Forum: Politik
Debatte um Kühnert-Vorschläge: Mehr Ideen, bitte!
Lukas Schulze/Getty Images

Die Vorschläge des Juso-Chefs sorgen für heftige Reaktionen bei Union und FDP. Dabei entlarven die reflexhaften Abgrenzungen, dass es ihnen an eigenen Ideen für notwendige gesellschaftliche Debatten mangelt.

Seite 2 von 39
OhMann! 02.05.2019, 14:55
10. Ist es nicht mühselig...

auf dem Grunde einer völlig falschen Prämisse einen kompletten Artikel zu verfassen?
Der bereits zigmal gelutschte Drops, der zur Unzeit von Kühnert auf den Tisch gerotzt wird, ist derart ablehnenswert, dass die scharenweise Reaktionen darauf nichts zu tun haben mit mangelnden Ideen. Was für ein Quatsch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sturholz 02.05.2019, 14:57
11. Danke...

Für das Beobachten der Tatsache, dass die zeitgenössische "Politik" vollständig vergessen hat, was ihr Job ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rat_41 02.05.2019, 14:57
12. Noch so weit entfernt.

Netter Artikel (für SPON Verhältnisse). Wenn schon die Überlegungen von Herrn Kühnert zu derart regressivem Gekeife von quasi allen politischen Seiten führen, was wäre dann erst los, wenn mal jemand die wirklich entscheidenden Themen ansprechen würde? Z.B. unser Wirtschafts- und Geldsystem. Würde hier jemand die Idee der ressourcenbasierten Wirtschaft, oder das Konzept des Informationsgelds in die öffentliche Debatte einbringen, würde diese Person wahrscheinlich direkt in die Klapse eingewiesen werden. Die Menschheit ist noch meilenweit davon entfernt, erwachsen zu werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
anton_otto 02.05.2019, 14:57
13. Alter Käse

Beta-Kevin hat keinesfalls eine notwendige Idee für eine notwendige gesellschaftliche Debatte eingebracht. Stattdessen hat er nur wieder Ansatz aus der Mottenkiste geholt, der noch nie funktioniert hat. Empirisches Anschauungsmaterial dafür gibt es mehr als reichlich. Auch der x-te Versuch der Wirtschaftskollektivierung würde nicht funktionieren. Es wäre schon ein Gewinn, wenn die "Journalisten" diese altmodische Schnapsidee als solche einordnen und Kühnert nicht auch noch eine Plattform geben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
habel 02.05.2019, 14:58
14. Oh man,...

die Ideen der CDU/CSU bzw. der Frau Dr. Bundeskanzlerin reichen mir eigentlich schon.
Und dieser Herr Kühnert...
Was hat der eigentlich bisher finanziell zu unserem wundersamen Wunderland-Entwicklung beigesteuert?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kaiser.friedrich 02.05.2019, 14:59
15.

Zitat von jjr-62
... als ich die Kommentare las. Das hat irgendwie Parallelen zur Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen: geht nicht, funktioniert nicht, keiner arbeitet mehr was... aber 90% würden trotzdem weiter arbeiten. Wobei ebenfalls 90% glauben, dass dann keiner mehr arbeiten würde.
Das bedingungslose Grundeinkommen wuerde zu einer massiven Inflation fuehren, weil die Kosten fuer Arbeiten stark steigen wuerden.

Oder glauben Sie wirklich, dass jemand noch fuer 1500 Euro Toiletten putzen wuerde, wenn man einfach so 1000 Euro im Monat geschenkt bekommen wuerde?

Geld ist nichts anderes als ein Kredit-System, um den direkten Austausch von Waren zu vermeiden. Sie koennten den Dachdecker genauso gut damit bezahlen, dass sie ihm kostenlos eine Webseite erstellen, nachdem er Ihr Dach neu gedeckt hat. Da so etwas auf Dauer eher unpraktisch ist, hat sich irgendwann so etwas wie Geld etabliert, um den Austausch von Waren und Dienstleistungen zu vereinfachen.

Wenn Sie jetzt anfangen und Menschen das Geld einfach so in die Hand druecken, dann fordern Sie, dass andere ihre Arbeitskraft ohne Gegenleistung zu Verfuegung stellen und das funktioniert eben einfach nicht. Warum sollte ich z.B. fuenf Stunden investieren, um ihr Auto zu reparieren, wenn Sie mir dafuer keine Gegenleistung erbringen?

Ich bin ehrlich der Meinung, dass niemand von den Leuten, die das BGE fordern, wirklich verstehen, wie unser Wirtschaftssystem funktioniert. Wenn man Geld einfach ohne Gegenwert verschenken koennte, koennte der Staat auch einfach mehr davon drucken und es den Leuten in die Hand druecken.

Geld ist ein Ausdruck von Wirtschaftsleistung, die Zahl, die auf dem Schein steht ist dabei nur zweitrangig. Genau deswegen sind 100 Afghani eben deutlich weniger Wert als 100 Euro.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
123rumpel123 02.05.2019, 15:00
16. es geht immer noch schlimmer

Es geht also in der links-liberalen Presse noch schlimmer. Kühnert war noch nicht der Höhepunkt.

Unser Geschaftsmodell basiert u.a. auf dem Modell der "sozialen Marktwirtschaft".

"Enteignung und Kollektivierung" könnte man da zwar reinpressen, aber dann würde bzw. müsste uns die EU unverzüglich "rausschmeißen". Denn allein die Kollektivierung ist durch EU-Verträge und schon mal gar nicht durch irgendeinen Investionsvertrag abgedeckt. Es sei denn die SPD möchte eines Tages von Investoren eine Rechnung über Entschädigungen in Billionen-Höhe philosophieren!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Markstein 02.05.2019, 15:02
17. Wieso reflexartige?

Wieso reflexartige? Wenn jemand sagt, lasst uns Räder viereckig machen sage ich auch "reflexartig": Das lassen wir mal lieber und Du geht's jetzt erst mal zum Arzt. Mag ja bei Kollektivierungen, Verstaatlichungen etwas komplexer sein aber was raus kommt, steht lange in den Geschichtsbüchern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
m.gu 02.05.2019, 15:04
18. Herr Kühnert hat eindeutig Recht. Jeder Politiker, vor allem der

CDU/CSU und der FDP, jeder User der diese Parteien wieder wählen will, unterstützt die sozial ungerechte Politik vorgenannter Parteien in Deutschland. Die Spaltung des deutschen Volkes in arm und reich wird vor allem von diesen Politikern, leider auch von vielen ihren Wählern fortgesetzt. Denn wie geht es heute ca. 40% der deutschen Bevölkerung? Siehe Fakt Quelle: "Maybrit Illgner zur Spaltung des Landes." Aussage des Spitzenpolitikers Herrn Habeck von Grünen Zitat: "Nach Auskunft der deutschen Bevölkerung haben 40% der deutschen Bevölkerung kein Euro angespart." Zitatende, untermauert von Fakt siehe Quelle: "Die reale Armut in Deutschland 2018." Genannt werden ca. 29,5 Millionen deutsche Mitbürger die bereits jetzt in Armut leben müssen bzw. kurz davor stehen. Wissenschaftler aus Bochum bestätigen diese Tatsachen in siehe Fakt Quelle: "Studie mit präziseren Kriterien: Arme Familien sind ärmer als gedacht." Ausgangspunkt sind in all diesen Fällen Geldknappheit, da Bedürftige, Behinderte und Millionen Rentner von ca. 424 Euro im Monat nach Abzug der Miete leben müssen. In keinem zweiten westeuropäischen Nachbarland herrschen diese sozialen Ungerechtigkeiten wie in Deutschland. Die Mindestrenten nach Abzug der Mieten sind nachweisbar in Österreich 1 044 Euro (bei fast gleichen Lebenshaltungskosten wie in D.) bis 1 600 Euro in Dänemark (bei ca 30% gen höheren Lebenshaltungskosten wie in D.) zum Leben. Bedürftige erhalten nach Abzug der Mieten in Österreich 885 Euro bis 1 340 Euro in Dänemark. Siehe Beispiel Quelle: "1 100 Euro Mindestrente in Holland seit 2011." Im reichen Deutschland dagegen nur 424 Euro zum Leben, sozial ungerecht. Die Auswirkungen für unsere Menschen sind siehe Fakt Quelle: "Wohnungslosigkeit - 860 000 Menschen haben in Deutschland keine Wohnung." Gezählt Ende 2016, heute sind es bereits ca. 1,2 Millionen deutsche wohnungslose Mitbürger. Geschätzte 1,5 Millionen Menschen betteln in den Tafeln um Essen um satt zu werden usw. Herr Kühnert ist auf dem richtigen Weg wie auch viele Politiker der SPD, der Grünen und der Linken. Ein Ende der heutigen unsozialen Politik gegenüber von vielen Millionen deutschen Menschen muss erreicht werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nonvaio01 02.05.2019, 15:08
19. nicht Ideen sind das problem

die haben einfach kein interesse etwas am status quo zu aendern.

Der Buerger zahlt fuer alles und beschwert sich nicht....was will man mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 39