Forum: Politik
Debatte um Westerwelle: Als Staatsmann gescheitert

Er hat die Metamorphose zum Staatsmann nicht geschafft, die das Amt verlangt: Guido Westerwelle ist auch als Außenminister ein Parteipolitiker geblieben, der in der Arena*der Innenpolitik kämpft. Die Quittung für die Fehlbesetzung*erhält seine Partei - für sie ist der Augenblick der Entscheidung gekommen.

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wilko0070 30.08.2011, 16:16
70. Da trifft Westerwelle einmal eine richtige Entscheidung,

nämlich die Verweigerung der Teilnahme am Libyen-Feldzug, und schon stürzt sich die GESAMTE deutsche Journaille auf ihn und fordert seinen Rücktritt (von 'Spiegel' bis 'tagesschau').

Daran erkennt der erfahrene Beobachter sofort, wie ferngesteuert das meinungsbildende System in Deutschland ist.

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ajf00 30.08.2011, 16:16
71. Versteh ich nicht

Zitat von shr00m
lesen sie doch die bildzeitung, wenn es ihnen nicht passt und hören sie auf wegen der pressefreiheit rumzujammern. das ist doch peinlich.. weil der spiegel einmal nicht das druckt, was ihnen beliebt. ist nunmal nicht jedes blatt drauf aus der herrschenden riege nach dem mund zu reden.
haeh, jetzt redet der Spiegel doch gerade "der herrschenden riege" nach dem Mund. Ist mal jemand da der das Grundgesetz nicht einfach in die Tonne tritt und bei allen Kriegen mitmacht (wie die Gruenen), und schon faengt die Wirtschaft an nervoes zu werden, dass sie das Geld kosten koennte und saegt mit freundlicher unterstuetzung des Spiegels ihren Freund Guido ab...

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Kalaharry 30.08.2011, 16:17
72. umgekehrt wird ein Schuh draus

Zitat von motion11
Diese Kampagne aller Medien gegen WW ist nur noch widerlich.
Es handelt sich wohl eher um eine Kampagne von Westerwelle gegen den menschlichen Verstand und die läuft schon bald 20 Jahre.

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Dirty Diana 30.08.2011, 16:18
73. Abwrackprämie

Zitat von motion11
Diese Kampagne aller Medien gegen WW ist nur noch widerlich.
Finde ich nicht. WW ist so peinlich, dass man gar nicht soviel fressen kann, wie man kotzen möchte.
Und Journalisten kotzen sich eben dadurch aus, dass sie Artikel schreiben. Die Anzahl der Artikel belegt dann, wie schleche Dein Guido wirklich ist.

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ajf00 30.08.2011, 16:19
74. Spon fuer Propaganda, Spam fuer politische Berichterstattung?

Mal sehen ob der Hinweis so durch die Spiegel Zensur geht, oder ob Spon wirklich Spam zensiert... einziger guter Beitrag bei spiegel.de findet sich in der Spam-abteilung: http://www.spiegel.de/spam/0,1518,783277,00.html

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Dirty Diana 30.08.2011, 16:24
75. a

Zitat von ajf00
haeh, jetzt redet der Spiegel doch gerade "der herrschenden riege" nach dem Mund. Ist mal jemand da der das Grundgesetz nicht einfach in die Tonne tritt und bei allen Kriegen mitmacht (wie die Gruenen), und schon faengt die Wirtschaft an nervoes zu werden, dass sie das Geld kosten koennte und saegt mit freundlicher unterstuetzung des Spiegels ihren Freund Guido ab...
Seit wann verbietet das GG humanitäre Einsätze? Es war das libysche Volk, dass die Nato um Hilfe gebeten hat. Aber Sie halten wahrscheinlich Gadaffi und seine Schergen immer noch für die wahren Libyer, was?

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fördeanwohner 30.08.2011, 16:27
76. Einen Fehler?

Zitat von wilko0070
nämlich die Verweigerung der Teilnahme am Libyen-Feldzug, und schon stürzt sich die GESAMTE deutsche Journaille auf ihn und fordert seinen Rücktritt (von 'Spiegel' bis 'tagesschau'). Daran erkennt der erfahrene Beobachter sofort, wie ferngesteuert das meinungsbildende System in Deutschland ist.
Mal davon abgesehen, dass ich Herrn Westerwelle schon immer peinlich fand, seit er die bundespolitische Bühne betrat, die Verweigerung der Teilnahme am Libyen-Einsatz war bestimmt nicht sein erster Fehler. Schon 2009 zum Antritt seines Amtes als Außenminister hat er sich international blamiert. Für alle, die es vergessen haben sollten, hier nochmal nachschauen:
http://www.youtube.com/watch?v=laUHzGMUEI4

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pkeszler 30.08.2011, 16:29
77. Medienkampagne?

Zitat von motion11
Diese Kampagne aller Medien gegen WW ist nur noch widerlich.
Haben sie noch nicht festgestellt, dass die Gegner von Westerwelle auch aus seiner eigenen Partei, vom Koalitionspartner, von der Opposition, aber auch von der großen Mehrheit des Volkes kommen. Deshalb geben die Medien nur die Meinung vieler Menschen in Deutschland wieder. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, lesen Sie nur noch Ihr Laib- und Magenblatt.

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manningham 30.08.2011, 16:31
78. Ach was

Zitat von wilko0070
nämlich die Verweigerung der Teilnahme am Libyen-Feldzug, und schon stürzt sich die GESAMTE deutsche Journaille auf ihn und fordert seinen Rücktritt (von 'Spiegel' bis 'tagesschau'). Daran erkennt der erfahrene Beobachter sofort, wie ferngesteuert das meinungsbildende System in Deutschland ist.
Die Medien stürzen sich nicht wegen seiner Verweigerung am Libyen-Feldzug auf ihn - sondern weil er sich den Erfolg dieser Mission nun ans eigene Revers heften will und diesen auf seine "Sanktionspolitik" zurückführt. Hochnotpeinlich. Und dafür gibt es völlig zu Recht Haue.

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flexscan 30.08.2011, 16:34
79.

Zitat von willi2007
Der Bürger hat es nicht vergessen, wie die FDP mit der Herabsetzung des Mehrwertsteuersatzes für Hoteliers Klientelpolitik par excellence praktizierte.
Er hat es aber vergessen - oder gar noch nicht bemerkt - dass Gleiches für die Union gilt, die ebenfalls ähnlich hohe Zahlungen erhalten hat (genauer die CSU) und die wie die FDP diese Steuersenkung in ihrem Wahlprogramm stehen hat. Zitat von willi2007
Als Herr Westerwelle dann noch den Sozialhilfe und Hartz IV-Empfängern spätrömische Dekadenz vorgeworfen hat, war wohl dem letzten Deutschen klar, dass die FDP eine Partei der Reichen und Vermögenden ist.
Sie sind zumindest keine Partei der Armen. Zitat von willi2007
Die Deutschen wollen keine Klientelpartei,
Doch wollen sie, zumindest die Mehrheit. Nämlich dann, wenn sie zu diesem Klientel gehören bzw. davon profitieren. Zitat von willi2007
sie wollen keinen Rufmord an die wehrlose Bevölkerungsschicht
Wie zum Beispiel gegen Manager, Banker oder Politiker? Zitat von willi2007
und sie wollen kein strahlendes Erbe für zig folgende Generationen. Die Deutschen wollen keine FDP
Letztes Jahr gab es noch eine Mehrheit für den Ausstieg vom Atomausstieg, wenn im gegenzug die Atomindustrie nur kräftig geschröpft wird. Zitat von willi2007
aber bisher zum Wohle des deutschen Volkes und Staates getan hat.
Sie meinen wohl zu ihrem Wohle. Oder wer definiert denn das Wohl des deutschen "Volkes"?

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