Forum: Politik
Der Fall Relotius: Liebe Leserin, lieber Leser,
SPIEGEL ONLINE

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tbreithaupt 20.12.2018, 09:10
110.

Bei den vielen Rechtschreibfehler, die durch eure Prüfungen gingen, war klar, dass das System nicht funktioniert...

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bfhoffmann 20.12.2018, 09:11
111. Der Fluch des Human Interest

Ich gebe zu diese Geschichte erfüllt mich mit unglaublicher Schadenfreude. Seit Jahren beobachte ich wie die Seuche des Human Interest Mülls in den Medien Überhand nimmt. Zu jedem noch so blöden Thema muss ein menschliches Schicksal beleuchtet werden das „exemplarisch“ ist für die politische Sau die die Redaktion mal wieder durchs Dorf treiben will. Ich hoffe es passiert noch häufiger, damit dieser Dreck wieder in die Feuilletons verschwindet wo er hingehört. Das ist genauso schlimm wie der unwissenschaftliche Dreck der in den Sozial“wissenschaften“ mittlerweile produziert wird. Vermutlich besteht ein Zusammenhang...

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Skifahrer 20.12.2018, 09:12
112. Es ist ein generelles Problem!

Weil das sogenannte Nachrichtenmagazin SPIEGEL (und leider nicht nur dieser) schon lange keine Nachrichten und/oder Fakten verbreitet, sondern Meinung machen und beeinflussen will.
So leben die Mainstream-Journalisten genauso in ihrer eigenen Filterblase, wie es manchen politisch Andersdenkenden gerne vorgeworfen wird.

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wo_st 20.12.2018, 09:13
113. Nicht erst seit Relotius

lese ich die großen Leitartikel im Spiegel nicht mehr. Mich haben die schreibtechnischen Ungetüme immer mehr verschreckt denn informiert. Ich denke, auch daher kommt "Lügenpresse". Nur weiter so, liebe, scheinbar freie Presse.

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Corinna aus MS 20.12.2018, 09:13
114. Ruhig und konsequent aufarbeiten

Ich bin erschrocken über einige Kommentare in diesem Forum und das wilde und undifferenzierte "Geblöke". Der Spiegel handelt selbstkritisch, hat veröffentlicht, die Betroffenheit und auch die Sorge ist deutlich spürbar und es werden Konsequenzen gezogen. Besser kann es nicht gehen. Ich werde weiter Spiegel Online lesen und bin dankbar für diese Möglichkeit der Information.
Es tut mit leid für alle Mitarbeiter, was geschehen ist und schlimm ist, was in diesem Forum zum Teil dazu geschrieben steht. Und es tut mir für Claas Relotius leid, es ist schwer zu verstehen, was ihn getrieben hat, aber er muss jetzt auch versuchen, wieder klar zu kommen. Das wird nicht leicht.
Es wird auch für so ein ernsthaftes Format wie den Spiegel bei allen Vorsichtsmaßnahmen keine Garantie geben, dass sich eine solche Geschichte wiederholt. Leider. Ich werde auch in Zukunft die Berichte lesen und nicht anzweifeln. Das macht keinen Sinn.

Ich wünsche allen Mitarbeitern trotz und vielleicht auch gerade wegen der schwierigen Situation erholsame Weihnachtstage.

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micsei 20.12.2018, 09:14
115.

Der Spiegel wird durch den Vorfall noch besser werden.

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Clausibel 20.12.2018, 09:15
116. Geliefert wie bestellt

Der Fehler liegt im System. Dieser Journalist hat offenbar genau das geschrieben, was man das System von ihm hören wollte, immer schön politisch korrekt: Pro-Migration, Anti-Trump u.s.w. Und dafür hat das System ihn dann mehrfach ausgezeichnet. Geliefert wie bestellt.

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caliper 20.12.2018, 09:16
117. Meine Meinung

Von Journalisten und der ganzen Prozesskette bis zur Veröffentlichung erwarte ich eine ganz andere Herangehensweise. Es soll faktenbasiert, neutral und objektiv berichtet werden. Auch Kommentare und Meinungen sollen klar abgetrennt sein und in sich logisch schlüssig sein. Man kann nicht die Schnüffelei auf der poltisch protegierten Seite begrüsst werden und das auf der anderen Seite kriminialisiert.

Ich wünsche mir dass der deutsche Journalismus einen Mindeststandard zu den oben genannten Kriterien einführt und bei "Qualitätsmedien" wünsche ich mir darüber hinaus, dass alle Angestellten im ganzen Workflow einen gewissen Berufsethos als Einstellungskriterium vorweisen. In anderen Branchen gibt es so etwas.

Einen politischen Bias als Einstellungskriterium sollte erst nachrangig verlangt werden oder mindestens für einzelne Mitarbeiter sogar explizit abgelehnt werden, weil man auf diese Art sicherstellen kann, dass "abweichend" eingestellte MItarbeiter die gewisse kritische Distanz zu ansonsten "passenden" Märchengeschichten aufweisen.

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Affenhauptmann 20.12.2018, 09:16
118. Das kommt davon

Das kommt davon, wenn man den Leser politisch in eine ganz bestimmte Richtung erziehen will. Ich glaube dem Spiegel schon lange nichts mehr - zu klar ist die Intention. Wie ich in einem Kommentar zu einem anderen Thema bereits geschrieben habe, lese ich den SPON aber weiter - als Realsatire.

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wortgewalt87 20.12.2018, 09:17
119. Falsch

Zitat von dasfred
Alte fallen auf Enkeltrick Betrüger rein, Einsame auf Lovescammer, die sie abzocken, Gierige fallen auf Anlage Betrüger rein und eine Redaktion ist auf einen Reporter reingefallen.
In obigen Fällen ist man dem Betrüger einmal auf den Leim gegangen. Kann passieren. Was aber hier passiert ist, war nur dadurch möglich, dass man über Jahre eherne journalistische Grundsätze missachtet hat. Der Spiegel hat mit dem Blatt gemacht, was die Bahn mit ihren Zügen. Die Aufarbeitung wird sehr schwierig werden.

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