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Debatte um Militäreinsatz: Meinungsforscher warnen vor Syrien-Wahlkampf
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Der Syrien-Konflikt zwingt die deutschen Politiker dazu, sich zu einem möglichen Militärschlag zu äußern. Doch Meinungsforscher glauben nicht, dass die Frage den Wahlkampf entscheidend beeinflussen wird. Insbesondere die SPD könne nur verlieren.

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ronald1952 28.08.2013, 07:09
10. Alle, besonder unsere Bundesregierung

Zitat von sysop
Der Syrien-Konflikt zwingt die deutschen Politiker dazu, sich zu einem möglichen Militärschlag zu äußern. Doch Meinungsforscher glauben nicht, dass die Frage den Wahlkampf entscheidend beeinflussen wird. Insbesondere die SPD könne nur verlieren.
wartet auf das große Wort "Angriff" vom Obermoralisten USA.
Ein Zitat von Nietsche bringt es auf einen Punk, "Ein Politiker teilt
die Menschheit in zwei Klassen ein: Werkzeuge und Feinde.Das
bedeutet,daß er nur eine Klasse kennt:Feinde! "
Dieses Problem hat auch Assad, daß hat er ja schon mehr als Bewiesen. Man hätte sofort als Assad auf das eigene Volk schießen ließ, Eingreifen müssen. Das hat man aber nicht getan, aus welchen
Gründen auch immer. Nun, man stelle sich einmal ein anderes Szenario
vor, nähmlich das eine Atommacht mit Giftgas und davon lagern jede
Menge in dieversen Lagern rund um unseren Globus verteilt, auf sein Volk losgeht. Was passiert dann? Wird dann auch der Obermoralist USA mit dem Säbel rasseln und vielleicht sogar angreifen? Wohl
kaum zu glauben, denn eine Atommacht schlägt sofort zurück.
Also was wird die Welt dann tun und besonderst unser Bundesregierung? Nätürlich, dann kann man immer noch Verurteilen
mehr bleibt aber auch nicht übrig.Und was bleibt heut übrig, denn mit
Sicherheit wollen die meisten Menschen keinen Krieg haben. Sagen
wir nein dazu, sind wir dann die Feinde unserer Politiker? Und wieder
einmal haben so viele Verloren.
schönen Tag noch,

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arturlinda 28.08.2013, 07:09
11. Generell zu ernst.

"Aber generell ist das Thema zu ernst, um damit Wahlkampf zu machen."

Sehr gut - wir wollen naemlich einen heiteren Wahlkampf. Mit beschwingten Themen, guter Laune,
Kartoffelsalat und vielen lachenden Pappnasen.

Und wenn aber dann doch viele
(69 Prozent der Befragten sprachen sich dagegen aus)
Waehler gegen den Krieg stimmen indem sie nicht die Deutsche Einheitspartei waehlen
sondern, weil es keine Alternative gibt, einfach zu Hause bleiben?
Ach, gaebe es diese Alternative - das waere doch dann reiner Pupspolismus nicht wahr? (bei 69%. . .)
Undenkbar.

Der Kollege Manfred Güllner von Forsa gesteht uns allerdings zu: "Die Menschen da draußen nehmen durchaus wahr, was in der Welt passiert"

Danke Herr Güllner von Forsa.

Trotzdem lieber fuer die Einheitspartei, lieber fuer den Krieg - im Namen der Marktwirtschaft, der Humanitaet und des heiligen Geistes ?

Vielleicht besinnen wir uns noch.

Krieg ist das Ende aller Dinge. (Alexander Kluge)

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Spiegelansgar 28.08.2013, 07:10
12. Erst mal Unomandat abwarten !

Och nee, das ist ja fein ! "Ein Thema ist zu ernst, um damit Wahllampf zu machen" - Jetzt hoerts aber auf !!! - Es geht hier um eine voelkerrechtswidrige Einmischung in die Souveraenitaet eines durch die Uno als Rechtsvertretung repraesentierten Landes.- Da bereiten Scharfmacher in England als Erfuellungsgehilfen einer enthemmten Weltmacht einen Angriffskrieg gegen ein Arabisches Land vor ohne sich an die Rechtsordnung des Weltparlamentes zu halten. Da sollen unter fadenscheinigem Vorwand von aussen her Land und Menschen mit feigen, vollautomatischen Waffensystemem kaputt gebombt werden und dann kommen in Deutschland ein paar Wahlheinis und verkuenden die " GEFAHR " , " dass die Deutschen fuer die Vorgaenge in Syrien sensibilisiert werden. - Da nur zwei Drittel von 23 Prozent in Deutschland fuer einen ( hier grundgesetzwidrigen) Kriegseinsatz seien, waere es am besten, die Parteien wuerden sich gar nicht vor der Wahl zu diesem Thema erklaeren. -
Wer hier als Wahlforscher ganz bewusst einem Wohlfuehlwahlkampf das Wort redet,muss sich dem Vorwurf stellen, hier bereits zu Diensten der US- Kriegspsychologie zi stehen. Gerade Steinbrueck zu warnen, sich zu positionieren, muss doch fuer einen Mann, der "Klartext" versprochen hat, wie blanker Hohn klingen. - Ausserdem haben die Wahldemagogen - etwas boeswillig vielleicht - vergessen, dass sich zwei Parteien sehr wohl beteits festgelegt haben: Trittin hat fuer die Gruenen verkuendet, dass sie einen Kriegseinsatz ohne ein Mandat der Uno auf gar keinen Fall fuer gerechtfertigt halten. Die LINKE ist ohnehin gegen jeden Kriegseinsatz. Wenn jetzt noch Peer Steinbrueck den Klartext redet, den er versprochen hat, wird sich die Kanzlerin ueberlegen muessen, ob sie die Stellungnahme der Italienischen Aussenministerin so schlecht fand, erst mal Beweise fuer ein Unomandat abzuwarten

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herr_kleint 28.08.2013, 07:10
13. Wieso nicht beeinflussend?

Zitat von sysop
Der Syrien-Konflikt zwingt die deutschen Politiker dazu, sich zu einem möglichen Militärschlag zu äußern. Doch Meinungsforscher glauben nicht, dass die Frage den Wahlkampf entscheidend beeinflussen wird. Insbesondere die SPD könne nur verlieren.
Wieso ist die Entscheidung nicht beeinflussend? Es ist nach wie vor ungeklärt, ob Assad oder jemand anderes die Chemiewaffen eingesetzt hat. Wir kennen das aus dem Irakkrieg.
Solange das nicht geklärt ist, und auch sonst, ist nicht sicher, ob ein Militärschlag sinnvoll ist.

Demnach wäre eine Entscheidung für eine Beteiligung am "Krieg" gegen Syrien eine unüberlegte Handlung gegen ein unbewiesenes Verbrechen. Wo kommen wir dahin, wenn eine zukünftige Kriegspartei einfach eine Behauptung aufstellt und sich darauf so manche Länder zum Krieg entschließen.

Eine Entscheidung für einen Krieg auf unbewiesenen Fakten kann sehr wohl eine Wählerstimme kippen. Sofern der Wähler interesse am Frieden und am bestehenden Rechtssystem hat.

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Ikarus5 28.08.2013, 07:15
14. wie abartig ist das denn?

Wenn jetzt schon Meinungsforscher den Politikern vorschreiben wollen, was sie sagen dürfen oder nicht. Das Volk ist nicht so blöd, wie sie denken. Das Thema Meinungsforschung ist ohnehin bald durch. Die heutige Methode per Festnetz die Meinung zu erforschen gibt ohnehin ein schiefes Bild ab. Außerdem gibt es auch immer mehr Leute die es so machen wie ich und einfach falsche Angaben am Telefon machen.

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yshitake 28.08.2013, 07:19
15. Friedenspanzer

Wäre doch gelacht, sollte sich aus der Zurückhaltung im Syrien-Konflikt nicht auch noch Kapital für Merkel schlagen lassen.

Da könnte sie sich doch noch wunderbar als Friedens-Kanzlerin positionieren.

Aber das Thema ist wirklich zu ernst, um damit Wahlkampf zu machen...wie so vieles andere auch.
Alles so ernste und alternativlose Themen...
Womit macht die CDU gleich nochmal Wahlkampf?

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widerspiegel 28.08.2013, 07:25
16. na toll

die Frage ob Krieg oder Frieden ist also ungeeignet für die dt Politik bzw ihrem Wahlkampf.
Warum? Weil man klare Kante zeigen müßte?
Digitale Totalüberwachung, Krieg oder Frieden? EU hop oder top? Alles unwichtig - warum dann noch wählen?

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KuGen 28.08.2013, 07:29
17. Herr Güllner träumt........

.... oder etwas komplexer : Herer Güllner hat keine Evidenz, das so etwas Gravierendes wie ein möglicher Kriegseintritt keinen Einfluss auf die Wahl hat. Krieg ist nicht "nur" Außenpolitik.

Ich denke mal, Herr Güllner will die Wähler durch diese Meinungsäusserung manipulieren. In Wirklichkeit wird Merkel bei einem Kriegsbeitritt massiv verlieren.

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hidra 28.08.2013, 07:31
18. Was ist denn das fuer ein Unsinn!

Natuerlich haben, die Menschen da "draussen" eine Meinung zu einem Krieg, der rein gar nichts mit der Verteidigung Deutschlands zu tun hat. Hier ist absolut raus halten angesagt. Und naturrlich muessen sich die Parteien entschliessen , welche Haltung Sie dazu einnehmen. Die SpD sollte sich hier ganz klar artikulieren, wenn moeglich gegen den Krieg.

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khe1965 28.08.2013, 07:32
19.

??? ja soweit ist es in Merkels Deutschland gekommen, Wahlkampf weichgespült bitte keine ernste Themen welche die einfältigen Wähler überfordern könnte. Dazu fällt mir nur noch der große Henri Heine ein.....

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