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Debatte um SPD-Chef Gabriel: Die Schuldfrage
DPA

Die SPD sinkt weiter in den Umfragen - und damit rückt auch Parteichef Gabriel wieder in den Fokus. Noch nörgeln nur die üblichen Verdächtigen. Wie lange hält die Ruhe?

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piasko 11.04.2016, 18:14
1.

nahles, kraft, schulz? vielleicht bald 10 prozent!

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Hermes75 11.04.2016, 18:17
2.

Die SPD wird bei der nächsten Bundestagswahl ein Debakel einfahren und das wird am Vorsitzenden hängen bleiben. Warum sollte sich jetzt jemand aus der Deckung begeben und sich die absehbare Packung abholen wollen? Daher gebe ich Herrn Gabriel noch 1 1/2 Jahre.
In der Zwischenzeit kann sich die Partei vielleicht überlegen wofür sie eigentlich steht. Derzeit sehe ich einfach kein Profil.

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tomrobert 11.04.2016, 18:17
3. Gabriel ein Neoliberaler.

Weg mit in. und dem Seeheimer Kreis.

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vor.morgen 11.04.2016, 18:18
4. Wie so oft, kommen auch da mehrere Faktoren zusammen.

Mit der Wiedervereinigung kam die Linke. Und die wilderte vor allem bei der SPD. Daran wird auch kein Wechsel am Parteivorsitz etwas ändern.

Dazu kommt eine ziemlich gesichtslose Politik. Bei den wichtigsten Themen der Deutschen. es bringt nämlich nichts bei Nebenthemen mit der CDU/CSU zu streiten, wenn beim Hauptthema "Einwanderung" die SPD völlig abgetaucht ist. Weil Merkel SPD Politik macht. Was der AfD zwar Zulauf bringen wird, aber der SPD weitere Stimmen kosten wird.

Denn die sich um ihre Arbeitsplätze fürchten, die Angst haben dass weniger Geld für die Schwachen da sein wird wenn so viele kommen - die gehen zur AfD. Weil weniger Einwanderer mehr Geld für die eigenen Leute heißt.

Die SPD krankt daran, dass sie nicht mehr eigenständig agiert. Bei den Themen, die Deutschland verändern. Da kann sie noch so sehr versuchen mit Themen des 2. oder gar 3. Ranges zu punkten; die großen Themen bleiben die Angst der menschen vor Zuwanderung. Und da hat die SPD nichts zu sagen.

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karend 11.04.2016, 18:19
5. .

Mich überrascht nur, dass die SPD noch 20 % erreicht und sogar – wenn auch knapp – überschreitet

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logtor 11.04.2016, 18:19
6.

Ich finde zwar jetzt nicht, dass mich Gabriel besonders als Politiker begeistern könnte.
Klar ist aber auch, dass Gabriel anscheinend im Gegensatz zu seinen Parteigenossen auf die Herausforderungen der Flüchtlingskrise zumindest zum Teil reagieren wollte, aber eben von diesen ausgebremst wurde. Es ist doch eher so, dass es Betonköpfen wie Stegner und Maas gleichgültig zu sein scheint, wie sich die Wahlen für die SPD entwickeln.
Insofern hielte ich es für absurd, wenn Gabriel jetzt ausgewechselt würde.

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ckjames 11.04.2016, 18:20
7.

Ich mag das wofür die SPD mal stand, aber...

Um ihr Glaubwürdigkeitsproblem (Da kann die Frau Barley noch so oft gegen an gehen, es ist ein Glaubwürdigkeitsproblem) in den Griff zu bekommen, muss die Partei sich wieder deutlich weiter links positionieren, und endlich mal einen Vorsitzenden wählen, der nicht den Eindruck macht, eine Unternehmerhand im After zu haben...

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ExigeCup260 11.04.2016, 18:20
8.

Was hat die SPD eigentlich für ein Programm? Einen Kanzlerwahlverein mit anschließender Verteilung der Pfründe unter den genossen muss man nicht wählen. Sigmar Gabriel steht repräsentativ für maximale Beliebigkeit und Sicherung von (eigenen) Pfründen. Solche Idealisten wie z. B. C. Ströbele gibt´s halt selten.
Dabei gäbe es genug Themen für die SPD: zum besiiel Sicherstellung von gleichem Geld (beim ausführenden Tätigen) für gleiche Arbeit, maximale Bildung für Alle, Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, gerade jetzt in Niedrigzinszeiten, Grundelgende Reformierung der Finanzierung unserer Sozialsysteme, gleiche Besteuerung von Arbeits- und Vermögenseinkommen, Steruerliche Bevorzugung leistungsbezogener Einkommen, sprich: Hohe Besteuerung von Erbschaften, da dadurch die Gefahr einer "Verfaulung" der Gesellschaft besteht (s. Saudi Arabien etc.), Geopolitische Ansätze zur Armutsbekämpfung etc.
Stattdessen herumtaktieren bei TTIP und CETA, keine "Eier" bei Schaffung eines gerechten Steuersystems, wie sieht es aus mit öffentlichem Wohnungsbau SPD-geführter Kommunen und Länder wie z. B. Berlin? Stattdessen "Mietpreisbremse", die faktisch nicht durchsetzbar ist. Aalglatte Typen wie Thomas Oppermann vergraulen auch den letzten potentiellen SPD-Wähler.

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jj2005 11.04.2016, 18:24
9. Mr. TTIP

Gabriel ist bei mir schon allein deswegen unten durch, weil er sich eindeutig und wachsweich (ja, das gibt's) pro TTIP positioniert hat. Ein Helferlein der Grosskonzerne, hat mit "Sozialdemokrat" rein garnichts zu tun.

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