Forum: Politik
"Defender 2020": USA planen Militärübung in Europa mit 37.000 Soldaten
Jung Yeon-je/ AFP

"Die umfangreichste Verlegung von Soldaten aus den USA nach Europa in den vergangenen 25 Jahren": Das US-Militär hat Details zur militärischen Großübung "Defender 2020" genannt. Deutschland wird logistische Drehscheibe.

Seite 14 von 23
Lion 07.10.2019, 11:23
130. Keine "Wehrfähigkeit" mit diesen USA

In Syrien sehen wir gerade, was mit denjenigen passiert, die für die USA den Kopf hinhalten. Selbst zu schwach, um gegen den IS zu gewinnen, lassen die USA nun diejenigen grausam fallen, die enorme Erfolge gegen des IS erzielt haben. Wer möchte die USA noch als Verbündeten, bitte? Zu nah an allen Diktaturen der Welt (Russland, Nordkorea und Saudi Arabien...)und absolut unberechenbar. Selbst wenn Trump endlich in den Müllberg der Geschichte entsorgt wird, dann folgt Pence, ein religiöser Fundamentalist, der den menschenverachtenden, den antidemokratischen und antipluralistischen Ideen des IS gefährlich nahe kommt. Es gibt keinen Frieden durch Aufrüstung, Manöver und Waffenexporte, sondern nur Destabilisierung und soziale Ungleichheit. Und dass die USA kein Garant für die Werte einer freien und friedlichen Welt sind, sehen wir doch spätestens seit Trump und Pence ganz deutlich! Wir sollten das Geld für dieses dämliche Manöver für soziale und klimarettende Maßnahmen ausgeben!

Beitrag melden
Greenkeeper2021 07.10.2019, 11:23
131.

Zitat von haarer.15
Wir leben nicht mehr in den Fünfziger Jahren des Kalten Krieges. Aber da scheinen Sie leider genau "hängengeblieben" zu sein. Mit derart überholten Feindbildern lebt es sich für Manche heute immer noch angenehmer gell ?
Manche kruden Ansichten werden entlarvt, wenn man die Mathematik bemüht
Oder die Geschichte
Wird aber bei Gläubigen nicht helfen, da gehts nur um Glaube, egal wie abstrus das ist

Beitrag melden
Fuscipes 07.10.2019, 11:23
132.

the_rover #77, "Si vis pacem para bellum! ... und daran hat sich bis heute nichts geändert", bedauerlich. Si vis pacem para ipsum, einen Krieg vorzubereiten ist der denkbar schlechteste Vorschlag, wenn man den Frieden möchte.

Beitrag melden
wahrsager26 07.10.2019, 11:28
133. An Clara77. Nr120

Eine gute Betrachtung von Ihnen -zumindest nicht einseitig! All das ist aber kein Grund, ‚selbst ‚militärisch zu versagen‘. Ideologien waren seit je her einseitig ,zumindest wenig kompromissbereit.Wer nichts in der Hinterhand hat( Bw) wird auf Dauer erpressbar.Vermutlich glaubt aber unsere Politikerkaste, man müsse nur a la Klimawandel ‚vormachen‘ ,Vorturner sein ....und die Welt würde automatisch friedlich! Ein Trugschluss ,wie ich meine! Danke

Beitrag melden
Greenkeeper2021 07.10.2019, 11:29
134.

Zitat von rloose
Funktioniert ja auch super, wie man bei den kalten Kriegern hier im Forum ja auch gut erkennen kann.
Klar
Wer die Nato als sinnig erachtet ist also ein "kalter Krieger"

Na da bin ich aber mal gespannt was ausser Glauben, Vermutung und Bauchgefühl die Generation "Nato weg" mal so zu bieten hat

Geschichtsgrundkurs:
Bündnisse brechen zusammen, wenn der Gegener übermächtig ist und die eigenen Verbündeten die Fronten wechseln
Alleine schon aus wirtschaftlichen Zwangsentscheidungen

Und was passiert wohl bei Abschaffung der Nato, wenn die 1000 fache Überlegenheit an der Grenze zu Polen und Co steht?

Bestenfalls löst sich diese winzige Barriere auf, und die Überlegenheit steht an unseren Grenzen

Beitrag melden
mostly_harmless 07.10.2019, 11:29
135.

Zitat von Clara77
Es geht nicht darum, dass die NATO Russland "angreifen" will. Das Problem ist, dass ihre Erweiterungen eine geopolitisches Abdrängen Russlands aus Europa sind - und zwar übrigens auch unabhängig davon, wie sie "gemeint" sind. Dazu ist der Seitenwechsel vor allem der Ukraine eine Epochenwende in Osteuropa, weil Russland dann eigentlich seine Wurzeln nicht mehr Kiew verorten kann. [...]
Und jetzt mal zurück in die reale Welt:
Es gab keine "Erweiterungen" der NATO. Was es gab - und zwar bis 2004 - waren Länder, die - in Kenntnis der aggressiven militaristischen Natur Russlands - so schnell wie möglich in die NATO eintreten wollten. Und es gab keinen einzigen Grund für die NATO, dies abzulehnen. Und so beispielsweise Polen ein weiteres Mal im Stich zu lassen. Und die Geschichte hat bewiesen, dass die Einschätzung dieser Länder über die Natur Ruslands 100%ig korrekt war.

Und was nun die Ukraine angeht: Das Land hat einfach Pech gehabt. Als die Verhandlungen zum EU-Assoziierungsabkommen begannen, geschah das MIT dem Segen Russlands.
Erst als Russland beschloss, dass eine Konkurrenz auf ökonomischer (statt auf militärischer) Ebene der selbst empfundenen Vorstellung von der Wichigkeit Russlands in der Weltpolitik nicht gerecht wurde (ca. 2014), wurde das zum Problem.

Beitrag melden
tafka_neowave 07.10.2019, 11:31
136. Prophylaktisch

Zitat von tafka_neowave
Die LINKE ist eine deutsche Partei und wirkt demnach gem Artikel 21 GG " bei der politischen Willensbildung des (deutschen) Volkes mit". Das "russische Volk" oder noch Andere werden in 21 nicht erwähnt.... und auch sonst nicht. Darüber hinaus... um sich als Ewiggestriger zu profilieren.... nach 30 Jahren ist die Verwendung des Begriffs "Ex-SED" ein probates Mittel. Nix für ungut.
Prophylaktisch vielleicht noch der Hinweis, das ich bis dato kein "LINKEN"-Wähler war. Es geht mir aber regelmässig auf den Keks, wenn diesen Blödsinn nach wie vor lesen bzw. hören muss... selbst aus dem Bundestagsbereich. Dieses Land hat andere Probleme als eine "Ex-SED"!

Beitrag melden
Greenkeeper2021 07.10.2019, 11:32
137.

Zitat von Fuscipes
the_rover #77, "Si vis pacem para bellum! ... und daran hat sich bis heute nichts geändert", bedauerlich. Si vis pacem para ipsum, einen Krieg vorzubereiten ist der denkbar schlechteste Vorschlag, wenn man den Frieden möchte.
Nichts gegen Schönrederei

Kennen Sie denn in der Geschichte der Menschheit einen Frieden dank Abrüstung einer Seite zwischen benachbarten, extrem ungleichen Kräften mit unterschiedlicher Sichtweise?
Einen Frieden, der nicht irgendwann zur totalen Auflösung des kleineren Gegenparts führte

Nicht?

Beitrag melden
pauli96 07.10.2019, 11:32
138. Was für ein himmelschreiender Unsinn

Zitat von Beat Adler
In der Nach-Putin-Zeit, wenn Russland wirtschaftlich ganz am Boden liegt, nicht nur wie heute, wo die staatseigenen Statistiker meldeten, dass 2018 40% der Einwohner sich keine neuen Schuhe leisten koennen, weil es Putin NICHT schafft aus der eineitigen Abhaengigkeit der fossilen Energietraeger, die mittelfristig niemand mehr kauft, auszusteigen und seine Volkwirtschaft entsprechend umzubauen. Dann, NACH Putin, ist Russland Bittsteller bei der EU und in den USA, dann schon lange NICHT unter Trump. Das sorgt fuer Sicherheit und Frieden, wenn die EU, der Westen, dann wieder mit Russland ZUSAMMEN arbeitet! mfG Beat
und außerdem absolute Unkenntnis von Land und Leuten.
Das was Russland an den Westen bindet ist wachsender Wohlstand (in Form einer Mittelschicht), Respekt gegenüber dem Volk und seiner Geschichte und auch ein gewisses Sicherheitsgefühl. Die zig Millionen Toten des "Großen Vaterländischen Krieges" sind eben noch präsent.
Das zu erreichen ist primär sicher die Aufgabe der /des jeweiligen Kremlherrscher. Allerdings macht es der Westen Putin auch einfach, sein Volk, in Anbetracht der Bedrohung, hinter sich zu versammeln.

Beitrag melden
Clara77 07.10.2019, 11:33
139.

Zitat von thomas.kistler
..... nach Osten erweitert. Die neuen NATO-Mitglieder sind nach Westen "geflüchtet"! Warum wohl? Tipp: schauen Sie mal, was Russland in den letzten Jahren so in der Ukraine veranstaltet hat. Oder was Litwinenko oder Skripal zugestossen ist!
Das Problem an der Sache bleibt aber folgendes - Russland hat sicher viel auf dem Kerbholz, zum Ende des Kalten Krieges hin gilt das aber nicht. Auch wenn man es im Westen heute nicht mehr wahrhaben will, ist das friedliche Ende des Kalten Krieges auch ein russischer Verdienst.
Nur man kann das in Russland heute nicht mehr anders lesen, als dass das ein Fehler gewesen ist - denn im Ergebnis hat Russland die NATO vor der Nase und der Westen hat sein Gebiet erweitert, teilweise auch mit ziemlich fragwürdigen Mitteln.
Und das hat in Russland auch Prozesse in Gang gesetzt, die nicht gut waren. Natürlich will man das heute auch nicht mehr wahrhaben, sondern bastelt an der Legende, die Russen waren ja immer schon so böse, siehe "Fall Skripal" etc., darum müssen "wir" uns verteidigen. Nur eine Sicherheitspolitik, die überhaupt nicht mehr sieht, welche Anteile sie selbst hat, fängt auch immer weniger unserer Sicherheit zu dienen.

Beitrag melden
Seite 14 von 23
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!