Forum: Politik
Debatte um Westerwelle: Als Staatsmann gescheitert

Er hat die Metamorphose zum Staatsmann nicht geschafft, die das Amt verlangt: Guido Westerwelle ist auch als Außenminister ein Parteipolitiker geblieben, der in der Arena*der Innenpolitik kämpft. Die Quittung für die Fehlbesetzung*erhält seine Partei - für sie ist der Augenblick der Entscheidung gekommen.

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fabian03 30.08.2011, 14:42
10. WW-Bashing

Zitat von sysop
Er hat die Metamorphose zum Staatsmann nicht geschafft, die das Amt verlangt: Guido Westerwelle ist auch als Außenminister ein Parteipolitiker geblieben, der in der Arena*der Innenpolitik kämpft. Die Quittung für die Fehlbesetzung*erhält seine Partei - für sie ist der Augenblick der Entscheidung gekommen.
Warum denn jetzt eigentlich nochmal ein Forum zum Westerwelle-Bashing?

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maty2010 30.08.2011, 14:42
11. Game over!

wer sich als Politiker einmal gegen angloamerikanische Interessen richtet, ist politisch am Ende.Einmal als Westerwelle den Abzug amerikanischer Atomsprengköpfe aus Deutschland gefordert hat und jetzt mit der Enthaltung bei den völkerrechtswidrigen Krieg gegen Lybien.Am schlimmsten sind die Kriegshetzer von den Grünen und der SPD.Diese selbsternannten Gutmenschen sind einfach nicht mehr zu ertragen.Jeder der für diesen perversen Krieg gegen das Lybische Volk ist, macht sich mitschuldig an diesen weiteren Völkermord.Dieser Krieg dient einzig und allein die riesigen Rohstoffvorkommen Lybiens auszuplündern.Wer diesen Krieg zu verantworten hat, gehört auf die Anklagebank und für immer weggesperrt!

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wika 30.08.2011, 14:45
12. Gut gemeuchelt …

… man muss kein Freund von Westerwelle sein um das Schmierentheater zu verstehen. einmal hat er was richtig gemacht, was der transatlantischen Fressgemeinschaft zuwider läuft und schon stehen alle „Vierten Gewalten“ dienst beflissen bereit zum Meuchelmord. Sicher ist es nicht schade wenn er abtritt, nur hat es ein böses Geschmäckle wenn es ausgerechnet dieser Punkt sein sollte, wo die Mehrheit der Deutschen ihm zustimmte. Es ist also gleichsam eine Watsche für alle Kriegsverweigerer und dass ist das alarmierende Signal.

Also folgen wir wieder den Kriegstreiberm unter dem Deckmäntelchen fürs „Gute“ zu morden, für die Freiheit, die Demokratie und für die Gerechtigkeit. Und was wenn wir am Ende nur ein weiteres Irak oder Afghanistan erleben. Macht nix, Hauptsache wir waren da und haben unseren (wessen?) Interessen nachgeholfen.

Oder bringen wir es unterhaltsamer zu Ende und genießen die satirische Posse:
„Dolchstößler Rösler meuchelt sich zum Kanzler” … Link,
der versteht offensichtlich besser das hohe Loblied auf die richtigen Figuren zu singen.

Schade ist es nicht um Westerwelle, sondern darum, dass sich Deutschland nach 60 Jahren Erziehung zum Pazifismus jetzt erneut freundschaftlich prostituieren muss um den Befreiern von einst gefällig und dienstbar zu sein und es nach wie vor keine eigene Meinung zu diesen Themen haben darf. Bei wem sollen wir uns jetzt bedanken? Bei dem Rest der Radfahrernaturen die da unter der Glaskuppel herumlungern und Volkskosten diätieren. Es ist und bleibt eine Schmierenkomödie für diejenigen, die es durchblicken wollen und nicht die Augen zumachen.

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Zweck-Los 30.08.2011, 14:46
13. ...

"Für die liberalen ist der Augenblick der Entscheidung gekommen: Soll es ein Ende mit Schrecken werden? Oder ein Schrecken ohne Ende?"

Biene Maja ohne Willie? Das will doch keiner ernsthaft sehen wollen. Also: Brüderle muss den Aussenminister machen :-)

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Rodelkoenig 30.08.2011, 14:50
14. Esst mehr Obst und Gemüse!

Zitat von Nicola54
... ein wenig Off Topic: Aber warum bitte tagt die FDP, eine Partei, die bundesweit unter fünf Prozent herumkrebst, in einem der teuersten Hotels Deutschland, in Schloß Bensberg? Das zeigt meiner Meinung nach die totale Selbstüberschätzung dieses wirren Haufens, und auch, wo sie sich selbst sieht: im barocken Prunk.
Die dürfen da sicherlich kostenlos tagen noch als Dank für die Senkung der Mehrwertsteuer für Hotel-Übernachtungen. ;-)

Viele Grüße

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jitori 30.08.2011, 14:50
15. "liberaler"

Wie gut, daß der Satz "der liberale Politiker mit der schnellsten Fallgeschwindigkeit" lautet - ohne das liberal wäre mir hier glatt Guttenberg eingefallen.

Welch ein Trost: Westerwelle ist immerhin kein Betrüger ...

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willi2007 30.08.2011, 14:50
16. Mövenpickpartei

Der Bürger hat es nicht vergessen, wie die FDP mit der Herabsetzung des Mehrwertsteuersatzes für Hoteliers Klientelpolitik par excellence praktizierte. Als Herr Westerwelle dann noch den Sozialhilfe und Hartz IV-Empfängern spätrömische Dekadenz vorgeworfen hat, war wohl dem letzten Deutschen klar, dass die FDP eine Partei der Reichen und Vermögenden ist. Und eine Partei der Atomlobby. Die Deutschen wollen keine Klientelpartei, sie wollen keinen Rufmord an die wehrlose Bevölkerungsschicht und sie wollen kein strahlendes Erbe für zig folgende Generationen. Die Deutschen wollen keine FDP und schon gar keinen Westerwelle, der nur dumme Sprüche klopft, aber bisher zum Wohle des deutschen Volkes und Staates getan hat.

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digitalturbulence 30.08.2011, 14:51
17. Was hat denn Guido falsch gemacht?

Zitat von sysop
Er hat die Metamorphose zum Staatsmann nicht geschafft, die das Amt verlangt: Guido Westerwelle ist auch als Außenminister ein Parteipolitiker geblieben, der in der Arena*der Innenpolitik kämpft. Die Quittung für die Fehlbesetzung*erhält seine Partei - für sie ist der Augenblick der Entscheidung gekommen.
Es gibt noch einige Bürger im Land die den Raubzug in Libyen als Schande sehen. Ich bin wirklich froh das Guido da nicht mitgemacht hat. Auf deutsche Produkte kann kein Land verzichten. So oder so werden sie diese kaufen.

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Ontologix II 30.08.2011, 14:51
18. Mann aus dem Container

Als sich bei der letzten Regierungsbildung abzeichnete, dass Guido Westerwelle Außenminister werden sollte, verdrehten sich im AA einige Augen. Die Befürchtungen waren berechtigt, wie sich herausgestellt hat.

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Bundesinnenminister 30.08.2011, 14:53
19. Westerwelle tat

einfach alles um Aufmerksamkeit und Macht zu bekommen. Der hat in seinen Wahlkampflügen alles bisher gewesene übertroffen und hinterher den Wähler (wenn er nicht bei möwenpig arbeitete) maßloß enttäuscht.
Leider haben 2009 knapp 15% diesem Blender geglaubt. Aber auch die sind auf dem Boden der Besserverdienerpartei zurückgekommen.
Mit solchen dreisten Wahlkampflügen könnten so einige Parteistrategen ihre Partei einen grandiosen Wahlerfolg liefern. Aber von Dauer kann so etwas nie sein. Ich würde deswegen den Wahlkampferfolg Westerwelles nicht so hoch in den Himmel loben. Andere Parteien versuchen realistischer zu sein (abgesehen von den Linken) und können deswegen derartige kurzlebige Erfolge nicht feiern und wollen es auch gar nicht. Die kennen sich in der Politik nämlich besser aus. Die FDP hat ja jetzt Zeit darüber nachzudenken.

Viel Spaß dann in der APO!

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