idee - die letzten Unterstützer zu verjagen.

Zitat von archivdoktor
Wäre doch toll, wenn auf diesem. Gelände eine Kita mit einem großen Spielplatz sowie (Sozial-) Wohnungen gebaut würden - bei dieser akuten Wohnungsnot in HH!! Wieso sollte diese Immobilie nur von den Besetzern und von linken Organisationen genutzt werden - wie will der Senat das den Kita-bzw. Wohnungssuchenden erklären???
Ich denke da eher an einige überflüssige Immobilien im Spreebogen in Berlin (z.B. das Bundeskanzleramt, was auch in Marzahn oder Britz stehen könnte, wenn man wollte) und träume statt dessen von einer Stadtmitte mit Anwohnern statt Büroangestellten, von Sozialwohnungen statt Big-Player-Büroräumen, von städt. Leben statt Schischi-Verkaufsgalerien, von sozialen und alternativen Projekten, Kunst u. Kutur u. KITAs, von Tante Emma-Läden statt Discounterläden und und. Die Schanze ist natürlich bereits jetzt nicht mehr das, was sie mal war. Ohne Rote Flora wird's noch weniger. Ist natürlich allen egal, die irgendwo im Grün-, bzw. im sog. Speckgürtel rund um die Stadt im noch nicht abbezahlten Reihenhaus wohnen und von aussen merkwürdige Kommentare über die Zustände in den letzten noch lebenswerten Viertel einer Innenstadt absondern, statt sich z.B. über die mangelnde Verkehrsanbindung per ÖPNV ihrer Enklave aufzuregen. Übrigens: die DDR hatte das besser drauf mit der Wohnraumplanung, z.B. Plattenbauten in unmittelbarer Umgebung des Alexanderplatzes (der Mittelpunkt der Hauptstadt) seinerzeit. Ach ja, um gleich keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: ich war nie Anhänger eines sog. Sozialismus hinter Mauern -- das ist eine andere Diskussion.

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