Forum: Politik
Debattenkultur: Weniger Demokratie wagen!

Alle klagen über sinkende Wahlbeteiligung. Wenn man sieht, was Leute im Netz hinterlassen, kann man nur dankbar sein, dass viele Krakeeler am Wahltag zu desinteressiert oder zu betrunken sind, um aus dem Bett zu finden.

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zaphi 22.09.2015, 13:57
30. Aha

Kurz zusammen gefasst, die ganzen Nicht-Wähler sind also alles Idioten, Minderbemittelte oder Radikale, denen man das Wahlrecht entziehen sollte, damit weiterhin die immer gleichen Parteien an der Macht bleiben. Selten so einen Blödsinn gelesen.

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marthaimschnee 22.09.2015, 13:58
31.

Dummerweise bleiben aber gerade die Dummschwätzer und Krakeler eben nicht zu Hause ... oder waren Sie nicht wählen, Herr Fleischhauer?

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fred2013 22.09.2015, 14:01
32. Sie haben wirklich

eine komische Vorstellung von Demokratie, Herr Fleischhauer.
Statt Nichtwähler zu bashen, wäre es vielleicht gescheiter Politiker dazu zu bringen wieder zu einer Politik zu kommen, in der sich mehr Menschen auch wiederfinden.
Die Politik des Westens grenzt aus, diskriminiert und arbeitet mit der Methode Angst. Wer Angst hat muckt nicht. Ich fürchte nur irgendwann werden die Bürger dieses Landes sich wieder ihrer Rechte besinnen und diese mit Nachdruck einfordern. Die Politik ist definitiv auf dem falschen Weg, nicht die Nichtwähler

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Einweckglas 22.09.2015, 14:01
33. Dann hoffen wir mal...

Dann lasst uns alle mal bei den Händen fassen und auf eine riesengrosse Wahlbeteiligung in 2017 hoffen! ;-)

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ruhrpottsonne 22.09.2015, 14:01
34. Weniger Demokratie wäre hier eigentlich mehr

Auch ich würde es begrüßen, wenn für die Berechtigung zur Teilnahme an einer Wahl, egal ob auf Landes oder Bundesebene, der Erwerb eines Wahlführerscheines notwendig wäre, der ein Mindestmaß zumindest an politischer Bildung dokumentieren würde. Die letzte Bundestagswahl z.B. hätte ein völlig anderes Ergebnis zu Tage gefördert. Ich bin aber auch dafür, daß führende Mitarbeiter eines Ministeriums ein Mindestmaß an nachweisbarer Eignung für ihr Fachressort vorweisen müssen. Vor einer Arbeitsministerin, die nie gearbeitet hat, würden wir ebenso verschont bleiben, wie vor einem Augenarzt als Wirtschaftsminister. Und über eine Physikerin, ausgebildet in der DDR, aber nun maßgeblich verantwortlich für die politische Richtlinienkomptenz der viertgrößten marktwirtschaftlichen Volkswirtschaft, bräuchten wir uns heute nicht ärgern.

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Loosa 22.09.2015, 14:02
35.

Statt auf weniger Wahlbeteiligung zu hoffen sollte man lieber gleich das Wahlrecht ändern. Das wäre zumindest ein bisschen realistischer als eine, nicht weniger hilfreiche, Führerscheinpflicht für Eltern einzuführen.

Die Griechen lagen nicht ganz falsch damit nur einem Teil der Einwohner eine Stimme zu geben. Auch wenn sie dabei die Falschen ausschlossen.
Vielleicht sollte sich jeder Bürger in einer regelmäßigen Prüfung erst einmal bewähren. Nur wer ein gewisses Grundverständnis für Politik, Soziales und Wirtschaft vorzeigen kann bekäme auch eine Stimme.
Oder mehrere, gestaffelt nach Eignung...

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friedhelmschneider 22.09.2015, 14:03
36. der eigentliche Skandal

ist, dass es vor allem die guten Politikerinnen wie Katrin Göring-Eckardt trifft. Ich halte sie für eine der integersten und fähigsten, die das Land zu bieten hat, nicht umsonst ist sie Fraktionschefin. So eine wie sie würde selbst bei einem Millionenangebot eines Technologie-Unternehmens nicht schwach werden ob der schönen Kröten. Außerdem hat sie mit dem "Septembermärchen" ein sehr schönes Bild für die Flüchtlinge und die Willkommenskultur geschaffen.

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markus_wienken 22.09.2015, 14:03
37.

Zitat von philbird
Nicht 40 Jahre Gesmtschule sind schuld, sonder Menschen wie sie, die meinen eine Bevölkerungsgruppe von Bildung auszuschliessen, indem man sie auf auf Haupt- und Realschulen lässt. Elitenförderung ist der Unfug, nicht die Nivellierung von Bildung. Ihre Forderung führt nur dazu, dass man die unteren X-Prozent einfach aus der Gesellschaft ausschließt...das macht absolut keinen Sinn.
Auch falsch.
Elitenförderung ist durchaus notwendig.
Weiterhin muss man natürlich auch die "unteren" X-Prozent fördern und auch fordern.
Nivellierung von Bildung fördert nur den wirtschaftlichen Abstieg eines Landes.

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lupenreinerdemokrat 22.09.2015, 14:04
38. Wenn man sieht, was manche BT-Abgeordnete...

... verbal so absondern, kann man nur froh sein, dass es in Deutschland keine Wahlpflicht gibt!
Zeigt ja auch die ständig sinkende Wahlbeteiligung und die ständig sinkenden Werte für die großen Blockparteien, was der mündige Bürger von den geistigen Luftnummern von CDU, SPD und Grünen so hält.....

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dalethewhale 22.09.2015, 14:05
39. Danke, weitgehende Übereinstimmung

außer in einem Punkt.
Deutschland ist doch das Land der Lichter und Lenker!!

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