Forum: Politik
Debatte um Kühnert-Vorschläge: Mehr Ideen, bitte!
Lukas Schulze/Getty Images

Die Vorschläge des Juso-Chefs sorgen für heftige Reaktionen bei Union und FDP. Dabei entlarven die reflexhaften Abgrenzungen, dass es ihnen an eigenen Ideen für notwendige gesellschaftliche Debatten mangelt.

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haarer.15 02.05.2019, 17:59
230.

Zitat von egal
Als hätte hätte der kleine Jungsozialist visionenhaft neue Gesellschaftsmodelle ersonnen. Dabei hat er nur ganz alten Wein aus längst kaputten Schläuchen unters Volk gebracht. Da sehe ich herzlich wenig Grund anderen Parteien mangelnde visionäre Konzepte zum Vorwurf zu machen.
Nun - die Anderen scheinen einer konstruktiven Debatte offenbar aber nicht gewachsen zu sein. Sonst hätten die schon längst mal substanzielle Gegenvorschläge machen müssen. Da aber kommt nix.

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m.klagge 02.05.2019, 17:59
231. Es kommt nicht alle Tage vor,

das man einen Kommentar bei SPON loben muss. Über die Vorschläge des Herrn Kühnert kann man durchaus geteilter Meinung sein, auch wenn es logisch erscheint, dass die Urenkel eines erfolgreichen Glücksritters durchaus selbst für ihren Lebensunterhalt arbeiten sollten. Doch das ist nicht das eigentliche Thema. Herr Gathmann zeigt recht überzeugend, wie hohl die Rituale der etablierten Politiker sind und wie wenig diese sogenannte Elite eine andere Zukunft als die Fortschreibung des Status Qou akzeptiert. Dass gerade die strammsten Anhänger der aktuellen neoliberalen Nullnummer mit Salto rückwärts in den Abgrund hier im Forum beinahe platzen zeigt leider auch nur, dass die ihr Hirn, so vorhanden, bei ihren Parteiführern abgegeben haben.

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paul.lemke 02.05.2019, 17:59
232. Was soll innovativ sein?

Der Herr Kühnert, der noch nicht mal eine Ausbildung hat, hat doch nur in die kommunistische Mottenkiste gegriffen. Er hat nur übersehen, das der Kommunismus/Sozialismus kläglich gescheitert ist.
Wieso sollte es jetzt besser enden?

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schwarzweißinfarbe 02.05.2019, 18:00
233. mehr Ideen?

Wieso tut der Autor so als hätte KK etwas neues erdacht?

Er hat einfach nur die Idee vom Sozialismus aufgewärmt, der in den letzten 100 Jahren mehr als 100 Millionen Menschenleben gekostet und unzähligen mehr großes Leid zugeführt hat.

Solche Ideen braucht es nicht! Es würde auch niemand bei klarem Verstand dafür werben, den Nationalsozialismus wieder einzuführen... Auf den selben Stufe bewegt sich nämlich die Idee von KK und zeigt damit gleichzeitig, was für unglaublich Bildungslücken er besitzt.

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spmc-131457042643520 02.05.2019, 18:00
234. betrachtung der wirklichkeit.

wenn ich hier die kommentare lese frage ich mich ob ich auf einem anderen planeten lebe.allerorts wird lamentiert wie misserabel es uns geht und wie hoch reformbedürftig alles ist. es soll angeblich so schlimm sein, dass wir wieder den kommunismus einführen müssen um jedem eine handvoll reis am tag zu garantieren oder jedem eine zweiraumwohnung mit nasszelle zur verfügung zu stellen. ein blick in die geschichtsbücher verrät uns aber genau das gegenteil. wir leben in der besten aller welten. noch nie in der geschichte der menschheit ging es uns so gut.wenn das schlaraffenland über uns hereinbräche wäre das eine extreme verschlechterung unserer lebensverhältnisse.zumindest im nichtsozialistischen baden württemberg und in bayern ist das so.amen

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Das Grauen 02.05.2019, 18:01
235. Den Wahlkampf hat Kühnert wohl nicht versaut.

Das schaffen die SPD und Frau Barley locker ohne ihn. Deren Wahlinfos entberen jeder Kritik an der EU, enthalten also auch keine Reformvorschläge, und strotzen nur so von Friede-Freude-Eierkuchen Plattitüden. Alles ist super und soll durch großzügjge Verteilung von deutschen Steuereinnahmen noch besser werden. Zum Beispiel durch eine europaweite Arbeitslosenversicherung. Das finden Menschen in Südosteuropa sicher super, aber was hat der deutsche Wähler davon, seine Steuereuros an heruntergewirtschafte und schlecht regierte Länder zu verschenken? Die Zahl der Bürger. die so selbstlos sind, dürfte knapp bemessen sein. Damit ist das Europaprogramm der SPD ähnlich linksextrem wie die wirtschaftspolitischen Ideen Kühnerts. Wer realistische Politik will, muß sich woanders umsehen.

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Sandlöscher 02.05.2019, 18:01
236. Am Kern vorbei

Herr Kühnert verwechselt die Soziale Marktwirtschaft mit dem Sozialismus, der zurecht auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet ist. Das eine Debatte notwendig ist, ist unstrittig. Ironischerweise hat gerade die SPD durch die Hintertür den Manchester-Kapitalismus wieder hereingelassen und schreit nun haltet den Dieb. Trickle-down funktioniert halt nur gut für Reiche, Konzerne, Banken und Spekulanten.
Das Ergebnis ist ein Widererstarken der rechten Ränder.

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merapi22 02.05.2019, 18:01
237. Schlüssel zur gerechten Verteilung des Reichtums = BGE

Die Frage ist doch: Warum sollen wir im Zeitalter von Digitalisierung, KI, Robotik alle noch in Vollzeit arbeiten? Dazu sinken jedes Jahr die Reallöhne. Konnte vor 50 Jahren eine Alleinerziehende Putzfrau mit 2 Kindern noch allein durch ihre Arbeit ein Haus kaufen, so schaffen das heute nicht mal Familien wo beide in Vollzeit tätig sind.
Wenn der Mensch mit den KI-Roboter konurieren muss, dann geht das genau so aus wie vor 130 Jahren als es noch Wettkämpfe Mensch gegen Kran gab! Zeit für das BGE es ist die einzige Möglichkeit das alle vom technischen Fortschritt profitieren, die einzige Möglichkeit der Umverteilung von Oben nach Unten! Zur EU-Wahl kann man die BGE-Partei wählen = Zukunft wählen.

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Emderfriese 02.05.2019, 18:01
238. Bock

Zitat von sans_words
Was wir brauchen, ist eine deutlich breitere Verteilung der Vermögen. Hierfür helfen eine höhere Spitzenbesteuerung und höhere Erbschaftssteuer (auch für Produktivvermögen). Was wir nicht brauchen, ist es, dem Staat mehr Verfügung über Kapital zu geben. Der Staat ist hochgradig ineffizient, wenn es ums Wirtschaften geht. Zum Nachweis brauchen wir keine DDR-Keule, sondern nur den Blick zum BER-Flughafen. Was wir wir brauchen, sind eigenverantwortliche, aber solidarische Unternehmer. Was wir nicht brauchen, sind sozialistische Apparatschiks. Die einzigen langfristigen Profiteure der "Kollektivierung".
"...Hierfür helfen eine höhere Spitzenbesteuerung und höhere Erbschaftssteuer (auch für Produktivvermögen).
Was wir nicht brauchen, ist es, dem Staat mehr Verfügung über Kapital zu geben. …"

Und wer soll die Beträge aus der höheren Erbschaftssteuer und dem höheren Spitzensteuersatz kriegen?
Vielleicht die " eigenverantwortliche(n), aber solidarische(n) Unternehmer"? Klar, man kann den Bock auch gleich ganz zum Gärtner machen.

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thoms1957 02.05.2019, 18:02
239. Groko - Mehltau über der Republik

CDU, CSU, FDP, AFD: Sie haben keine Ideen zu den Problemen, weder zu denaktuellen und schon gar nicht zu den sich abzeichnenden. Weder zur Klimawende, Verkehrskollaps, Trinkwasserschutz, Luftverschmutzung, CO2 Ausstieg, Wohnraummangel, Bildungsmisere, digitale Infrastruktur, soziale Schere. Nichts, Null, Nada. Das Grünenklientel findet sich eher in den besser verdienenden Kreisen. Die SPD ist zum Bettvorleger der Union geworden. Bereits über zehn verlorene Groko Jahre, die sich noch rächen werden. Nun wagt es ein Sozialdemokrat, mal wieder sozialdemokratische Ideen zu formulieren. Über das Für und das Wider ist doch ein gesellschaftlicher Diskurs längst überfällig. Wettstreit der besten Ideen - das wärs doch mal. Stattdessen Mehltau: DDR Keule, Venezuela etc. Nur schnell den Deckel drauf. Aber: die notwendigen Veränderungen passieren so oder so: entweder planvoll und vorausschauend oder viel zu spät und dann überhastet und planlos. Und das Geschäft damit machen dann die Länder, die weiter sind. Deutschland gehört dann leider nicht dazu.

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