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Dekret des US-Präsidenten: Naturschutzgebiete in Utah werden um bis zu 85 Prozent ver
AP

Donald Trump will Naturschutzgebiete in Utah drastisch reduzieren. Der Präsident begründet dies mit der Schaffung neuer Wanderwege. Kritiker vermuten wirtschaftliche Interessen hinter dem Vorhaben.

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imri.rapaport 05.12.2017, 07:29
20. Naturschutz

Scheint in den USA offensichtlich eine präsidiales Privileg zu sein. Interessant ist wie sich der Staat Utah dazu stellen wird. Es wird immer interessanter bei solchen Aktionen feststellen zu müssen was Präsidenten allein in einer Demokratie entscheiden können; hat ein wenig den Charakter eines Absolutisten...

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dbrown 05.12.2017, 08:24
21. Ihr Amis:

noch viel Spaß in den nächsten 3 Jahren, euer Chef wird euer schönes Land Stück für Stück zugrunde richten und euch gleichzeitig der Lächerlichkeit preisgeben. Rafft euch auf und schmeißt diesen unsäglichen Kerl raus!

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burlei 05.12.2017, 08:27
22. @Wirbelwind, #19

Zitat von Wirbelwind
Das große Verdienst von Trump besteht darin, politische Handlungsspielräume zurückzugewinnen und dem jahrzehntelangen, immer weiter gehenden "kann man nicht", "soll man nicht" und "darf man nicht" ein Ende zu bereiten. Trump macht tabula rasa, damit die Politiker nach ihm wieder handeln können.
Noch größere Verdienste werden sich künftige Präsidenten an die Fahnen heften können, aber auch müssen. Sie müssen all das Chaos, die Schäden usw wieder bereinigen, die dieser durchgeknallte Typ angerichtet hat. Das erfordert alles Zeit, die die Welt und die Menschheit nicht hat. Immer vorausgesetzt, der Typ macht nicht vorher wirklich tabula rasa, indem er mal eben einen Atomkrieg vom Zaun bricht. Da wäre er sogar weiter als Obama, denn das hat der letzte tatsächliche Präsident der USA nicht. Aber das wird der jetzige Hampelmann bestimmt schaffen, unter dem Beifall seiner minderbemittelten Anhängern.

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schwerpunkt 05.12.2017, 08:44
23.

Zitat von burlei
Noch größere Verdienste werden sich künftige Präsidenten an die Fahnen heften können, aber auch müssen. Sie müssen all das Chaos, die Schäden usw wieder bereinigen, die dieser durchgeknallte Typ angerichtet hat. Das erfordert alles Zeit, die die Welt und die Menschheit nicht hat. Immer vorausgesetzt, der Typ macht nicht vorher wirklich tabula rasa, indem er mal eben einen Atomkrieg vom Zaun bricht. Da wäre er sogar weiter als Obama, denn das hat der letzte tatsächliche Präsident der USA nicht. Aber das wird der jetzige Hampelmann bestimmt schaffen, unter dem Beifall seiner minderbemittelten Anhängern.
Manches von dem Porzellan, dass Trump derzeit zerschlägt, wird nicht reversibel sein.
Daran denke ich zum Beispiel an die Verlässlichkeit der USA bei internationalen Verträgen. Allein die Androhung, dass er das Abkommen mit dem Iran kippen möchte, fügt den USA irreparablen Schaden zu, da niemand mehr Abkommen mit den USA aushandeln kann, ohne fürchten zu müssen, dass der nächste Präsident das wieder kippen wird.
Das ist auch unter einem neuen Präsidenten nicht einfach wieder zurück zu nehmen, da nach diesem ja ein Trump II kommen könnte, der wieder einfach alles in die Tonne kloppt.

Trump zerstört in atemberaubenden Tempo alles was die USA einst auszeichnete, selbst wenn die Demokratie dort seine Amtszeit(en) überleben würde (was ich nicht für selbstverständlich halte).

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schwerpunkt 05.12.2017, 08:46
24.

Die Welt ist in einem Zustand in der sie einen Held / Visionär gebraucht hätte, einen politischen Luke Skywalker.
Aber de USA hat nun einen Darth Trump.

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Knossos 05.12.2017, 08:46
25.

Zitat von Europa!
Es gehört zu den großen Leistungen gerade auch republikanischer Präsidenten, die Naturschutzgebiete und Nationalparks der USA geschützt und für künftige Generationen bewahrt zu haben. Ein Verstoß gegen diese große Tradition ist ein tragischer Rückschritt und ein schrecklicher Fehler.
Wer sich die Einführung eines Schutzgebietes auf die Fahne schreiben darf, ist doch zweitrangig. Eher bedeutend und grotesk der ungebrochene Vandalismus mit dem unersättliche Gier und Ignoranz über ökologische Brisanz hinweggeht.
Da hält dieser Mann, dessen Geisteszustand zurecht hinterfragt wird, auch noch freudestrahlend das Zeugnis der Unersättlichkeit und Anbiederung an die wahren Mächtigen seines Landes in die Kamera, anstatt sich der Ungeheuerlichkeit zu schämen.
Vor dem Bildschirm indes ein Dutzend Soziopathen mit frisch geöffneten Champagnerflaschen nebst ein paar Millionen Entmündigter, die sich wie gelähmt ausgemachten Irrsinn anschauen müssen.
Das ist, als ob allseits Wälder brannten und ein sanguinischer Präsident wirbelte himmelhochjauchzend mit dem Kanister durch die Landschaft. Einfach nur noch kranke Situation. Und das global.
Man findet schon keinen Sand mehr, in welchen man den Kopf stecken könnte, um sich den Wahnwitz nicht mehr ansehen zu müssen; denn auch den haben Nimmersatte bereits weggekarrt, um ihren babylonischen Turm zu zementieren.

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Antaguar 05.12.2017, 08:47
26. Schlechter Journalismus

Sorry, ganz unabhängig von der Bewertung dieser Aktion - die Überschrift des Titels ist leider ziemlich einseitig, reißerisch und irreführend.

Es geht um nur ZWEI Parks von vielen in Utah und nur EINER ist mit 85% Flächenverlust betroffen. Hätte man einen ganz geschlossen, wäre dann die Überschrift bei SPON 'Naturschutzgebiete in Utah werden fast aufgelöst?'.

Die ZEIT titelte korrekt 'Utah: Trump verkleinert zwei US-Naturschutzgebiete | ZEIT ONLINE' - man vergleiche mal in http://www.amerika-usa.de/utah/utah-schutzgebiete.html.

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Pfaffenwinkel 05.12.2017, 08:51
27. Es ist zu befürchten,

dass es Trump nur darum geht, das Land nach Bodenschätzen auszuplündern. Armes Amerika.

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ruhepuls 05.12.2017, 08:54
28. Mormonen

Zitat von frenchie3
mach ich mir so ein paar Gedanken wie weit ich da latschen muß um die Natur zu sehen durch die ich wandern will. Jetzt sind die Einwohner gefragt um die Bohr- Grab- und Frackgeilen nicht ran zu lassen. Tourismus schafft mehr und nachhaltigere Arbeitsplätze. Aber die wissen was besser für sie ist....???
In Utah leben viele Mormonen. Und die haben traditionell eine eher abwehrende Haltung gegen "Fremde". In der Vergangenheit haben sie sich auch gegen den amerikanischen Staat gestellt, weil sie fürchteten, dass dieser sie an der Besiedelung hindern wollte. Da ist Tourismus vielleicht kein so großes Argument.

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mimas101 05.12.2017, 08:55
29. Hmm Tja

Utah ist wohl ziemlich dünn besiedelt und wohl auch nicht gerade ein reicher Staat.
Aber immerhin - sie haben für ausländische Touristen ziemlich interessante Pakete geschnürt und die Touristen bringen Geld in den Staat.
Wenn jetzt die Naturschutzgebiete eingedampft werden und dort dann Pipelines für Fracking & Co aufblühen dann werden auch die Touristen wegbleiben oder will jemand seinen Urlaub an einer stinkenden Öllache verbringen?
Schlecht also für Utah.

Aber Trump denkt sowieso nicht an die Zukunft und was er den Nachfolgegenerationen hinterlassen will. Der denkt nur an Make America Great Again auf Teufel komm' raus und an seine Wählerklientel die ihre alten Jobs wiederhaben wollen; die es allerdings schon längst nicht mehr gibt weil diese Alte-Jobs-Zeiten längst der technologische Wandel hinweggerafft hat.

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