Forum: Politik
Demokratie: Volk und Wahrheit

Alle klagen über den Mangel an Demokratie. Aber Wahlen sind nicht die Lösung. Es ist paradox: Wer Demokratie will, darf die Menschen nicht direkt befragen.

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Olaf 11.04.2016, 13:48
1. Line und Erdogan

Demokratie passt auch nicht zum Sozialismus, daher kann sich die deutsche Linke darauf schnell einigen.

Die hat mit Erdogan nämlich noch eins gemeinsam: Demokratie ist für sie nur der Zug auf den man aufspringt, um zum eigentlichen Ziel zu kommen.

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exil-berliner 11.04.2016, 13:48
2. Demokratie Verständniss 3.0

"Wer Demokratie möchte darf die Menschen nicht direkt befragen". Ist das jetzt Ihr Ernst Herr Augstein? Ich habe Sie in Spiegel TV für Ihre Moderationen zwischen Ironie und Zynismus (leicht) immer bewundert aber diese Aussage von Ihnen ist voll daneben...

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DasEinfacheVolk 11.04.2016, 13:50
3. Ach Herr Augstein

Ich liebe es wie Sie seit Jahren die Leute provocieren und zum nachdenken bewegen, indem Sie sich hinstellen und ungeniert den allergrößten Unsinn erzählen. Immer wenn ich politisch etwas verloren bin sehe ich mir einfach an, was Sie sagen, denn alles was Sie sagen kann nur falsch sein ;)

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Herr Schäuble 11.04.2016, 13:50
4.

Demokratie funktioniert nur mit einem gebildeten Volk. Also sollte man das auch als erstes tun! Das Volk wirklich bilden und zwar jeden und nicht nur die Reichen. Und zwar eine richtige Bildung und nicht nur das, was man braucht um ein produktiver Arbeiter, der einfach auszubeuten ist, in der Zukunft zu sein.

Noch eine Anmerkung: Demokratie funktioniert auch so teilweise schon. Nehmen wir zum Beispiel die Abstimmung aus den Niederlanden über die Ukraine-Annexion, ähm Entschuldigung, ich meine natürlich Assoziationsabkommen. Das war ein wichtiger Schritt. Wenn man mal bedenkt, dass alle anderen Länder in dieser Sache ihrem Volk keine Wahl geben, sondern es einfach dem Imperialismus ausliefern.

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WwdW 11.04.2016, 13:51
5. Stimmt. Leider ist das so.

Aber was ist die Lösung? Ich vermisse hier gerade Lösungsansätze.

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tomkey 11.04.2016, 13:53
6. Recht hat sie

Wagenknecht hat doch recht, wenn sie einen NEUSTART fordert. All die Verlogenheit, die kleinen und großen Betrügereien, das Geschacher um Posten und Finanzen, der Lobbyismus, die Reden und (Un)Taten der Politnics über und mit Europa .. all das fällt uns nun auf die Füße. Das Europa mit Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit hat es nie gegeben. Und ein Neustart braucht anderes Material, sowohl personeell als auch strukturell!

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derweise 11.04.2016, 13:54
7. Wahlen sind nicht die Lösung?! Was dann, Herr Augstein?

Demo - kratie heißt: Volks - herrschaft. Wer das Volk abschaffen will, der schafft auch die Demokratie ab. Was ist die Alternative?!

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nordschweizer 11.04.2016, 13:54
8. Ein schrecklich einseitiger Artikel

Der ganze Artikel gibt die einseitige (populistische) Sichtweise und Einstellung des Autors wieder. Die sei im zugestanden.
Aber eine einzelne Abstimmung in der Schweiz -in diesem Fall das Minarettverbot- als Argument gegen mehr Volksabstimmungen anzuführen ist eine negierung von Tatsachen sondergleichen. Ich verweise dazu gerne auf die List mit mehreren 100 Sachfragen die in der Schweiz durch die Volksabstimmungen gingen. https://www.admin.ch/ch/d/pore/va/vab_2_2_4_1.html und https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_eidgenössischen_Volksabstimmungen

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Tebert 11.04.2016, 13:55
9. Fehlerhafte Analyse

Der Beitrag impliziert, das mehr Bürgerbeteiligung weniger Demokratie bedeutet. Er geht nicht darauf ein, wo die Ursachen für die Wahlverweigerung der unteren Gesellschaftsschichten zu finden sind. Das Problem sind nicht die Wahlen, sondern die Parteien! Das zeigte sich exemplarisch als ein neues Politikangebot verfügbar war. Viele Nichtwähler waren mit einem Male für Politik ansprechbar, sind wählen gegangen.
Vieles was Volkes Wille ist, erscheint den Eliten falsch und unvernünftig. Doch was bedeutet Demokratie? Garantiert nicht eine Diktatur der Eliten! Wo sich kaum unterscheidbare Parteien in der Regierung abwechseln. Demokratie heißt Volksherrschaft!

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