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Debatte um Kühnert-Vorschläge: Mehr Ideen, bitte!
Lukas Schulze/Getty Images

Die Vorschläge des Juso-Chefs sorgen für heftige Reaktionen bei Union und FDP. Dabei entlarven die reflexhaften Abgrenzungen, dass es ihnen an eigenen Ideen für notwendige gesellschaftliche Debatten mangelt.

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spon_1980133 02.05.2019, 16:52
130. Für Alle?

Zitat von ray8
Wer braucht solche Debatten?! Kein Mensch!
Wer hat Sie legitimiert, für die Menschheit zu sprechen? Ich war das nicht!

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Ein Spielverderber 02.05.2019, 16:53
131.

Zitat von hileute
ein Kommentar der noch schwachsinniger ist als die "Ideen" von Herrn kühnert. Wow, das muss man erstmal schaffen. Gegen gute Ideen hat niemand etwas einzuwenden, gegen dummes Geschwätz hingegen schon. Da gibt's schon nen Unterschied dazwischen
Herzlichen Glückwunsch! Dein Kommentar ist auf jeden Fall dummes Geschwätz! Wie im Artikel angesprochen, gibt es momentan große gesellschaftliche Herausforderungen. Ob man die mit Kevins Ideen lösen könnte, ist ne ganz andere Geschichte. Aber sinnvoll ist es allemal, verschiedene Optionen zu diskutieren, ohne gleich in einen reaktionären Beißreflex zu verfallen.

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hefe21 02.05.2019, 16:54
132. Scheu klappernd

Zitat von Schämer
Unabhängig was man von der Idee halten will, die Reaktionen sind erbärmlich. Ich hab mal ein paar gesammelt: "Gegen gute Ideen hat niemand etwas einzuwenden, gegen dummes Geschwätz hingegen schon" "Die "Ideen" sind doch hundert Jahre alt und haben noch nirgendwo funktioniert." "Freibier für Alle!" "das sind alte Hüte." "auf den Tisch gerotzt" "Beta-Kevin hat keinesfalls eine notwendige Idee für eine notwendige gesellschaftliche Debatte eingebracht. " "Wieso reflexartige? Wenn jemand sagt, lasst uns Räder viereckig machen sage ich auch "reflexartig" " Auch der x-te Versuch der Wirtschaftskollektivierung würde nicht funktionieren." Wenn man mindestens einen Hauch Menschlichkeit in seiner Seele hat, weiß, das sich etwas ändern muß. Vielleicht muß man etwas ganz neues entwickeln, das geht aber nicht aus den Stehgreif. Hauptbedingung ist, dass man Ideen ernsthaft diskutiert und sehen wa sisch daraus entwickelt. Wenn man nur 5 Minuten mal ohne Scheuklappen darüber nachdenkt: Wir haben doch schon Wirtschaftskollektivierung seit Jahrzehnten in Form von Genossenschaften. 25 % der US Bürger sind Mitglied in einer Genossenschaft und ein drittel aller Japaner. Ich zitiere mal unseren Präsidenten Steinmeier: "Wenn ich morgens manchmal durch den Pressespiegel meines Hauses blättere, habe ich das Gefühl: Der Meinungskorridor war schon mal breiter."
Sorry, aber "Stehgreif" in diesem Zusammenhang, das ist schon höhere Satire. Man stelle sich vor, wie der Staatskneteempfänger Kevin pathetisch deklamiert: Hier stehe ich, ich greif nicht anders!
Warum dem Mann aber ausgerechnet eine börsennotierte Automobilfirma ins "Beuteschema" gerutscht ist, bleibt schleier(eulen)haft: Wie wärs denn vorerst mit dem Firmenimperium der SPD, das man doch vorbildhaft in Allgemeinbesitz überführen könnte?

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muunoy 02.05.2019, 16:54
133. Neue Ideen?

Dass Kühnert keine neuen Ideen geliefert hat, wurde schon gesagt. Genau genommen ist BMW ja auch schon kollektiviert. Mir gehört z. B. schon ein ganz kleiner Teil von BMW. Leute, wenn das so wichtig ist, hat man heute noch viel Zeit, einen Teil von BMW zu erwerben. Also, auf gehts. Aktien kann man heutzutage auch online ganz einfach kaufen. Da sind die Vorschläge der FDP oder eines F. Merz wirklich neu, wenn sie vorschlagen, mehr Leute zi Aktionären zu machen. Genau genommen schlagen sie irgendwie das Gleiche wie Kühnert vor. Und det Vorschlag der FDP, die Grunderwerbssteuer beim Ersterwerb einer Immobilie zu erlassen, ist ein neuer Vorschlag, um Immobilien und somit auch Mieten zu verbilligen.

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De facto 02.05.2019, 16:54
134. Warum keine neue Ideen

Weil wir schon in das best mögliche System leben, wohlwissend dass das perfekte System gar nicht existiert!

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labellen 02.05.2019, 16:54
135. ob die radikalen Vorschläge

eines Herrn Kühnert wirklich zu einer konstruktive Debatte beitragen, wage ich zu bezweifeln.
Die Reaktionen aus den Parteien und der Öffentlichkeit sprechen da eher für das Gegenteil.

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spon_1980133 02.05.2019, 16:55
136. der Junge ...

Zitat von andre123
Wie niedlich, der Junge hat IDEEN! Der meldet sich in der Schule, verdient also eine bessere Note. Mit dieser Argumentation kann man alles rechtfertigen. Nehmen Sie also eine beliebige "Idee" aus dem letzten Jahrhundert!
Der Wert einer Idee misst sich nicht daran, wie jung oder als eben diese ist. Auf jeden Fall regt “Der Junge” mit seinen Vorstössen zum Nachdenken, zum Diskutieren an. Wo ist denn Ihr konstruktiver Beitrag?

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pdiezel 02.05.2019, 16:56
137. Nun ja

Die heutigen Zustände sind aber nun mal das Resultat der Regierungsarbeit der letzten Jahrzehnte. Die SPD hatte in den vergangenen Jahren Zeit genug Politik für die Bürger zu machen, anscheinend hatten die Genossen aber wichtigeres zu tun. Ob das nun die Mieten, die Löhne oder auch z.B. der Umweltschutz ist. Hier haben die Altparteien ( inklusive Die Grünen ) gründlich versagt. Die Altparteien haben unser Land in eine Sackgasse manövriert, in allen Bereichen. Jetzt kommen solche Existenzen wie Kühnert und wollen den Schritt zurück, hin zu kommunistischen Verhältnissen. Das würde aber von allen Beteiligten eine erhebliche Portion Idealismus fordern. Hier haben ich aber eine Menge Bedenken, da der Idealismus bei unseren Volksvertretern meistens nur so weit reicht wie die eigenen Befindlichkeiten zu beachten sind. Also wird wahrscheinlich auch hier der Bürger wieder einmal auf der Strecke bleiben.

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jo126 02.05.2019, 16:56
138. Wie fließt das Geld?

Zitat von Fuscipes
Das durch Enteignung kein neuer Wohnraum geschaffen werden kann ist richtig, aber bezahlbarer, damit könnte schon einigen geholfen sein. Mit den dafür geflossen Geldern, könnte doch neuer Wohnraum geschaffen werden, oder nicht?
Erstmal fließen bei Enteignungen Gelder an die Enteigneten, denn einfach so wegnehmen geht rechtlich nicht. Also wie soll da neuer Wohnraum entstehen? Die Enteigneten haben garantiert keine Lust, neuen Wohnraum zu schaffen - wenn wieder Enteignung droht.

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klardenkendermensch 02.05.2019, 16:56
139. Aktienbesitz statt Verstaatlichung

Die Beteiligung am Produktivvermögen ist ganz einfach über Aktien möglich. Leider gilt das in Deutschland ja bis in konservative ja sogar auch wirtschaftsliberale Kreise immer noch als politisches "Teufelszeug". Tatsächlich ist es aber so, dass sich Aktien langfristig, mehr als zehn Jahre, im Durchschnitt um ca. 7 % p.a. im Wert gesteigert haben und da sind die Dividenden noch gar nicht dabei. Wenn jedes Kind in Deutschland bei seiner Geburt vom Staat ein international gestreutes Aktiendepot mit Wachstumswerten, wie sie etwa Börse-aktuell vom Stuttgarter Aktienclub identiviziert hat, ist jeder zum einen am Produktivvermögen beteiligt und es gäbe keine Rentenkrise mehr da jeder mit 65 oder älter fast Millionär wäre und alleine von den Dividenden sehr gut leben könnte. Finanzieren würde sich dies aus den dann wegfallenden Milliardenzuschüssen des Staates zur gesetzlichen Rentenversicherung und der Gegensatz von Arbeit und Kapital würde auch langfristig verschwinden. Aber all das passt natürlich nicht in die festgefahrenen Idiologien.

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