Forum: Politik
Debatte um Kühnert-Vorschläge: Mehr Ideen, bitte!
Lukas Schulze/Getty Images

Die Vorschläge des Juso-Chefs sorgen für heftige Reaktionen bei Union und FDP. Dabei entlarven die reflexhaften Abgrenzungen, dass es ihnen an eigenen Ideen für notwendige gesellschaftliche Debatten mangelt.

Seite 15 von 39
Sharoun 02.05.2019, 16:56
140.

Zitat von jo126
Wer hat die Gesellschaften denn verramscht? Das waren doch unsere Politiker. Hätte man ja nicht machen müssen. Wo waren die Kühnerts dieser Welt (und dieses Forums) denn, als der große Ausverkauf lief? Die Investoren haben kein Interesse, etwas zu verschenken. Das hat doch wohl auch keiner ernsthaft erwartet.
Ihnen ist schon klar, daß "unsere Politiker" keine homogene Masse sind?
Sondern daß es dort so Dinge wie Strömungen, Meinungen, Überzeugungen und -ja sogar: Ideologien gibt?

Wer gemeinschaftliches Eigentum gerne fürn Appel und ein Ei an die "Investoren" verhökert - na da schaue man mal nach.

Aber aus Fehlern kann man ja auch lernen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hcmc01 02.05.2019, 16:57
141. Leider.....

.....zeigt sich mal wieder, wie krank unsere Gesellschaft ist. Ich bin kein Kommunist aber werde auch nicht für die Interessen einer Familie Quandt einstehen, welche keinerlei persönliche Haftung für Betrügereien übernimmt, die jeder BMW-Fahrer selbst ausbaden muss. Herr Kühnert gibt nur einen Denkansatz, welcher leider in unserer kapitalistischen Gesellschaft sofort als absurd, überholt und kommunistisch abegetan wird. Das Wort demokratisch wird gar nicht erst erwähnt. Wir kriegen das, was wir verdienen.......einen Tritt in den A....!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deka88 02.05.2019, 16:57
142.

Echt ein Unding von Kevin! Ein Sozialist äußert sozialistische Ideen! Was kommt als nächstes? Christliche Werte in der jungen Union?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
amuseemanc 02.05.2019, 16:57
143.

Zitat von nanonaut
Ideen - wie die von Herrn Kühnert, Wagenknecht und anderen -, entnommen vom Scherbenhaufen der Geschichte, sind nichts wert. Alle versucht, alle vielfach katastrophal gescheitert. Das braucht kein Mensch. Freies Unternehmertum, das (wie jedes Ding in der Welt) auch negative Begleiterscheinungen haben kann, ist die Voraussetzung dafür, dass es überhaupt etwas zu verteilen gibt. Und es ist auch kein Zufall, dass die Kühnerts dieser Welt selbst zu keinem Unternehmertum und Wertschöpfung jemals fähig sind.
Richtig! kollateralschäden sind halt unausweichlich. Wo die Starken und Großen sich breit machen, können schon mal ein paar Kakerlaken platt gemacht werden. Warum denn großartig darüber jammern...

Also mit anderen Worten: "Nur durch die Tatsache, dass sich an der reich gedeckten Tafel ein paar Specksäcke vollfressen, ist es zu verdanken, dass auch für "die da unten" ein paar Krümel abfallen. Und es ist bestimmt kein Zufall, wer zu denen da unten gehört!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bodo Freudlin 02.05.2019, 16:58
144. Lobbyisten (Politiker)

Natürlich müssen Union und FDP bei diesem Vorschlägen Empörung zeigen. Sie sind der Grundpfeiler dieses,mittlerweile neoliberalen, Systems. Sie sind der Interessenvertreter der Wirtschaft und haben dafür zu sorgen, dass reiche Menschen reicher werden. Die Wirtschaft reguliert sich selber! Nur so haben wir in Deutschland vllt bald unser eigenes Detroit! Das wird großartig!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ein Spielverderber 02.05.2019, 16:59
145.

Zitat von HeinzMueller99
...vorstellen, wenn jemand aus der Rechten Ecke ähnlich steile Thesen geäußert hätte. Selbst wenn man es in Ordnung findet, dass SPON sich inzwischen teilweise sehr links positioniert finde ich es absolut unerträglich, wenn Äußerungen gefeiert werden, die eine Gesellschaftssystem beschreiben, welches auf dem Boden des Grundgesetzes jedenfalls nicht zu verwirklichen wäre. Sorry, aber mit solchen Kolumnen verspielt nicht nur der Autor sondern auch SPON sehr viel Vertrauen.
Nein, Kevin hat nichts vorgeschlagen, was mit dem Grundgesetz nicht vereinbar wäre. Enteignungen sind auch heutzutage möglich, was man regelmäßig z.B. beim Braunkohleabbau sieht. Kollektive Organisationen, wie z.B. Genossenschaften, gibt es auch viele. Also wo siehst Du ein Problem?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ein Spielverderber 02.05.2019, 17:00
146.

Zitat von franz.v.trotta
CDU/CSU haben keine Ideen? Quatsch. Sie haben ihre Ideen doch weitgehend umgesetzt.
Es ist ja nicht so, daß die Zeit stehen bleibt. Ideen, die vor 20 Jahren noch funktioniert haben, müssen das heute halt nicht mehr tun...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jo126 02.05.2019, 17:00
147. Nun gut

Zitat von Flugor
Wenn ich den Vorschlag mit der Kollektivierung korrekt verstanden habe, dann bedeutet dieser im Falle von BMW dass man BMW in eine Genossenschaft verwandelt deren Mitglieder die deuteten Mitarbeiter sind. Der Gewinn Jena Genossenschaft würde dann zu gleichen Teilen an die Mitarbeiter ausgeschüttet werden. Wäre das wirklich so schlecht?
Dann müssten die Mitarbeiter erstmal das Unternehmen kaufen, also die Aktien. Das könnten sie auch heute schon, direkt an der Börse...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Emderfriese 02.05.2019, 17:00
148. Ich?

Zitat von Fuscipes
Emderfriese, "Allen, die diese Vorschläge gut finden: wir reden hier von Enteignungen in Billionenhöhe!" Das ist ein Irrtum, eine Idee ist nichts anderes als ein Vorschlag, und dann darf man diskutieren, zur Verwirklichung benötigt es diverse Zahlen. Bezahlbarer Wohnraum fehlt in bestimmten Räumen, wieviel? Wie hoch ist der Leerstand? Welche Mittel stehen zur Verfügung kurz, mittel und längerfristig, nur so zum Beispiel, und dann kann aus einer Idee eine Lösung werden. Das durch Enteignung kein neuer Wohnraum geschaffen werden kann ist richtig, aber bezahlbarer, damit könnte schon einigen geholfen sein. Mit den dafür geflossen Geldern, könnte doch neuer Wohnraum geschaffen werden, oder nicht?
Sie verwechseln mich...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tkurz 02.05.2019, 17:01
149. Ich denke da ein wenig Seitenverkehrt.

Zitat von kaiser.friedrich
Das bedingungslose Grundeinkommen wuerde zu einer massiven Inflation fuehren, weil die Kosten fuer Arbeiten stark steigen wuerden. Oder glauben Sie wirklich, dass jemand noch fuer 1500 Euro Toiletten putzen wuerde, wenn man einfach so 1000 Euro im Monat geschenkt bekommen wuerde?
Ich sehe das eher so, das es genau zu einer Verbilligung der Arbeit kommen würde. Denn wer sagt Ihnen das bei einem bedingungslosen Grundeinkommen ein Arbeitslohn diese denn ersetzen würde? Ich gehe eher davon aus das bei einem bedingungslosen Grundeinkommen ein Arbeitslohn oben drauf kommt. Damit würden dann eventuelle Löhne eher geinger werden wie jetzt.

Aber ein Bedingungsloses Grundeinkommen macht für mich keinen Sinn wenn man dann nicht auch den 2. Schritt macht. Damit man dieses bedingungslose Grundeinkommen auch finanzieren kann.
Der 2. Schritt wäre für mich eine absolute Deckelung von Einkommen und Vermögen.

Wenn man beides gleichzeitig macht wären solche extrem Exzesse des Kapitalimus wie es derzeit auf dem Wohnungsmarkt existiert relativ schnell vergessen. Denn warum sollte man Preise in die höhe Treiben, wenn man das Geld dann nicht behalten darf wegen deckelung von Vermögen und Einkommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 15 von 39