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Debatte um EU-Reformen: Französische Europaministerin kritisiert Kramp-Karrenbauer
AFP

Geht es nach der CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer, sollte das Europäische Parlament sich auf den Standort Brüssel konzentrieren. Frankreichs Europaministerin Nathalie Loiseau hat diesen und andere Vorschläge zurückgewiesen.

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citizen01 12.03.2019, 14:12
1. Stolz, aha. Zu Lasten der Steuerzahler anderer Länder.

Aufwand für Unterhalt und der Umzugsaktionen ist riesig, der Nutzen unter 0, denn es gibt keinen sinnvollen Zusatzeffekt dadurch, mehr Reiserei und Zeitverlust.

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j.c78. 12.03.2019, 14:16
2. Hmmm

Eine Frage des Stolzes... Auch für Frankreich gilt, wenn es uns nützt, dann ist Europa gut, wenn nicht, dann sind wir eine stolze Nation. Motto von anderen fordern und selbst nichts geben. Macron ist auch nicht mehr Europäer als die übrigen Staatschefs.

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tokruse 12.03.2019, 14:17
3. Und wie solidarisch ist das jetzt?

Von Deutschland Solidarität einfordern, selbst aber Tabus aufstellen, da das eine Sache des nationalen Stolzes ist? Hieran zeigt sich das wahre Gesicht von Macron und seiner Regierung: seine Vorschläge zielen nur darauf ab, Deutschland für französische Schulden in die Mithaftung zu ziehen.

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bwk 12.03.2019, 14:27
4. Frankreich, Europa und die EU

Die EU ist für Frankreich nur ein Vehikel seine nationale Position in Europa zu verbessern. Die Franzosen haben ihre nationalen Ziele nie aufgegeben, nur ihre Taktik und Strategie verändert.

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ulrich-lr. 12.03.2019, 14:28
5. Reformen - für die Anderen

Ja, die Reaktion der französischen Regierung ist selbst entlarvend: Ganz tolle Vorschläge für das große Ganze. Doch wenn es um die eigenen Pfründe geht - wie eben dieses unsägliche Pendeln nach Strassburg und zurück, dann ist natürlich Schluss mit lustig - äh, Reformbedarf.
Selbstverständlich wird Macron nichts von den französischen Besitzständen opfern. Noch Fragen?

Merke: Eine gute Reform soll immer den anderen weh tun oder auf die Nerven gehen.

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REGULISSI 12.03.2019, 14:36
6. katastrophaler Strategiewechsel

Die Umkehr der französischen Politik weg von der dt.-franz. Partnerschaft hin zum Nationalismus wird für Frankreich, Deutschland und Europa verheerende Folgen haben. Hier sind echte Zauberlehrlinge am Werk.

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Freidenker10 12.03.2019, 14:45
7.

"Eine Frage des Stolzes". Wohl eher eine Frage des Geldes das Frankreich dann fehlen würde! Diesen monströsen und extrem teueren Beamtenapparat der EU zu verkleinern wäre äußerst wünschenswert, stößt aber sicherlich auf Ablehnung durch die Profiteure! Überhaupt wäre es mal schön Zahlen zu erfahren wieviel der EU Aparat so kostet und wie die Kosten sich entwickelt haben, da würde sicherlich so mancher mit den Ohren schnackeln. Das gleiche gilt im übrigen auch für den deutschen Bundestag. Ständig nur Wasser predigen und Sekt saufen reicht nicht!

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dieter-ploetze 12.03.2019, 14:45
8. hinter macrons sogenannten reformvorschlaegen steht france first

knallhart france first und dann reformvorschlarge fuer die EU. frankreich wird niemals seinen staendigen UN sitz
mit der EU teilen, ebenso wird es mit seinen atomwaffen verfahren. ungeachtet seiner vorschlaege einer
EU verteidigungsarmee. daran sieht man was man von frankreichs vorschlaegen zu halten hat.
da ist mir ein ehrlicher trump viel lieber mit seinem amerika first, er verbraemt das nicht wie macron
hinter taeuschenden vorschlaegen zur gemeinschaft. denn wenns zum schwur kommt, sagt macron:
france first.

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ddcoe 12.03.2019, 14:47
9. Lohnt doch nicht mehr

Klein Annegret hat ihre Rolle doch wieder eingenommen - Buckeln vor der Chefin Merkel. Die blasse Null wird wohl nur noch die CDU bespaßen.

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