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Debatte um Mitgliederbefragung: Gabriel offen für Urwahl über Kanzlerkandidatur
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Die Parteibasis soll bestimmen, wer 2017 gegen Merkel antritt, verlangte kürzlich die Juso-Chefin. Nun hat sich Gabriel selbst geäußert - und Sympathie für den Vorschlag bekundet.

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theoripp 09.08.2015, 17:19
40. Das hat Gabriel gut gemacht

Ich finde es gut, dass Gabriel die Urwahl unterstützt.

Ich denke zwar auch wie viele andere, dass die SPD im Bund inhaltlich zu konturlos ist und auch nicht gut beraten ist, auf Bundesebene keine strategische Alternative zu einer Koalition mit der CDU zu entwickeln.

Aber das heißt nicht, dass alles, was Sigmar Gabriel macht oder vertritt ohne Sinn und Verstand ist. Da machen es sich einige hier im Forum zu leicht. Und ich sehe auch nicht, warum Bürger in Online-Foren immer nur als Meckerer auftreten müssen.

Es stärkt die SPD und die Demokratie, wenn die SPD-Mitglieder über den Kanzlerkandidaten bzw. die Kanzlerkandidatin abstimmen.

Und wenn es ein neuer Rudolf Scharping oder eine ähnliche Gurke wird, mit der die SPD komplett baden geht, dann ist das eben so. Trotzdem wird es die Partei und die Demokratie langfristig stärken.

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drent 09.08.2015, 17:20
41. Hier hilft nur ein entschlossener Schritt

In das weibliche Lager.Kandidatinnen zuhauf. Frau Nahles, Frau Fahimi, Frau wie-war-doch-der-Name. Das wird das Wählervolk aufwecken.

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mimicheng 09.08.2015, 17:25
42. intersessierterleser

Wie kann man nur die unfähigsten Bundeskanzler Deutschlands als Vorbild empfhelen. Das ist unglaublich naiv

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k.Lauer 09.08.2015, 17:28
43. Vergangenheit bedauern?

Die SPD ist selber schuld, wenn sie heute bei 25% herumdümpelt und es keinen aussichtsreichen mehr gibt. Denn: sie hat grüne Politik gemacht und hat diese Partei in Bund und Ländern in die Regierung gehoben und salonfähig gemacht anstatt sie zu bekämpfen. Warum sollte man die SPD wählen, wenn es die viel fortschrittlicheren Grünen gibt? Gleiches gilbt für die LINKE. Denen gegenüber ist die Haltung etwas diffus, einerseits hat man kein Probleme mit dieser Partei auf Landesebene zu koalieren, auf der Bundesebene dagegen sträubt man sich, was mit der Person von Oskar Lafontaine zusammenhängen mag. Aber so richtig schroff ist man bei der SPD mit der Ablehnung auch nicht. Im Endergebnis jedenfalls sieht es so, daß die SPD vieler ihrer Stammwähler an zwei Parteien abgegeben hat und deshalb heute auf kleineren Füßen steht. Wie soll da einer als Kanzlerkanditat einer Partei, die Volkspartei sein will, aber in Richtung GRÜN und ROT ausgefranzt ist, glaubhaft als Kanditat mit Siegchancen auftreten können?

Die CDU/CSU hingegen hat sich nie gemein mit den Parteien rechts neben ihr gemacht. Die sind deshalb gekommen und alle wieder gegangen, bzw. soweit sie noch da sind wie die AfD, dann wird es nicht lange dauern und dann sie die auch wieder weg. Und da man sich in Richtung Sozialdemokratie bewegt, nimmt man der SPD auch noch als dritte Partei denen weitere Stammwähler weg.

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L_P 09.08.2015, 17:41
44. Ohne vorselektierte Stichprobe?

Wird es auch Kandidaten geben, die für etwas anderes stehen als für mehr asozialen Internationalismus? Oder ist es wie üblich eine Wahl zwischen Personen, die Banken für systemrelevant halten, ihre Wähler aber für austauschbar?

Und wird die Abstimmung transparent sein? Werde ich mit eigenen Augen sehen können, wie viele die Hand für welchen Kandidaten heben?

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ichsagemal 09.08.2015, 17:41
45.

...etwas clever scheint das zu sein. Mangels qualifizierter Bewerber legitimert er sich auf niedrigstem Niveau. Die SPD geht ihren Kurs einer 20 % Partei konsequent weiter. Sie sollte eine dauerhafte'Unterpartei' der CDU anstoßen. Dann hat die GroKo eine Bestandsgarantie auf ewig. Und bis 2021 ordnet sie sich gerne der Bundeskanzlerin unter und Herr Gabriel darf dann -wie heute-ab und zu ein bisschen kläffen - ganz leise!

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theoripp 09.08.2015, 17:49
46. Die SPD gewinnt mit Kraft

Hannelore Kraft würde vielleicht gewinnen können, wenn sie eine Koalition mit Grünen und Linke anvisierte und in dieser Konstellation die politische Mitte verträte.

Sie müsste auch die ein oder andere unorthodoxe Position auf der linken und auf der rechten Flanke der SPD vertreten, damit sie als starke und eigenständige Führungspersönlichkeit wahr genommen würde.

Und vor allem müsste sie anfangen, Merkel zu attackieren. Mit einem Schmusekurs gewinnt man die Wahl ganz sicher nicht! Diese Rolle würde Kraft qua Amt leichter fallen als Gabriel.

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leserich 09.08.2015, 17:51
47. 4. davornestehtneampel heute, 14:43 Uhr

"Der Bundespopbeauftragte glaubt tatsächlich noch, dass er bei einer Urwahl auf den Schild gehoben würde?" Er mag das glauben, aber es gibt in seiner Beamtenpartei wohl kaum die dafür nötigen trainierten Gewichtheber. Die Nahles ist auf dem Weg, ein ähnliches Kaliber zu werden und irgendein anderer, Namen hab ich vergessen, bevölkert auch gerne raumfüllend die Bilder, meist mit überfülltem Buffetteller. Der dickste wird das Rennen machen und dem Wahlvolk signalisieren: Als Sozialdemokrat braucht man nicht zu hungern. Dann treten auch Schmalhänse auf Hartz 4 wieder in die SPD ein.

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iluminar 09.08.2015, 17:52
48. One-Man-Show

Es kann nur Einen geben, und der heißt Gabriel und nicht
Schäfer-Gümpel.
Darauf hat Gabriel kontinuierlich hin gearbeitet.
Seine Leibesfülle ist nicht Fett sondern Ehrgeiz und Macht.

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Alternativlosigkeit 09.08.2015, 17:53
49. Diese unsoziale SPD

sollte sich vielleicht mal wieder zu einer sozialen und demokratischen Partei entwickeln, so dass sie von sich auch behaupten kann, es gebe keine soziale/demokratische Alternative...mit der jetzigen tonangebenden schröderischen Mannschaft leider nur eine Illusion...

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