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Debattenbeitrag von Jürgen Trittin: "Die Große Koalition kann zum Dauerzustand werden
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Ex-Grünen-Vormann Trittin warnt: Mit dem Aufstieg der AfD könnten Koalitionen links der Mitte unmöglich werden. Für SPIEGEL ONLINE fasst er hier die Thesen seines neuen Buches "Stillstand - Made in Germany" zusammen.

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grisch 21.09.2014, 19:28
100. Dass Trittin mal wieder Recht hat

sieht man an den meisten Kommentaren hier - Verleumdung, Hohn und Spott, - anders ist der schlüssigen Argumentation nicht beizukommen.

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dernordenrockt 21.09.2014, 19:29
101. hotgorn,

was soll uns Ihr Kommentar sagen???

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fabi.c 21.09.2014, 19:33
102. Die Grünen...

werden,wenn sie so weiter machen wie bisher keine Rolle mehr spielen siehe Asylzustimmung keinerlei Konzepte in der Verkehrspolitik und Thema "Atomkraft nein Danke"wurde denen abgenommen und spielt keinerlei rolle mehr.
Trittin hat angst,dass die Grünen Gefdp werden.

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brotherandrew 21.09.2014, 19:34
103. Also Gott ...

Zitat von rustymoonman
...könnten Koalitionen links der Mitte unmöglich werden! ...Gott sei´s gedankt!!!
... würde ich da nicht mit reinziehen wollen ...

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lövgren 21.09.2014, 19:36
104.

Zitat von ohjeeeee
ist der Profilierungsdruck mindertalentierter Menschen wie Jürgen Trittin. Die Groko ist sicher keine gute Lösung für D aber immernoch 10 mal besser als die grünen gutmenschen. Unter denen hätte die Mittelschicht noch viel mehr zu leiden.
Das Hauptproblem in diesem Land sind für mich Menschen wie Sie, die mit Nazivokabular andere als "mindertalentiert" bezeichnen, keinerlei Argumente verwenden, simpelste Parolen ihrer Parteiführer nachplappern und ein Weltbild haben, das mit "einfach" nicht beschönigt ist.

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Meineserachtens 21.09.2014, 19:38
105. Lesenswertes Statement ...

nicht schlecht Herr Trittin, hat mir gut gefallen.

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Astir01 21.09.2014, 19:41
106. Es steht einem Politiker schlecht

zum faltigen Gesicht, wenn er den Wähler für seine Wahl kritisiert.

So, wie die AfD heute die übrigen Parteien mit ihren Themen vor sich her treiben, haben die Grünen während des vergangenen Jahrhunderts die SPD und die FDP vor sich her getrieben mit dem Ergebnis, dass es die FDP nur noch in den Medien gibt, (und nicht mehr in den Parlamenten) und die SPD heute mit den Grünen und den Roten als 10 % - Juniorpartner für Koalitionsregierungen Schlange stehen muss.

In einem Volk, das sich im Wesentlichen aus Minderheiten zusammensetzt begreift, kann es ja auch keine Volksparteien mehr geben. Emotional setzen die Deutschen (und nicht nur sie; siehe Schottland, Baskenland und Katalonien) der Globalisierung die Regionalisierung entgegen. Man ist heute lieber gegen die neue Überlandleitung vor der eigenen Haustüre statt gegen die globale Erwärmung. Man interessiert sich für die Gene des Energiemais' auf dem Acker nebenan statt für die Krisenherde auf der ganzen Welt. Mit Palestinensern kann man heute keinen Wahlkampf mehr machen; mit Zigeunern hingegen sehr wohl.

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hatmeistensrecht 21.09.2014, 19:41
107. Oha

Jürgen Trittin könnte auch zum Dauerzustand der Grünen werden. Oder: Isser das schon?

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Whitejack 21.09.2014, 19:43
108.

Zitat von lexus1234
"Wir Deutschen wollen mehr Gerechtigkeit, mehr Klimaschutz, mehr Bildung. Wir finden zu viel Ungleichheit schlecht, halten die Verteilung des Wohlstands für ungerecht und stehen einem ungezügelten Markt kritisch gegenüber. Wir finden, dass Wachstum nicht alles ist und halten den modernen Finanzmarkt für ein großes Übel." Alles andere danach ist nur noch abwegig- denn diese Wünsche/Forderungen sind Kern des Wahlprogramms der AfD.
Bitte was? Die AfD will mehr Klimaschutz? Das Gegenteil ist der Fall: "Die Energieproduktion [...] darf die ökonomische Entwicklung Deutschlands nicht behindern."

http://www.alternativefuer.de/programm-hintergrund/fragen-und-antworten/energie-und-umweltpolitik/

Darüber hinaus gibt es ein gewisses Bekenntnis zur Nachhaltigkeit, das aber alle Parteien von LINKE bis NPD teilen. Die AfD hat von allen Parteien das Programm, das am wenigsten Klimaschutz beinhaltet.

Die AfD findet viel Ungleichheit schlecht? Im Hamburger Appell haben Bernd Lucke und einige andere betont, dass die Ungleichheit größer werden wird und die Löhne sinken müssen. Gleichzeitig sollen die Steuern gesenkt werden, so dass Unternehmer und Gutverdienende mehr Geld in der Tasche haben:

https://www.wiso.uni-hamburg.de/fileadmin/wiso_vwl_iwk/paper/appell.pdf

Und Finanzmarktregulierung soll bloß nicht stattfinden, da sind die Kandidaten der AfD strikt dagegen:

http://www.abgeordnetenwatch.de/stephan_protschka-1031-74038.html

Nichts von dem, was Sie behaupten, ist Teil - oder gar Kern - des Wahlprogramms der AfD. Die AfD will in weiten Bereichen sogar das Gegenteil davon.

Vielleicht haben Sie da ihre eigenen Wünsche auf eine Partei projeziert, die das Wort "Alternative" im Namen trägt. Die AfD ist programmatisch am ehesten verwandt mit einer milden (und weniger religös aufgelandenen) Variante der Tea Party in den USA.

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oidahund 21.09.2014, 19:44
109.

Trittin lamentiert doch nur über den Niedergang der Grünen. Die Konzepte von ideologisch links oder rechts haben ausgedient. Es gibt keine einfachen Antworten für die komplexen Theman unserer Gesellschaft und schon gar keine schwarz-weiß Antworten, wie sie uns oft von Politikern angeboten werden. Außerdem wollen die Bürger wieder die Hoheit über ihr Leben nd ihre Art zu leben zurück. - Das bieten die Grünen aber nicht an, sie bieten immer mehr Gängelungen und Vorschriften an. Was uns fehlt ist eine echte, liberale Bürgerpartei (und keine Noekons, Marktliberalen etc.) - die Grünen bieten aber nichts davon.

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