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Debatte um Autonomen-Zentrum Rote Flora: "Wir können solche Räume nicht zulassen"
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Die Rote Flora ist das Zentrum der Autonomen in Hamburg. Nach den G20-Krawallen fordern immer mehr Politiker die Schließung, darunter FDP-Vize Kubicki. Doch das dürfte schwierig werden.

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global.payer 16.07.2017, 15:11
60. ich denke auch man sollte rechtsfreie Räume nicht zulassen

dazu zählt das Hehlereischutzgesetz namens Bankgeheimnis. Dazu zählt Cum ex Kapitalsteuerbetrug, ohne das der Staat sich bequemt, mit ähnlicher manpower wie in HH zu intervenieren. Da stellt man eher Steuerbeamte in Hessen in den Zwangsruhestand. Pharisäer!

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tomrobert 16.07.2017, 15:11
61. Verkommt immer mehr zur Diktatur

Es handelt sich hier na nicht um kriminelle Banden aus dem arabischen Raum, sondern um Europäische Staatsbürger die ihre Lebensvorstellungen leben und eine gewisse Kultur und politische Opposition pflegen.
Erst hat der Sozialdemokrat Schröder und Beifall des Establishment die Leute von ihren sozialen Errungenschaften enteignet, und jetzt fordern die Hardliner die Bestrafung jener, die sich gegen diese neoliberale Umverteilungspolitik zu Recht auflehnen. Diese Umverteilung erfolgt ja Weltweit! Und die Erde geht dabei immer mehr für den Menschen verloren.
Der Widerstand ist aber für das Überleben der Menschheit geradezu notwendig! Deshalb muss er noch härter und noch rücksichtsloser geführt werden. Sonst findet durch diese Betonköpfe bald der Untergang statt.

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Osservatore 16.07.2017, 15:12
62. Kalkül

Frage an Herrn Kubicki: Warum gibt es seit Jahren national befreite Zonen, also rechtsfreie Räume? Passen die besser ins neoliberale Kalkül?

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nickleby 16.07.2017, 15:13
63. Wofür steht die Rote Flora ?

Diese Frage lässt sich einfach beantworten : Anrachie, Lnksextremismus. Gewalt. Kriminalität und Kapitulation dfes liberalen Rechtsstaates. Die Rote Flora muss geräumt und geschlossen werden. Die Besatzer haben kein Recht, sich dort aufzuhalten. Sie können ja dann versuchen, im Spreewald Gurken anzupflanzen. Damit leisten sie mehr für die Alegmeinheit als durch ihr bisheriges Auftreten.

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wallaceby 16.07.2017, 15:14
64. Wie war das gleich noch mal...

Zitat von rechtsstaat_ist_geil
Es ist leider immer mehr in Mode, dass Politiker vorschnell Urteilen und der vermeintlichen Mehrheit nach dem Mund reden. Beweise für die Vorwürfe, die Rote Flora würde die Hauptverantwortung oder eine Mitverantwortung für die Krawalle tragen, habe ich noch nicht gesehen. Das wäre das erste, und wenn die vorliegen, dann kann man juristische Konsequenzen ziehen. Und ich kann mich mit den Idealen der Roten Flora nicht identifizieren. Aber meine Ideale verachten Vorverurteilung , Sippenhaft und populistische Politiker.
... mit diesem so "intelligenten und gewaltfreien Vorschlag", diese Krawalle doch "lieber in Pöseldorf oder Blankenese" zu veranstalten, weil es dort anscheinend die passenderen unschuldigen Opfer treffen würde...? Der sogenannte Rechtsanwalt dieser gewaltpropagierenden Leute von der Roten Flora, Beuth, ist doch ein schönes Beispiel, daß hier eben keine "vorschnellen Verurteilungen" im Spiel sind!
Sie sind ein schönes Beispiel, wie man anscheinend mit Verdrängung oder noch Anderem, sich sein Weltbild zurechtrücken kann! Was bitteschön bedarf es noch eines klareren Beweißes, wenn man gewaltsame Aktionen gegen fremdes Eigentum und sogar gegen die Gesundheit anderer Menschen gut heißt... in einem Fernsehinterview! Sie sollten ihre Ansichten ebenfalls mal genauer überprüfen. Linkes, verdrehtes Weltbild trifft da leider auf knallharte Realität!

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EMU 16.07.2017, 15:14
65.

Zitat von Poco Loco
.....ist genauso fantasielos wie nach mehr Überwachung zu rufen, (angeblich) wg. dem Terror. Stattdessen sollten sich die Politiker mal fragen woher diese Wut und Frustration weiter Bevölkerungsschichten kommt, warum gibt es soviele, gewaltbereite EU-Bürger?
"Weite Bevölkerungsschichten"? Ein paar tausend Hobby-Revoluzzer, von 400 Millionen EU Bürgern?

Gehts noch?!

Und die Hälfte von den Chaoten dürften Hooligans gewesen sein, die für das nächste Auswärtsspiel ihrer Mannschaft üben wollten und bei den linken Randalierern als Verstärkung herzlich willkommen waren.

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schorsch_69 16.07.2017, 15:14
66. Och Joh!

""Wir können solche Räume nicht zulassen, in die die Polizei zum Teil gar nicht mehr hineingeht - oder nicht hineingehen kann. Das wäre falsch verstandene Toleranz." !?
Was soll dieses populistisch sinnentleerte Gesabber angesichts der realen Tatsachen in diesem Lande!

Die "rote Flora" o.ä. sind doch völlig akzeptabel. Da weiß auch die Exekutive unmittelbar, wo ihre "Klientel" zu finden ist!
Soll die nun "in alle Winde" zerstreut werden und sich fürderhin an unbekannten Orten treffen und absprechen?
Solche "Strategie" hat bereits bei den diversen "aufgelösten" Drogenszenen deutlich überwiegend, exakt zum Gegenteil geführt.

Wie sehen es denn die "empörten" Damen und Herren der Politsesselpuperschaft, das solch genannte "rechtsfreie Räume" seit Jahrzehnten in Deutschland, meist in Großstädten und quasi als scheinbar "normale Realität" hingenommen, existieren.

Ich meine hier durchaus nicht die "Räume" der "politischen" Freizeitrandalierenden aka schwarzer oder brauner Block usw., deren Mitglieder später oft durchaus eine offensichtlich weithin akzeptierte "spießige" Karrieren absolvieren können - sogar bis hin zum Aussenminister der BRD, sondern die von realen Vollzeitkriminellen samt deren Familienclans!

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fisschfreund 16.07.2017, 15:16
67.

Aber wenn sich 5000 Neonazis in der ostzone zusammenrotten ist das sicher alles ok..Oder?

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AlfredZimmer 16.07.2017, 15:18
68. Mir scheint,

.....dass wir hier in unserer Bundesrepublik ein ernsthaftes kulturelles und humanistisches Problem haben. Schließlich ist die Randale in Hamburg ja nicht etwas absolut Einzigartiges, sondern, wenn auch eine besondere, so doch eine weitere Erfahrung zu den Erfahrungen, die bereits in Berlin oder sonst-wo gemacht wurden.

Ich kann mir vorstellen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, wenn Bürger, die vom Staat nicht geschützt werde, sich selber schützen werden. Gewalt trifft irgendwann auf Gegengewalt und hat in der Regel noch nie zum erreichen erstrebenswerter Ziele geführt, es sei denn, das erstrebte Ziel ist die Gewalt an sich. Dann ist es aber in erster Linie die Aufgabe des Staates, der ja auf seine Gewalthoheit pocht, seine Bürger zu schützen.

Auffallend ist auch, dass die, die in aller Öffentlichkeit Gewalt befürworten, sich ihr nicht aussetzen und andere die Ausführung überlassen.
Was mich daher besonders stört ist, dass es sowohl für die Randalierer als auch für die Befürworter der Randale anscheinend kaum bis keine juristischen Konsequenzen gibt. Das erinnert mich schon ein bisschen an die 20iger Jahre des letzten Jahrhunderts in denen die damalige politische Elite den Gewalttaten der SA und SS durchaus nicht negativ gegenüber standen.

Aber vielleicht irre ich mich auch.

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EMU 16.07.2017, 15:18
69.

Zitat von sven2016
Sachlich bleiben, liebe Wutbürger von CDU und FDP. Wenn von dort Gesetzesverstöße ausgingen, ahnden. Wenn politisch unkorrekt argumentiert wurde, dagegenhalten.
Alles klar, fangen wir mit der Hausbesetzung an, ok?

Was die politischen "Argumente" angeht, da hab ich bisher noch keine gehört. "Kapitalismus ist scheiße und wenn Du mir nicht zustimmst, brenn ich Dein Auto ab" ist kein Argument sondern Starsinn auf Kindergarten-Niveau.

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