Forum: Politik
Debattenkultur: Weniger Demokratie wagen!

Alle klagen über sinkende Wahlbeteiligung. Wenn man sieht, was Leute im Netz hinterlassen, kann man nur dankbar sein, dass viele Krakeeler am Wahltag zu desinteressiert oder zu betrunken sind, um aus dem Bett zu finden.

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rainerheinrich 22.09.2015, 14:16
60. Fühlen Sie

Zitat von mikesehr
Ist das nicht der-der uns mit drittklassigen Oralsexkommentaren und ähnlichen Kommentaren die Welt erklärt? Ach ja, an der Ukrainekrise hat er sich auch versucht. Leute-ein Schmierfink den keiner lesen muss...... Außer er hat einen Horizont wie eine kriechende Ameise......
sich etwa angesprochen? Können Sie sich außer mit unkontrolliertem Bellen auch sachlich mit der angerissenen Thematik auseinandersetzen. Bei einer schonungslosen Bestandsaufnahme sollte man erkennen,
dass Herr Fleischhauer richtig feststellt, dass ein Teil unserer Bevölkerung, er bezeichnet den Teil als Bodensatz, den Anschluss verloren hat.
Die Gretchenfrage ist die Schuldfrage. Es stellt sich daher die Grundsatzfrage, ist Bildung eine Bringschuld des Staates oder eine Holschuld der Betroffenen.
Ich denke es ist beides. Der Staat hat für die Rahmenbedingungen (Schulgebäude und Lehrpersonal) zu sorgen, das Lernen obliegt den Schülern und Eltern.

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auweia 22.09.2015, 14:16
61. Richtig

Bestärkt mich in meiner Wertschätzung der Monarchie.

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adal_ 22.09.2015, 14:17
62.

Zitat von johnnybach
Ich hatte Herrn Fleischhauer so verstanden, dass er das aktive Wahlrecht absprechen wollte...
Da haben Sie etwas falsch verstanden. Fleischhauer kontert das Gejammer über die niedrige Wahlbeteiligung damit, das er froh darüber ist, wenn am Wahltag nicht jeder Besoffene und Desinteressierte den Weg zur Wahlurne nicht findet. Recht hat er.

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tagesgast_01 22.09.2015, 14:17
63. Frau Göhring Eckardt?

Zitat von friedhelmschneider
ist, dass es vor allem die guten Politikerinnen wie Katrin Göring-Eckardt trifft. Ich halte sie für eine der integersten und fähigsten, die das Land zu bieten hat, nicht umsonst ist sie Fraktionschefin. So eine wie sie würde selbst bei einem Millionenangebot eines Technologie-Unternehmens nicht schwach werden ob der schönen Kröten. Außerdem hat sie mit dem "Septembermärchen" ein sehr schönes Bild für die Flüchtlinge und die Willkommenskultur geschaffen.
Sie meinen die Frau mit dem abgebrochenem Theologiestudium, die dauernd davon redet, dass Atheisten sich endlich zum Christentum bekehren lassen sollen und in die Kirche gehen sollen? Ist das ihr ERNST? Ich zweifle an ihrer Urteilskraft.

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clausde 22.09.2015, 14:18
64. Klasse

Bravo. Der Artikel spricht mir aus dem Herzen. Passt zu folgendem Spruch: "Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren die Dummen die Welt."

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garfield 22.09.2015, 14:18
65.

Zitat von jalu-2008
Warum sollte jemand im Netz "krakeelen" und dann nicht zur Wahl gehen? Ersteres zeigt doch, dass die Person nicht desinteressiert ist!
Genau da hapert es bei Fleischhauer wieder mal mit der Logik. Da ich vermutlich in seinen Augen auch zu den "Krakeelern" gehöre, kann ich ihm jedoch versichern, dass ich zuverlässig gern auch 101 mal vor dem Wahllokal stehe, wenn 100 mal zur Wahl aufgerufen wird. Schon der Gedanke, dass sonst nur Fleischhauers zur Wahl gehen, würde mich aber pronto aus dem Haus treiben.
Zitat von jalu-2008
Es könnte aber Rückschlüsse zulassen, dass es in Politik an Alternative, Glaubwürdigkeit und Vertrauen fehlt!
Eben. Genau deswegen dürften die meisten Nichtwähler ja auch nicht betrunken oder desinteressiert sein, sondern eher DESILLUSIONIERT bzw. RESGNIERT haben. Aber so genau will das Fleischhauer eh nicht wissen.

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trader_07 22.09.2015, 14:18
66. Zum Glück haben wir keine...

Zitat von DenkZweiMalNach
Man könnte ja einmal zur Schweiz schauen, um zu sehen, wo Deutschland heute stehen könnte, wenn es eine lebendige Demokratie hätte.
Zum Glück haben wir aber keine Schweizer Verhältnisse. Die Schweiz steht im Demokratie-Rating hinter Deutschland.

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Darum-ist-die-Schweizer-Demokratie-nur-Mittelmass/story/16528367

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derjonny 22.09.2015, 14:19
68. Hauptschulen

Also abgesehen von dem Tonfall (ein Konservativer, der über weitestgehend Erzkonservative herzieht) und dem Saitenhieb auf die Gesamtschulen (die ich damit noch lange nicht befürworten möchte) stimme ich ihnen weitestgehend zu.

Zu den Schulen denke ich aber, dass es vor allem die seit spätestens den 2000er Jahren dysfunktionalen Hauptschulen sind, die das Hauptproblem im Bildungssektor sind. Früher war der Hauptschulabschluss Bildungsstandard mit guten Jobaussichten in Handwerk und Industrie. Heute taugt es lediglich noch als Armutszeugnis.

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prosinn 22.09.2015, 14:19
69. Ein schöner Beitrag!

Und das auch noch kostenlos. Danke dafür.
Wenn man schon ohne zu bezahlen bei Spon Journalismus für umme konsumiert, muss man auch mal loben. In diesem Fall zu Recht.

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