Forum: Politik
Debatte um US-Rechsextreme: Der Teufelspakt der Republikaner
AP

Donald Trumps Weigerung, rechtsextreme Gewalt bedingungslos zu verurteilen, stellt seine einst stolze Partei vor eine Gewissensfrage: Wofür steht sie eigentlich noch?

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vegefranz 17.08.2017, 07:03
1. Neuer Tag, neuer Haßartikel gegen Trump

Man kann schon am Foto erkennen, wie der Leser mit einem Foto manipuliert werden soll. Wie man an vielen Kommentaren erkennt, funktioniert die Manipulation der Leser auch sehr gut. Presse in Merkel-Deutschland 2017. Augstein würde sich im Grab umdrehen.

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pelayo1 17.08.2017, 07:11
2.

Diese Frage erübrigt sich natürlich für die andere Seite, die grade eine Wahl gegen Trump krachend verloren hat. Man hat ja einen Feind.

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timetostandup 17.08.2017, 07:14
3. wenn Charlottesville überhaupt...

... etwas Gutes hatte dann ist es hoffentlich der Beginn einer nachhaltigen Diskussion über die Werte der US Amerikanischen Gesellschaft. Der Rückzug der Berater und die Sperrung der rechtsradikalen Webseiten sind ein erstes Signal dass es für dieses Land noch nicht zu spät ist. Hoffentlich braucht es nicht noch weitere dieser grausamen Aktionen, bis das Volk endlich massenhaft aufsteht und DT klar macht dass er ein aus der Zeit gefallener Despot ist, der sich besser auf einen seiner Golfplätze zurück ziehen sollte und lieber mal Michelle Obama an's Ruder lassen sollte...

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JerryKraut 17.08.2017, 07:16
4. Was

ist bloss los mit den USA? Die einst so stolze Nation so armselig. Liegt es daran, dass viele Menschen fühlen, dass der von Obama gerettete Raubtierkapitalismus (the winner takes it all, das Gesundheitssystem - an American Sickness - siehe Buch gleichen Titels) nicht funktioniert? Aber warum haben sie dann Trump gewählt und nicht Sanders? Weil der als Sozialist verschrien und Sozialismus Teufelswerk ist? Die Gehirnwäsche durch die Raubtierkapitalisten a la Trump hat offenbar funktioniert.

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chiemseecorsar 17.08.2017, 07:23
5. Zuviel der Ehre!

Der inhaltliche - und damit verbundene moralisch-ethische Untergang der Republikaner hat bei Leibe nicht Trump ausgelöst, den Ursprung findet man bei George Busch sen. den letzten Rest gab George Double-U drauf. Vor lauter Verzweiflung vor denjenigen, die man gewählt hatte - war man plötzlich gegen alles was aus Richtung Democrats kam. Zudem kam noch , wie es ein guter Freund einmal formulierte, die Tatsache nach manchen parteipolitischen Entscheidungen "eigentlich nicht mehr in den Spiegel schauen zu können". Von Bush jun. desaströser Politik in ein tiefes dunkles Loch geführt, nur noch schwarz/weiß bzw. mittlerweile häufig weiß - schwarz denkend, hat die Partei in den zwei Amtsperioden Obamas es nicht geschafft, sich neu zu definieren, positionieren und die schön im Artikel zitierten alten Werte des freien unabhängigen und vor allem eigenverantwortlichen Handelns zurückzuholen. Stattdessen lieferte sie sich einem selbstverliebten debilen Egomanen aus und- das ist die eigentliche Tragik - schafft es jetzt nicht den Befreiungsschlag zu führen. Für die Partei. Und für America. Trump hat einen Wandel eingeläutet, außenpolitisch unberechenbar, innenpolitisch unverläßlich. Für alle Beteiligten. Aber irgendwann ist der Spuk vorbei und die Eigendynamik und auch die - gerade von Europa belächelte - Horizontlosigkeit vieler US-Amerikaner werden den Pragmatismus an den Tag legen alles wieder zum Guten zu führen. Wer zu Zeiten der letzten Finanzkrise erlebt hat, wie Vamilien den Nachbarn, die ihr Haus verloren hatten, über Monate den Camper zur Verfügung gestellt haben, andere Freunde in den Autos und Garagen wohnen ließen, Zelte und Essen spendeten - der gibt die Hoffnung nicht auf. One World.No Border.

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warkeinnickmehrfrei 17.08.2017, 07:25
6. Ich relativiere das mal dreist:

In Deutschland weigert sich ein Teil der Politik bis zu den jeweiligen Spitzenkräften linksextreme Gewalt , wie letztens in HH, eindeutig zu verurteilen . So what ?

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Poli Tische 17.08.2017, 07:25
7. Der Teufelspakt der Republikaner.....

.....ist bei dieser Partei schon lange geschlossen. Wer den Überfall auf andere Länder (z.B. Irak) mit vorsätzlichen Lügen begründet, zerstört und dann im Chaos zurücklässt ist kein "Guter". Aber vielleicht ist Trump ja eine Prüfung Gottes, dass auch der letzte Republikaner merkt, wie unmoralisch seine Partei geworden ist.

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Tr1ple 17.08.2017, 07:26
8. Naja vor 30 Jahren war das doch egal

Da war der KKK auch noch "aktiver". Die deutschen könne sich das nicht vorstellen aber große teile des Bibelbelts denken so wie die Leute die bei der Demonstration teilgenommen haben. Sie haben auch nichts anderes gelernt und gesehen. Die schwarzen im Süden wurden nie richtig ernst genommen. Vor allem bei der education hat es immer gemangelt.

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omanolika 17.08.2017, 07:29
9. Laute Beschwerden

Wofür die Republikaner wirklich stehen,
wenn sie Trump echt so agieren sehen,
ist ja wohl äußerst fraglich, im Moment,
denn der Donald ist eben ein Präsident,
der heute da hüh sagt und morgen hott,
wo er immer weniger Zuspruch erhält und immer mehr Spott.

Sie werden wohl noch sehr viel lauter, die ganzen Beschwerden,
aber fraglich ist, ob die Parteien den Trump so bald los werden...

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