Forum: Politik
Debattenkultur: Weniger Demokratie wagen!

Alle klagen über sinkende Wahlbeteiligung. Wenn man sieht, was Leute im Netz hinterlassen, kann man nur dankbar sein, dass viele Krakeeler am Wahltag zu desinteressiert oder zu betrunken sind, um aus dem Bett zu finden.

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mtk10 22.09.2015, 14:29
90. Wenns kein humoristischer Beitrag

Zitat von eternalchii
War das als humoristischer Beitrag gemeint? Haben Sie mal die Schilder bei den Pegidademonstrationen gelesen? Oder die vielen rechten Kommentare bei Facebook und Co gelesen? Dann wüssten Sie, dass Schulbildung in diesen Kreisen eher unpopulär ist.
war sollte der Autor sich gleich bei Springer bewerben! Dann fliegt der Diekmann wegen Harmlosigkeit sofort raus!

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Leser161 22.09.2015, 14:29
91. Ja, aber

a) Auch dumme Leute sind Mitbürger. Und Mitbürgern aufgrund irgendeiner Eigenschaft ihr Mitbürgertum abzuerkennen, das hat schon einmal nicht funktioniert.
b) Selbst wenn, wer darf den dann entscheiden, welche Mitbürger noch gehört werden? Ist mangelhafte Rechtschreibung wirklich so schlimm? Ggf. ist ja auch linke Gesinnung ein Zeichen für zu wenig Bildung.

Es bleibt dabei. Demokratie funktioniert nur ohne Ausnahmen und mit Argumenten. Jemand der anderer Meinung ist hat nur Angst sich mit anderen auseinanderzusetzen und ist zu faul Pseudoargumente zu entkräften. Ich empfehle dazu Thomas Hobbes.

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RioTokio 22.09.2015, 14:30
92.

Zitat von rainerheinrich
sich etwa angesprochen? Können Sie sich außer mit unkontrolliertem Bellen auch sachlich mit der angerissenen Thematik auseinandersetzen. Bei einer schonungslosen Bestandsaufnahme sollte man erkennen, dass Herr .....
Ganz richtig.
Die Rahmenbedingungen - Schule, Lehrer etc. sind bei uns ziemlich gut.
Zudem ist das gesamt Bildungsangebot umsonst - selbst die Uni.

Alle haben die gleichen Chancen.

Wer versagt darf sich bei sich selbst oder seinen desinteressierten Eltern bedanken.
Zum Glück versagen viele Versager auch beim Urnengang.
Wie damlas schon beim Vokabellernen können sie sich nicht dazu aufraffen etwas zu tun.

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deus-Lo-vult 22.09.2015, 14:30
93.

Zitat von garfield
Genau da hapert es bei Fleischhauer wieder mal mit der Logik. Da ich vermutlich in seinen Augen auch zu den "Krakeelern" gehöre, kann ich ihm jedoch versichern, dass ich zuverlässig gern auch 101 mal vor dem Wahllokal stehe, wenn 100 mal zur Wahl aufgerufen wird. Schon der Gedanke, dass sonst nur Fleischhauers zur Wahl gehen, würde mich aber pronto aus dem Haus treiben.Eben. Genau deswegen dürften die meisten Nichtwähler ja auch nicht betrunken oder desinteressiert sein, sondern eher DESILLUSIONIERT bzw. RESGNIERT haben. Aber so genau will das Fleischhauer eh nicht wissen.
Wer nicht zur Wahl geht ist dumm! Punkt!
Und vor allem, hat er hinterher seinen/ihren Mund zu halten! Denn die Chance etwas zu ändern, hat er/sie ja nicht genutzt!

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pratter 22.09.2015, 14:30
94. Genausowenig

wie die vielen Flüchtlinge PLÖTZLICH über uns gekommen sind, genausowenig ist der katastrophale Bildungsstand plötzlich über uns hereingebrochen.

In beiden Fällen sind die Ursachen lange bekannt - aber es ist NICHTS passiert.

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sammael64 22.09.2015, 14:30
95. Einkommenssteuer

Vieleicht sollte man das Wahlrecht mit der Zahlung von Einkommenssteuer verknüpfen.
Keine Steuer, keine Stimme.

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Robert_Rostock 22.09.2015, 14:31
96.

Zitat von RioTokio
Früher gab es das Klassenwahlrecht. War auch nicht schlecht. Heute könnte man nach Bildungsgrad Stimmberechtigungen zuteilen. ...
Manchmal glaube ich, dass zumindest so eine Art "Wahl-Tauglichkeitsprüfung", ähnlich dem Führerschein, gar nicht so schlecht wäre.
Dass man zumindest in Grundsätzen weiß, was und wie gewählt wird. Den Unterschied von Regierung und Parlament, von Erst- und Zweitstimme, von kommunaler, Landtags- und Bundestagswahl kennt.

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Loosa 22.09.2015, 14:31
97.

Zitat von KarlRanseier
...wie z.B. Sie, Herr Fleischhauer, endlich an die eigentliche Grundlage Ihres Berufs erinnern: Ihre Leser möglichst objektive und neutral zu informieren!
Ohne auf ihren restlichen Text eingehen zu wollen, ich glaube ihnen ist nicht ganz bewusst was eine "Kolumne" eigentlich sein soll: ein Meinungsbeitrag.

Das soll also schon per Definition nicht objektiv und neutral sein. Deshalb werden Kolumnen ja auch klar als solche gekennzeichnet.

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polltroll 22.09.2015, 14:31
98. Recht hat er!

Wieder sehr lustig, wie sich hier einige im Forum wieder abarbeiten, aber im Grunde hat der Fleischhauer doch Recht. Bis auf einen kleinen harten Kern werden die fleißigen Hetzschreiber ihre krude Meinung niemals jemandem ins Gesicht sagen. Die Gegenrede würden sie nicht riskieren. Gesellschaftliche Konformität ist am Ende wichtiger und morgen, vor dem Schlafen gehen, huscht ihnen schon der nächste schräge Gedanke durch die Stirnlappen, den es schnell in den Äther zu pusten gilt. Wenn der Pöbeler dann an seine Grillparty denkt, macht Politik sich über seine Gesinnung Gedanken. Tztztz! Vieles im Netz wird so unglaublich über bewertet! Und im realen Leben kommt davon nichts an. Gott sei Dank!

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larsmach 22.09.2015, 14:32
99. Mit offenem Visier diskutieren...

...das ist das Schöne an unserer Demokratie. Leider wird davon viel zu selten Gebrauch gemacht, weshalb es im Internet von Pseudonymen nur so wimmelt. Die Diskussions-un-kultur fußt - ebenso wie erwähnte Kritzeleien auf Toilettenwänden - offenbar ganz erheblich auf Versteckspiel.

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