Forum: Politik
Debatte um Kühnert-Vorschläge: Mehr Ideen, bitte!
Lukas Schulze/Getty Images

Die Vorschläge des Juso-Chefs sorgen für heftige Reaktionen bei Union und FDP. Dabei entlarven die reflexhaften Abgrenzungen, dass es ihnen an eigenen Ideen für notwendige gesellschaftliche Debatten mangelt.

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merenlähellä 02.05.2019, 18:12
250. Was für eine konstruktive

Zitat von haarer.15
Nun - die Anderen scheinen einer konstruktiven Debatte offenbar aber nicht gewachsen zu sein. Sonst hätten die schon längst mal substanzielle Gegenvorschläge machen müssen. Da aber kommt nix.
Debatte denn nun schon wieder? Diese Ideen von KK sind schon wasweißichwieoft als gefährliche Schaumschlägerei enttarnt worden. Da braucht es keine "Gegenvorschläge" für irgendetwas. Die Beteiligungsmodelle stehen schon sehr lange gut dar, die hohen Mieten liegen an der Null-Zins-Politik der EZB sowie den Baukosten und -hindernissen. Und die sind zum großen Teil auf sozialistischem Mist gewachsen. Einfach mal genau hinsehen.

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Ein Spielverderber 02.05.2019, 18:12
251.

Zitat von Realist111
... jeder soll aber angeblich Geld haben, um seine Wohnung zu kaufen? Denn das fordert Kühnert doch auch: Jeder soll die Wohnung besitzen, in der er wohnt.
Ma wieder nix geblickt? Wenn jemand eine Wohnung besitzt, dann die, in der er wohnt. Der Rest kann z.B. durch Genossenschaften o. ä. abgedeckt werden.

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Koana 02.05.2019, 18:12
252. Ideen - bitte.....

Mittel dort einsetzen wo sie die größte Wirkung erbringen.
Das bedeutet, nicht Politiker hohe Diäten und Pauschalen zahlen, den Beamtenapparat reduzieren, dafür mehr Pflegepersonal, mehr Lehrkräfte, statt Subventionen für umweltschädliche Bereiche, Subventionen für EnergieSPAREN, statt Despoten in den rohstoffreichen Zonen wie KZ - Wächter installieren, dort den Menschen helfen durch Ladrückübertragung - ökologische Dorfgenossenschaften die möglichst autark werden, Menschen ausbilden die sinnvolle Tätigkeiten ausüben, so sie das nötige Wissen erworben haben, d.h. keine Akademiker in Börsensäle oder ins Back-Office der Zockerstrategen, kurz: Transition der globalen Ökonomie hin zu einer menschlich, in der Natur symbiotisch sich verhaltenden Spezies, die den Materialismus vertretbar und die gegenseitige Hilfe immanent ausübt.
Weg mit den Sekten (ok..... wie alles sehr, sehr schwierig, man wird es eben als Utopie abtun.)

Realistisch scheint, im Moment des maximalen Leidensdrucks wird sich Homo Sapiens wieder irgendwie anpassen - das dürfte für sehr viele Menschen, noch mehr als heute schon, ein eher unerfreulicher Weg werden.
Kühnert sorry, der will nur eines, vollversorgter Politprofi werden, wahrscheinlich zahlt ihm die SPD (aus Beiträgen und Steuerzuwendungen) ohnehin als Juso-Vorsitzendem schon ein völlig überzogenes Gehalt - nur in unserer Gesellschaft gilt eben - the winner takes ist all - somit hat ein Kühnert sein lautes Sprachrohr und kann schwätzen was er will, irgend wer wird es glauben, und manche merken nie, dass Politiker eigentlich nur eines ständig tun, Ihre Versorgung ausbauen.
Der Rest ist Reklam. Überflüssig wie 90% der Tätigkeiten von Menschen in HDC´s - davon wirken wohl weit über zwei Drittel destruktiv.
Sinnvolle, nötige Arbeit ist mit die am schlechtesten bezahlte Arbeit im derzeitgen System, desto perverser der Job, desto besser die "Entlohnung".
Zocken, Unterhaltung (Politik gehört dazu!), Krieg das sind so die lukrativsten Geschäftsfelder.
Danach - Massenkonsum, Krankheitsindustrie (werde alles nur nicht gesund!), Verwaltungswahn, Versicherungen

Es gibt seit Anfang des industriellen Zeitalters Warner und Mahner, sie wurden praktisch niemals gehört, da die Herrscher andere Interessen verfolgten, als das Wohl der Menschen per se.

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markus_wienken 02.05.2019, 18:12
253.

Zitat von InternetResearchAgency
Herr Gathmann hat völlig recht: Wo sind die Gegenvorschläge? Wo die neuen Ideen? Statt Wettstreit der Ideen werden die alten neoliberalen Phrasen wiedergekäut - auch hier im Forum! Im Land der Dichter und Denker herrschen die Mauler und Hater.
Warum Gegenvorschläge?
Ich bin mit dem jetzigen System des Kapitalismus und der sozialen Marktwirtschaft mehr oder weniger durchaus zufrieden.
Über die eine Anpassung hier und da kann man gerne diskutieren, die Notwendigkeit der Systemfrage stellt sich mir nicht.

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zweifelturm 02.05.2019, 18:13
254. @216 merenläheläh

Das einzige, was Phantasie ist, ist Ihr Beitrag ohne jedes Argument. Da ist nichts - rein garnichts. Nur Unbedarftheit, da völlig substanzlos. Ich hingegen habe klare, deutliche Zahlen genannt.

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phg2 02.05.2019, 18:18
255.

Zitat von spmc-131457042643520
wenn ich hier die kommentare lese frage ich mich ob ich auf einem anderen planeten lebe.allerorts wird lamentiert wie misserabel es uns geht und wie hoch reformbedürftig alles ist. es soll angeblich so schlimm sein, dass wir wieder den kommunismus einführen müssen um jedem eine handvoll reis am tag zu garantieren oder jedem eine zweiraumwohnung mit nasszelle zur verfügung zu stellen. ein blick in die geschichtsbücher verrät uns aber genau das gegenteil. wir leben in der besten aller welten. noch nie in der geschichte der menschheit ging es uns so gut.wenn das schlaraffenland über uns hereinbräche wäre das eine extreme verschlechterung unserer lebensverhältnisse.zumindest im nichtsozialistischen baden württemberg und in bayern ist das so.amen
Wie sagte mir vor ner' Weile eine, die in einem armen Land aufgewachsen ist (Krankenversicherung, Rentenversicherung etc. ist da was für Reiche) und seit 12 Jahren in Deutschland verheiratet ist -
Deutschland ist ein wunderbares Land, aber warum sind die Deutschen so unzufrieden? Ihr seit reich und missmutig und wir sind arm und fröhlich.
Sie fand übrigens dass man als Putzfrau in Deutschland verdammt viel verdient.
Ich meinte dann zu ihr, wenn manche nicht motzen können haben sie gar keinen Spaß mehr.

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jo126 02.05.2019, 18:19
256. Warum auch?

Zitat von haarer.15
Nun - die Anderen scheinen einer konstruktiven Debatte offenbar aber nicht gewachsen zu sein. Sonst hätten die schon längst mal substanzielle Gegenvorschläge machen müssen. Da aber kommt nix.
Nur, weil einer dummes Zeug daherredet, müssen doch nicht gleich Gegenvorschläge gemacht werden. Kühnerts Aussagen sind doch keine Vorschläge, jedenfalls keine ernsthaften. Und er weiß hoffentlich, dass er auch kaum in die Gefahr der Beweisbeibringung kommen wird. Dazu müsste er ein echtes Amt bekleiden, etwa in der Regierung. Halte ich derzeit für unwahrscheinlich.

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markus_wienken 02.05.2019, 18:21
257.

Zitat von haarer.15
Nun - die Anderen scheinen einer konstruktiven Debatte offenbar aber nicht gewachsen zu sein. Sonst hätten die schon längst mal substanzielle Gegenvorschläge machen müssen. Da aber kommt nix.
Ist auch nicht notwendig.
Das jetzige Gesellschaftsmodell des Kapitalismus in Verbindung mit der sozialen Marktwirtschaft ist gut und bedarf keiner Ablösung.

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Pixelpu 02.05.2019, 18:23
258. Weiter so Kevin

Der Beissreflex der neoliberalen und konservativen Politiker und Foristen bestätigt es deutlich. Du bist auf dem richtigen Weg. Nach dem sozialen Kahlschlag von Gazgerd, Münterfehring und Co. wird es auch endlich Zeit für eine Rückbesinnung auf sozialdemokratische Werte. Weiter so und man könnte in Versuchung kommen euch mal wieder zu wählen. Bei dem Gedanken an Frau Nahles schwindet diese kurze Eingebung jedoch umgehend wieder.

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jo126 02.05.2019, 18:24
259. Wirklich?

Zitat von steveleader
Partei würde ich mir in der Tat wünschen, dass immer wenn jemand eine Idee kritisiert, selbst einen alternativen Vorschlag macht.
Das wird aber ein Gesabbel werden. Aber gilt das auch, wenn eine Idee schon 150 Jahre alt ist und nur neu rausposaunt wird? Da hagelt es sicher Vorschläge, die dann auch wieder kritisiert werden. Klingt irgendwie nach Kettenbrief.

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