Forum: Politik
Der Fall Relotius: Liebe Leserin, lieber Leser,
SPIEGEL ONLINE

Seite 4 von 59
herrenpils 20.12.2018, 07:47
30. Krimi

Der Fall Relotius und seine Aufarbeitung ist mit das Spannendste, was ich in letzter Zeit gelesen habe. Ein wahrer Krimi. Darüber lohnt es sich fast ne Dokumentation zu drehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
LittleBoy 20.12.2018, 07:47
31. :-(

Sehr traurig das Ganze. Ich bin immer! davon ausgegangen, dass ich dem Spiegel trauen kann. Dass ich von den Geschichten der ganzen Welt berichten kann. Das wird nun erst Mal vorbei sein. Ich werde mir anhören müssen, dass der Spiegel auch nur falsche Nachrichten verbreitet. Irgendwann wird das vorbei gehen. Bis dahin: Augen zu und durch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
apetri1 20.12.2018, 07:48
32. Ausgerechnet jetzt!

Schon die alten Lateiner sagten, dass irren menschlich sei. Und das muss man nun auch dem SPIEGEL zugute halten. Aber man hört schon aus dem Weißen Haus das Trumpgeheul über den Atlantik und hierzulande von der AfD über die Lügenpresse. Doch schon Forrest Gump sagte: shit happens!
Meine persönliche Konsequenz wird sei: vorsicht nicht gegenüber dem SPIEGEL an sich, sondern ganz allgemein gegenüber all zu brillanten und preisgekrönten Schreibern. Vor ein paar Jahren gab es mal im angelsächsichen Bereich einen ganz ähnlichen Fall.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ID Fake 20.12.2018, 07:50
33. "Haltung"

Tja, das passiert wenn man klassische journalistische Tugenden ala HaJo Friedrichs durch "Haltung" ersetzt.
Schöne Grüße auch an Frau Anja Reschke.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mral 20.12.2018, 07:50
34. So ist das Leben

Liebe Redaktion,
Seit über 30 Jahre betreibe ich einen privaten ambulanten Pflegedienst. Seit Anfang meiner Selbstständigkeit an stand ich unter dem Generalverdacht, Patienten nur unter wirtschaftlichen Aspekten zu versorgen, falsche Abrechnungen zu erstellen.(Was bei mir allerdings niemals stattgefunden hat.)
Das alles immer wieder über die Jahre durch die Medien befeuert, die, wenn ein krimineller Dienst entdeckt wurde, mich und andere Kollegen grundsätzlich in die potenziell betrügerische Ecke gestellt haben. Der Spiegel stand und steht da mit undifferenzierter Berichterstattung nicht zurück.
Heraus kamen zum Teil unerträgliche und ziemlich ineffektive Kontrollen von Pflegediensten und eine große Verunsicherung von Pflegepatienten.
Liebe Redaktion, wenn einer etwas Böses wirklich vorhat, wird er auch Böses tun. Vielleicht ist das auch für einen Spiegel mal eine gute Erfahrung, dass so etwas auch im eigenen Tätigkeitsbereich passiert. Ich wünsche Ihnen viel Kraft aus diesem jetzt entstehendem Generalverdacht , alle Redakteure würden betrügen, gestärkt wieder herauszukommen und tatsächlich in Zukunft etwas devoter und differenzierter mit Informationen umzugehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ayco 20.12.2018, 07:52
35. Na und?

Wenn der Spiegel geglaubt hat, dass er über allem steht, dann war das jetzt zur rechten Zeit eine heftige Ernüchterung.
Betrug in Gr0ßunternehmen (auch kleinen Firmen) kommt überall vor. Auch der Staat hat regelmäßig damit zu tun.
Jedenfalls blicke ich auf über 30 spannenden Jahre zurück, die mir der Spiegel Woche für Woche geliefert hat. Nur weil einer jetzt Maß und Ziel verloren hat, lasse ich den Spiegel deswege nicht fallen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Listkaefer 20.12.2018, 07:53
36. So manches Mal ...

... dachte ich beim Lesen vom Spiegel-Reportagen daran, dass die darin verarbeiteten, oft sehr intimen Angaben über Befindlichkeiten von den handelnden Personen und zwischen diesen doch sehr erstaunlich waren: Woher weiß man das alles beim Spiegel? Saß der Reporter am Nebentisch, war er selbst mit im Raum, hat er mitgehört? Nun wird die Sache klarer. War Relotius wirklich der einzige, der so arbeitete? Ich fürchte fast, es wird noch mehr aufgedeckt werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pdebus0 20.12.2018, 07:54
37.

Also haben die Lügenpresse Rufer doch recht.
Denn diesen Fall wird auch bei anderen Medien geben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
motzke 20.12.2018, 07:55
38. Viel Erfolg

Liebe Spiegel-Redaktion, das tut mir wirklich leid, zu lesen. Und es klingt nach einer sehr schweren Aufgabe, die dort vor Ihnen liegt. Der Spiegel steht für Qualität und professionellem Journalismus. Deswegen lese ich ihn. Und ich vertraue darauf, dass Sie den Fall ebenso mit aller Professionalität aufklären werden. Alles Gute dafür!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
meinungsforscher 20.12.2018, 07:57
39. Kreativität

Kreativität gepaart mit Naivität seitens der Redaktion ist eine gefährliche Kombination. Der Spiegel sollte sich wieder mehr den Fakten widmen um Vertrauen wieder zu gewinnen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 59