Forum: Politik
Debatte um Mitgliederbefragung: Gabriel offen für Urwahl über Kanzlerkandidatur
AP

Die Parteibasis soll bestimmen, wer 2017 gegen Merkel antritt, verlangte kürzlich die Juso-Chefin. Nun hat sich Gabriel selbst geäußert - und Sympathie für den Vorschlag bekundet.

Seite 11 von 14
MephistoX 10.08.2015, 11:03
100. Im ...

Zitat von friedrich_eckard
Deswegen sollte natürlich trotzdem auf die rotrotgrüne Mehrheit der Mandate bei der nächsten Bundestagswahl hingearbeitet werden. Wenn die SPD dann schwarzrötelt, obwohl auch anderes möglich wäre, dann kann das den Prozess ihrer PASOKierung nur beschleunigen
... ersten Punkt gebe ich Ihnen recht, eine starke "gesamtlinke" Merheit im neuen BT wäre in meinen Augen grundsätzlich durchaus erstrebenswert.

Ob die SPD dann aber erneut "schwarzröteln" (oder ggf. die Grünen "schwarzgrüneln") muss, hängt nicht zuletzt von DER LINKEN ab: Wenn diese sich weiterhin zumindest auf Bundesebene lieber selbstgerecht fundamentaloppositionell positioniert statt "regierungsfähig" zu werden, dann wird es wohl kein "R2G" geben.

Wenn man sich die Haltung so mancher LINKER "Fundis" anschaut, könnte bereits die erste außenpolitische Entscheidung einer mal angenommenen rot-tiefrot-grünen Regierung zum "politischen Desaster" werden - und diese "Gefahr" wurde/wird mit dem "Rückzug" von Gysi nicht geringer ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kuddikurt 10.08.2015, 11:09
101. Nicht wählbar

Für mich als normaler Arbeitnehmer und Bürger ist die SPD nicht mehr wählbar. Egal wer von denen Kanzlerkandidat wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
glueckhans5 10.08.2015, 11:11
102. Die können wählen wen sie wollen

Die sPD braucht keinen Kanzlerkandidaten. Als Komplize der Union wird sie versuchen ein paar Pöstchen zu ergattern und gemeinsam mit Frau Merkel Politik gegen die Arbeitnehmer zu machen.

Von der Wahlmündigkeit bis 2005 habe ich viele Jahrzehnte lang nur sPD und später auch Grüne gewählt. Seitdem Schröder und Fischer den kleinen Mann ans große Geld verkauft haben ist diese Partei für mich nicht mehr wählbar.

Als Arbeitnehmer und (betrogener) Rentner falle ich niemals mehr auf die sPD herein, ganz gleich, wenn sie als "Kanzlerkandidaten" vorschiebt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Thomas C. 10.08.2015, 11:24
103.

Ich weiß schon genau, bei welcher PARTEI ich nächstes mal mein Kreuz setze...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Eckfahne 10.08.2015, 11:36
104.

Zitat von friedrich_eckard
Nach neuester Umfrage würden ja selbst 24% für die SPD reichen, um Anspruch auf das Kanzleramt zu erheben - weil nämlich diese 24% plus je 10% für LINKE und GRÜNE einen Vorsprung von 44:43% gegnüber CDU/CSU ergeben, und der FDP - falls noch jemand weiss, wer oder was das war - und den Teebeutelz das Hängenbleiben an der 5%-Hürde vorhergesagt wird. Man solte allerdings davon ausgehen, dass die SPD das Kanzleramt gar nicht besetzen wollen darf - weil nämlich in ihrer Spitze Personen vertreten sind, die sich in Abhängigkeiten befinden, die fremden Interessen dienstbar und die nicht mehr Herren ihrer Entscheidungen sind. Anders ist das Verhalten der SPD-Führung rational nicht mehr erklärbar, und wenn etwas quakt wie eine Ente, und watschelt wie eine Ente... Womit nicht bestritten werden sol, dass sich die Partei auch dann, wenn das anders wäre, in ärgsten Personalnöten befände. Der/die Kandidat/in dürfte nicht agendabelastet sein, man müsste ihm/ihr den Willen und die Fähigkeit zutrauen, mit einer rotrotgrünen Koalition zu arbeiten - es drängt sich da wirklich niemand auf, und den Mut, ein "dark horse" - etwa einen Großstadt-OB - ins Rennen zu schicken, darf man der verschnarchten Truppe auch nicht zutrauen. Deswegen sollte natürlich trotzdem auf die rotrotgrüne Mehrheit der Mandate bei der nächsten Bundestagswahl hingearbeitet werden. Wenn die SPD dann schwarzrötelt, obwohl auch anderes möglich wäre, dann kann das den Prozess ihrer PASOKierung nur beschleunigen - und womöglich findet sich dann ja doch noch ein neuer Max Seydewitz, der übrigens nicht zwingend männlichen Geschlechtes sein müsste.
Wahnsinn, Kanzler Gabriel und Vize etwa Wagenknecht? Das wäre das Letzte, das dieses Land benötigte. Enteignungen, Natoaustritt, Moskauhörig, Reichensteuer, Grenzen öffnen, etc., eine Horrorvorstellung für diesen noch Wohlstandsstaat.
Feuchte, linke Träume, nicht mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ogniflow 10.08.2015, 11:48
106. Spannend

Bitte mit Nahles,Fahimi und Stegner als Kandidaten.Egal wer dann gewinnt,15% sollten locker drin sein.Die CDU kommt auf 42%+,sollte also wieder als Mehrheitsbeschaffer für die GROKO reichen.Das eigentliche Dilemma für die ehemalige Volkspartei ist jedoch,bei einer Festlegung auf Rot-Rot-Grün bekommt Merkel die absolute Mehrheit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Berg 10.08.2015, 11:50
107.

Zitat von MephistoX
Spätestens 2021 wird Merkel hoffentlich nicht erneut antreten, denn diese "Mutti-Manie" lähmt diese Nation schleichend, aber quälend. Deutschland lebt schon länger von der Substanz und wird nur mehr schlecht als recht verwaltet, auf Dauer fatal !
Zunächst ist eine gute Verwaltung besser als eine falsche Gestaltung. Merkel bricht nichts übers Knie, hat Geduld und schmeißt nicht mit unreifen Geanken. Das halte ich keineswegs für fatal, sondern es ist der Grund die stetige Entwicklung. "Schleichend"? "Quälend"? Ja, was erwarten Sie denn? Den großen Knall?

Viel wichtiger, als dass Merkel NICHT antritt, ist die Frage, WER denn aus der CDU nun endlich mal auf einem CDU-Parteitag antritt und als Kanzlerkandidat kandidieren will.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Berg 10.08.2015, 11:57
108.

Zitat von glueckhans5
Die sPD braucht keinen Kanzlerkandidaten. Als Komplize der Union wird sie versuchen ein paar Pöstchen zu ergattern und gemeinsam mit Frau Merkel Politik gegen die Arbeitnehmer zu machen. Von der Wahlmündigkeit bis 2005 habe ich viele Jahrzehnte lang nur sPD und später auch Grüne gewählt. Seitdem Schröder und Fischer den kleinen Mann ans große Geld verkauft haben ist diese Partei für mich nicht mehr wählbar. Als Arbeitnehmer und (betrogener) Rentner falle ich niemals mehr auf die sPD herein, ganz gleich, wenn sie als "Kanzlerkandidaten" vorschiebt.
Falsch interpretiert: diese "paar Pöstchen" sind ausgewachsene Ministerien der Bundesrepublik Deutschland, wohl so fünf in SPD-Hand mit je 1000 Mitarbeitern, wo die Partei zeigen kann, ob und wie ihre Ziele realisierbar sind. SO ist das. Da passen Ihre Vorstellungen von Konfrontation und Opposition und Gegeneinander arbeiten nicht hin. Wählen Sie eine starke SPD, die ihre Ministerien in Ihrem Sinne führt!

Übrigens: falls es Ihnen entgangen sein sollte: Gesamt-D existiert seit 25 Jahren im reinen kapitalistischen Ausbeutersystem. Der 40 Jahre lange Umweg über eine Arbeiterdiktatur in einem Teil Deutschlands wurde abgebrochen, beendet - ein für alle Mal.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gruenerfg 10.08.2015, 12:02
109. Schon klar,...

...so kommt er um die Peinlichkeit der Kanditatur rum.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 11 von 14