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Demokratie-Studie: Der Bundestag arbeitet am Volk vorbei
DPA

Der Bundestag ist das Zentrum der Demokratie - doch den meisten ist er egal. Laut einer Umfrage interessieren sich drei Viertel der Deutschen nicht für Parlamentsdebatten. Andere Länder zeigen, wie sich mehr Begeisterung wecken lässt.

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redbayer 08.12.2014, 08:40
60. Seltsame Verwunderung über das Desinteresse

am Bundestag. Seit der Machtergreifung der GROKO hat dieses Organ sowie so nichts mehr zu sagen. Der "Hosenanzug" regiert autokratisch, alle wichtigen Entscheidungen (Wirtschaft, Zuwanderung, Länder retten, Krieg etc.) werden im Ministerrat Club der EU entschieden. Die Opposition ist verschwunden (u. a. Grüne wollen immer das was Merkel will, allenfalls CSU widerspricht), die Medien machen nur noch "Hofberichterstattung", eine kritische Diskussion politischer Entscheidungen findet nicht mehr statt.
Wenn etwas Kritisches zu untersuchen wäre u. a. Totalüberwachung durch USA und England, weltweiter Drohnenkrieg aus dem Besatzungsgebiet Deutschland heraus, dann wird das im Bundestag abgewürgt (nutzlose Untersuchungsausschüsse).
Fazit: Der Bundestag ist unter dem "größten Führer aller Zeiten" (Merkel) überflüssig, genauso wie der Bundespastor Gauck.

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dickebank 08.12.2014, 08:40
61. Medienkonzern

Habe ich da etwas falsch verstanden? Ein Medien-Konzern wie Bertelsmann beklagt sich über das mangelnde Interesse an der Politik. Wer ist den der Mittler zwischen Bürgern und Parlamenten? Welche Aufgaben hat denn die "freie Presse"? Wenn die medien allenfalls die Verlautbarungen der Parteizentralen bzw. derer Presseabteilungen eins zu eins übernehmen, ohne sie zu erläutern oder den gegenentwürfen der anderen parteien gegenüber zu stellen und die unterschiedlichen Politikansätz zu erläuter, ist das dann ein Fehler der Parlamente?

Tatsache ist doch, dass - ebenfalls eine Bertelsmann-Studie -, dass viele Bundesbürger die Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nicht verstehen. Und nicht nur die "verblödete Jugend", das geht durch alle Altersschichten.

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ermanerich 08.12.2014, 08:41
62. Was hat der Bundestag uns zusagen?

Nichts.

Eine Bundesregierung beschliesst munter Waffenlieferungen am GG vorbei - und lässt sich das am Tage nach dem Beschluss einfach absegnen.

Irgendetwas läuft da falsch.

Und die GroKo der Willigen diszipiniert jeden, der dagegen ist.

Schaut man sich die Abstimunngen im Bundestag ab, dann fällt auf, dass es gerade die Linke ist, die auf der Einhaltung des GG besteht und die GroKo es verbiegt. So etwas masslos Schwaches.

Insofern ist die Masse des Bundestages ein Abnickverein a la Volkskammer. Was soll interessieren?

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Semmelbroesel 08.12.2014, 08:41
63. Ist das ein Wunder?

Es finden doch kaum noch Debatten statt. An normalen Tagen - wenn nicht gerade eine wirklich wichtige Abstimmung auf dem Programm steht - herrscht gähnende Leere im Parlament. Den Bürgern wird vorgegau(c)kelt, alles sei in Ordnung, es geht allen gut. Ein Großteil der Bevölkerung hat gar keine Zeit, Interesse an Politik zu entwickeln. Zu einem, weil bei zwei Jobs keine Zeit finden, zum anderen, da die Politik eh nicht für den "Normalo" gemacht wird. Die Medien tun ein übriges dazu bei, indem sie "Muttis" Politik in den Himmel loben. Wahlversprechen sind echte Versprecher, Politik ist nicht mehr verlässlich, bis auf die regelmässige Diätenerhöhung.

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ha19 08.12.2014, 08:42
64. Wozu

soll man sich diese Debatten auch ansehen. Es ist doch alles nur Schauspielerei, ein großes Kasperletheater. Die wahren Entscheidungen werden doch seit langem vorher im stillen Kämmerlein getroffen.

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mats73 08.12.2014, 08:44
65. Das Volk ist selbst schuld

Die Diskussionen finden vorher im Verborgenen statt! kein Wunder, da wir alle jeden Anflug von Diskussion sofort mit größter Empörung medial als die große Zerstrittenheit ausschlachten würden und die damit verbundenen Personen grillen würden, bis zum Rücktritt.
Wir wollen eine Show - wir bekommen Sie!

Wenn sich daran etwas ändern soll, müssen wir den Umgang miteinander ändern. Daran sind natürlich die Politischen Vertreter zu einem großen teil mit Schuld, da sie die Mechanismen für sich nutzen und verstärken, aber eben nicht allein...

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Aase 08.12.2014, 08:45
66. böse Stiefmutter Merkel

Zitat von klaus meucht
Die Entpolitisierung der Bürger ist doch gewollt. Bei der letzten Bundestags- und Europawahl waren die wichtigen Themen ausgeklammert Da ging es um Maut und Veggy Day. Ob wir eine Lohnuntergrenze haben oder den Mindestlohn. Mutti wird's schon richten. Die Raute ersetzt komplexe Erklärungen. Gepaart wird es mit einer unglaublichen Arroganz. “Wir sind die beste Regierung aller Zeiten“. Schuld am Euro Desaster sind ausschliesslich die anderen Staaten. Sich selbst zu hinterfragen ist scheinbar ein Tabu Wir haben in Deutschland einen riesigen Investitionsstau. Uns droht wieder Altersarmut wenn wir die Deformen von Gerhard Schröder nicht korrigieren. Die von Frau Merkel erzwungene Austeritätspolitik vergrössert die Probleme Europas Wie gehen wir mit der zunehmenden Automatisierung um? Die Roboter wandern langsam von der Grossindustrie in kleinere Betriebe. Macht es noch Sinn soziale Sicherungssysteme in erster Linie von Arbeitseinkommen zu finanzieren? Mir fallen noch viele wichtige Fragen ein. Der Schutz der Privatsphäre in einer digitalen Welt. Der Umgang mit Monopolen wie Google - aber wir haben ja die beste Regierung aller Zeiten, da stören nur kritische Fragen.
Zuerst interessiert, wenn man nach den Verlautbarungen der Presse quer Beet gehen darf und nach Merkels Äußerungen selber, die Merkel, ihren Hass auf alles, was auch nur eine Spur Demokratie vermuten lässt, auszuleben.
Als Zweites interessiert Merkel nur, den Kotau vor der usa zu machen.
Und Drittens gibt es bei Stiefmutter Merkel, wenn die ihren Willen durchsetzt, nur das Wort "alternativlos". Eine FÜHRERIN brauchen wir nicht, brauche ich nicht.
Frau Merkel betreibt die Entpolitisierung der Bürger_innen.

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kroganer 08.12.2014, 08:45
67. Volksentscheide alles andere ist nur Augenwischerei

Meiner Meinung nach kann die Politik das Vertrauen der Bürger zurück gewinnen wenn es endlich Volksentscheide gibt, das sollte für die nächste Regierung das wichtigste Thema sein. Ich habe ein gesundes Interesse an Politik, muss jedoch feststellen das nie eingehalten was versprochen wurde! Letztendlich wird Politik gemacht mit der sich kein Bürger mehr identifizieren kann.
Eine sehr traurige Entwicklung in einem Land mit so viel Reichtum, brauchen ein paar wenig immer noch mehr!

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enivid 08.12.2014, 08:46
68. 3 Punkte

Es sind genau drei Punkte an denen eine ordentliche Demokratie scheitert und dazu gehören alle beteiligten. 1. die Politiker, selbstgerechte Lügner die sich selbst in die Tasche wirtschaften. 2. die Medien, welche so schlecht informieren, dass es auch interessierten Bürgern schwer fällt sich objektiv zu informieren. 3. die Wähler, die zu oft keinen Versuch unternehmen sich ordentlich zu aktuellen Themen zu informieren. Oft besitzen diese auch gar nicht die nötige Intelligenz um eine rationale richtige Entscheidung zu treffen und sind, wie viele Politiker, auf den eigenen Vorteil bedacht (siehe Rente mit 63). Somit funktioniert diese Form der Demokratie nicht und gehe selbst nicht mehr wählen. Wegen einer Wahlbeteiligung von 60-70% sehe ich dies auch nicht als wirklich demokratisch. Hier wäre eine Wahlpflicht hilfreich um die Meinung der Bevölkerung widerspiegeln. Dabei müsste noch auf dem Wahlzettel Enthaltung stehen und dieser prozentuale Anteil sollte im Bundestag unbesetzt bleiben, dass spart Geld.

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Graphite 08.12.2014, 08:50
69. und was bringts?

was würde es für einen Unterschied machen? die Politspitzen haben doch, wie sich immer wieder zeigt, kein Interesse am Volk. Nur alle 4 Jahre vor der Wahl. danch soll der Mob am besten die klappe halten und RTL gucken!

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