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Debatte um Mitgliederbefragung: Gabriel offen für Urwahl über Kanzlerkandidatur
AP

Die Parteibasis soll bestimmen, wer 2017 gegen Merkel antritt, verlangte kürzlich die Juso-Chefin. Nun hat sich Gabriel selbst geäußert - und Sympathie für den Vorschlag bekundet.

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friedrich_eckard 11.08.2015, 08:04
130.

Zitat von Eckfahne
Wahnsinn, Kanzler Gabriel und Vize etwa Wagenknecht? Das wäre das Letzte, das dieses Land benötigte. Enteignungen, Natoaustritt, Moskauhörig, Reichensteuer, Grenzen öffnen, etc., eine Horrorvorstellung für diesen noch Wohlstandsstaat. Feuchte, linke Träume, nicht mehr.
Da fehlt mir aber noch manches Wichtige... die Anerkennung des Rechtes auf Streik mit politischer Zielsetzung, die Zerschlagung der Medienkonzerne, die Verschärfung der Strafbestimmungen gegen Volksverhetzung... Wagenknecht sollte zwar unbedingt Finanzministerin werden, aber auf den "Charaktermajor" der Vizekanzlerin könnte sie leicht verzichten... aber einmal im Ernst - realistischerweise sind doch nur diese drei Ausgänge der Bundestagswahlen vorstellbar:

- Der Idealfall für die SPD wäre natürlich entweder die "absolute" für CDU/CSU oder eine schwarzgelbe Mehrheit. Dann könnte sie Opposition... nicht machen, aber spielen, und der Laden liesse sich so noch eine Weile zusammenhalten.

- Es reicht rechnerisch nicht für rotrotgrün, weil die Teebeutelz oder sonst eine rechte Unappetitlichkeit den Einzug in den Bundestag schaffen. Das liefe dann zwar wieder auf schwarzrot hinaus, aber die SPD könnte Kritik daran immerhin mit der Frage "Und was sollen wir sonst machen?" kontern.

- Es reicht rechnerisch für rotrotgrün. Das wäre für die SPD die Höchststrafe - und das ist nach heutigem Kenntnisstand zugleich der wahrscheinlichste Wahlausgang. Die FDP - falls noch jemand weiss, wer oder was das war - ist nach dem dead-cat-bounce von Hamburg und Bremen schon wieder unsanft auf dem Boden der Realitäten aufgeschlagen; die Methode der Postergirl-Wahlkämpfe ist auch nicht beliebig wiederholbar, schon aus Mangel an genügernd vielen hinreichend langbeinigen jüngeren Damen, und überhaupt spricht derzeit alles dafür, dass sich die Stimmen der "hässlichen Deutschen" gleich auf mindestens drei Parteien verteilen: die FDP - falls noch jemand weiss... - die Teebeutelz und des Katheder-Duce ALFAnten, wobei dann alle drei zum Gaudium der Umstehenden an der 5%-Hürde auf die Schn... fallen.

Und dann wird es spannend...

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friedrich_eckard 11.08.2015, 08:26
131.

Zitat von MephistoX
Im ... ersten Punkt gebe ich Ihnen recht, eine starke "gesamtlinke" Merheit im neuen BT wäre in meinen Augen grundsätzlich durchaus erstrebenswert. Ob die SPD dann aber erneut "schwarzröteln" (oder ggf. die Grünen "schwarzgrüneln") muss, hängt nicht zuletzt von DER LINKEN ab: Wenn diese sich weiterhin zumindest auf Bundesebene lieber selbstgerecht fundamentaloppositionell positioniert statt "regierungsfähig" zu werden, dann wird es wohl kein "R2G" geben. Wenn man sich die Haltung so mancher LINKER "Fundis" anschaut, könnte bereits die erste außenpolitische Entscheidung einer mal angenommenen rot-tiefrot-grünen Regierung zum "politischen Desaster" werden - und diese "Gefahr" wurde/wird mit dem "Rückzug" von Gysi nicht geringer ...
Dazu möchte ich Ihnen, unter möglichstem Verzicht auf Polemik, folgendes erwidern: gesetzt, es reicht bei der Bundestagswahl rechnerisch für rotrotgrün, was ich nach aktuellem Kenntnisstand für recht wahrscheinlich halte, und gesetzt weiter, die SPD liesse sich tatsächlich mit dem Willen zur Verständigung und zum Erfolg auf ERNSTHAFTE Koalitionsgespräche ein - dann würde natürlich die Kompromissbereitschaft und -fähigkeit der LINKEN bis an die Schmerzgrenze beansprucht werden, sie und ihre Wähler bekämen reichlich Kröten zu schlucken, und ich habe mir für diesen Fall schon einen Vorrat an Magenbitter angelegt. Diese Kröten müssten aber heruntergewürgt werden, denn: die Verantwortung dafür, dass weitergemerkelt wird, wenn das Wahlergebnis Anderes und unter allen denkbaren Umständen Besseres hergibt - diese Verantwortung darf die LINKE nicht übernehmen, und sie darf sie sich auch nicht aufhalsen lassen.

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Emil Peisker 11.08.2015, 18:06
132. Soviel Kandidaten hätte die Linke nicht...

Zitat von friedrich_eckard
Da fehlt mir aber noch manches Wichtige... die Anerkennung des Rechtes auf Streik mit politischer Zielsetzung, die Zerschlagung der Medienkonzerne, die Verschärfung der Strafbestimmungen gegen Volksverhetzung... Wagenknecht sollte zwar unbedingt Finanzministerin werden, aber auf den "Charaktermajor" der Vizekanzlerin könnte sie leicht verzichten... aber einmal im Ernst - realistischerweise sind doch nur diese drei Ausgänge der Bundestagswahlen vorstellbar: - Der Idealfall für die SPD wäre natürlich entweder die "absolute" für CDU/CSU oder eine schwarzgelbe Mehrheit. Dann könnte sie Opposition... nicht machen, aber spielen, und der Laden liesse sich so noch eine Weile zusammenhalten. - Es reicht rechnerisch nicht für rotrotgrün, weil die Teebeutelz oder sonst eine rechte Unappetitlichkeit den Einzug in den Bundestag schaffen. Das liefe dann zwar wieder auf schwarzrot hinaus, aber die SPD könnte Kritik daran immerhin mit der Frage "Und was sollen wir sonst machen?" kontern. - Es reicht rechnerisch für rotrotgrün. Das wäre für die SPD die Höchststrafe - und das ist nach heutigem Kenntnisstand zugleich der wahrscheinlichste Wahlausgang. Die FDP - falls noch jemand weiss, wer oder was das war - ist nach dem dead-cat-bounce von Hamburg und Bremen schon wieder unsanft auf dem Boden der Realitäten aufgeschlagen; die Methode der Postergirl-Wahlkämpfe ist auch nicht beliebig wiederholbar, schon aus Mangel an genügernd vielen hinreichend langbeinigen jüngeren Damen, und überhaupt spricht derzeit alles dafür, dass sich die Stimmen der "hässlichen Deutschen" gleich auf mindestens drei Parteien verteilen: die FDP - falls noch jemand weiss... - die Teebeutelz und des Katheder-Duce ALFAnten, wobei dann alle drei zum Gaudium der Umstehenden an der 5%-Hürde auf die Schn... fallen. Und dann wird es spannend...
Ja, werter eckard

Wenn die Linken durchgängig Ihre Haltung, Ihren klaren Blick hätten, könnte es wirklich spannend werden.

Aber da ich leider gestehen muss, dass es in den westlichen Bundesländern wesentlich mehr SPD-Hasser bei den Linken gibt, als in den östlichen, wird sich die Partei Die Linke spätestens bei der dann notwendigen Basisentscheidung der Partei zu einer RRG-Koalition, winden wie ein Aal.

Unter einem/einer SPD-Kanzler/in, der/die Richtlinienkompetenzausüben könnte, möchten diese "Politiker" nicht dem Volke dienen.

Soviel Kandidaten hätte die Linke nicht, um die für sie reservierten Ministerposten zu besetzen..:-)

Die SPD hat doch die letzten 100 Jahre alles falsch gemacht und fortwährend das Volk verraten.

Nur die KPD, die DKP und natürlich Die Linke haben immer alles richtig gemacht.
Wenn es dann mal nicht geklappt hat, wie bei den Schlapphüten von der SED, dann durch subversives Verhalten westlicher Agenten.

Und dann noch dieser Konflikt in Russland. Ein linker Außenminister in Moskau, der dem Ex-Kanzler Schröder die Hand drücken muss. Die fällt ihm doch gleich ab...:-)

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Eckfahne 11.08.2015, 20:35
133.

Zitat von friedrich_eckard
Da fehlt mir aber noch manches Wichtige... die Anerkennung des Rechtes auf Streik mit politischer Zielsetzung, die Zerschlagung der Medienkonzerne, die Verschärfung der Strafbestimmungen gegen Volksverhetzung... Wagenknecht sollte zwar unbedingt Finanzministerin werden, aber auf den "Charaktermajor" der Vizekanzlerin könnte sie leicht verzichten... aber einmal im Ernst - realistischerweise sind doch nur diese drei Ausgänge der Bundestagswahlen vorstellbar: - Der Idealfall für die SPD wäre natürlich entweder die "absolute" für CDU/CSU oder eine schwarzgelbe Mehrheit. Dann könnte sie Opposition... nicht machen, aber spielen, und der Laden liesse sich so noch eine Weile zusammenhalten. - Es reicht rechnerisch nicht für rotrotgrün, weil die Teebeutelz oder sonst eine rechte Unappetitlichkeit den Einzug in den Bundestag schaffen. Das liefe dann zwar wieder auf schwarzrot hinaus, aber die SPD könnte Kritik daran immerhin mit der Frage "Und was sollen wir sonst machen?" kontern. - Es reicht rechnerisch für rotrotgrün. Das wäre für die SPD die Höchststrafe - und das ist nach heutigem Kenntnisstand zugleich der wahrscheinlichste Wahlausgang. Die FDP - falls noch jemand weiss, wer oder was das war - ist nach dem dead-cat-bounce von Hamburg und Bremen schon wieder unsanft auf dem Boden der Realitäten aufgeschlagen; die Methode der Postergirl-Wahlkämpfe ist auch nicht beliebig wiederholbar, schon aus Mangel an genügernd vielen hinreichend langbeinigen jüngeren Damen, und überhaupt spricht derzeit alles dafür, dass sich die Stimmen der "hässlichen Deutschen" gleich auf mindestens drei Parteien verteilen: die FDP - falls noch jemand weiss... - die Teebeutelz und des Katheder-Duce ALFAnten, wobei dann alle drei zum Gaudium der Umstehenden an der 5%-Hürde auf die Schn... fallen. Und dann wird es spannend...
Sie haben in Ihrer Aufstellung noch vergessen, einen bundesweiten Feiertag für die Hinkende und Karl Liebknecht!

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glueckhans5 12.08.2015, 23:11
134. Wer hat's erfunden?

Zitat von Berg
Entschuldigen Sie, Ihnen hatte ich zwar nichte entgegnet. Aber sollten Sie nicht doch bemerkt haben, dass das Finanzministerium (Ihre Vorwürfe zielen auf Steuern, Finanzprodukte usw.) und das Verteidigungsministerium in den Händen der CDU liegen? Es ist Unsinn, da etwas von der SPD oder gar den Grünen zu verlangen. Falls Ihnen Geld und Frieden am Herzen liegen: wählen Sie CDU!
Grüne und sPD haben unter Schröder und Fischer die Büchse der Pandora geöffnet und die Arbeiter ans große Geld verkauft. Daher werde ich die niemals mehr wählen. Heute setzen sie als Komplizen der Union den Weg ins Verderben fort.

Auch ihre Partner, die Union werde ich nicht wählen.

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kimmberlie67 16.08.2015, 09:41
135. Na Herr Gabriel wer soll

denn dies mal abgeschossen werden.

Letzte mal gab Steinbrück den Affen.

Am besten Sie machen es selbst dann sind wir Sie

endlich los.

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