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Der Osten und die Toleranz: War die Wiedervereinigung ein Fehler?
DPA

Der Osten weist den Vorwurf stets von sich, fremdenfeindlich zu sein. So wie der Islam stets abstreitet, mit Terror etwas zu tun zu haben. Warum aber votiert jenseits der Elbe jeder Dritte für Parteien, die ein Problem mit Andersartigkeit haben?

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P.Delalande 15.12.2015, 16:03
250.

Zitat von Richie4454
1. Demokratie heißt auch andere Meinungen zu akzeptieren.
Die Demokratie muss aber nicht die "Meinungen" all derjenigen akzeptieren, die die Demokratie beseitigen wollen. Im Gegenteil, dagegen muss sich die Demokratie mit den ihr gegebenen Mitteln zur Wehr setzen.

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Leo von Ritterstern 15.12.2015, 16:05
251. Eine typische

Na, dass sieht aber ganz danach aus, als möchte Herr Fleischhauer mal wieder ein bisschen provozieren. Sollte dem nicht so sein, dann hier ein Tipp: Kommentar Nr. 1 nochmal aufmerksam durchlesen - und verstehen lernen! MfG. ;-)

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probeabo007 15.12.2015, 16:05
252. Absoluter Käse, Herr Fleischhauer

Schade, dass man Ihnen für diese Aneinanderreihung von plakativen Parolen keine Abmahnung erteilen kann!
Es ist doch offensichtlich: Das Grundgesetz geht von einer christlichen Prägung aus, das kennen viele Ossis (noch immer) nicht. Und jetzt kommen jede Menge Muslime und die müssten auch erst mal die christlichen Werte beginnen zu vertreten und für beide Situationen gibt es kein adäquates Leitbild. Wo bleibt die Vision nach der die Menschen gemeinsam streben können?
Jeder darf machen was er will und das zeigt sich dann auch in den Ausschreitungen in Leipzig.
Sie werden sich sicherlich über die vielen Kommentare amüsieren, aber ein ganzes Volk provokant zu verletzen kann nach der Phase der Verbitterung auch in Hass umschlagen. Ihr Artikel trägt wahrlich nicht zur Behebung der Probleme bei - er vergrößert sie bei Menschen die diesen Mist lesen.

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vegas333 15.12.2015, 16:05
253. Ossis die Flüchtlinge von damals ...

waren die Ossis nicht auch mal Flüchtlinge? Hat man die nicht auch aufgenommen als Sie geflohen sind , hat man denen nicht auch Begrüßungsgeld gezahlt?
Manchmal schäme ich mich für Eure Aggressivität und Fremdenfeindlichkeit. Und manchmal würde es Euch nicht schaden die Mauer mal wieder von der anderen Seite zu sehen

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kw62 15.12.2015, 16:06
254. Wiedervereinigung gab es nicht!

Eine Wiedervereinigung hat nie stattgefunden, bis heute nicht. Fakt ist, der Westen hat sich am Anfang gesundgestoßen am Ostbürger, der fast sein Leben komplett neu gekauft hat, vom Auto bis zum Kugelschreiber. Es wurde alles im Osten abgeschafft, selbst Dinge, die funktionierten. Fakt ist, die im Osten haben mehr gearbeitet, hatten das bessere Schulsystem, hatten Sicherheiten im Leben (kaum einer ahnte, dass der Staat faktisch bankrott war). Kein Ostdeutscher floh in all den Jahren, weil es ihm schlecht ging, sondern weil er sich unfrei fühlte. Die Generation von damals heute vor die Wahl gestellt:? Hätte es normale Reisefreiheit gegeben, wäre es wohl nie zu einer Wiedervereinigung gekommen, denn Otto Normalbürger lebte zufrieden und brauchte sich um nichts Sorgen zu machen. Als die Mauer fiel, wollten die meisten "nur mal gucken", dann wieder zurück. Vielen Ostdeutschen damals wurde die Identität und Würde aberkannt.

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anders_denker 15.12.2015, 16:06
255. Durchaus überlegenswert

Zitat von Leser161
Vielleicht sind die Menschen im Osten einfach misstrauischer gegenüber den Versprechungen und Durchhalteparolen der Politik? Die Erinnerung an eine abgehobene Führungskaste und verordnete Meinungen ist dort weit frischer als im Westen. Denken Sie mal drüber nach.
auch unter der Berücksichtigung das man gerade mal 25 Jahre Freiheit hatte und nun die politische Bevormundung erneut einsetzt. Dieses Dirttel der Bevölkerung hat Angst die leider nicht genommen wird sondern nur mit Phrasen wie "wir schaffen das" gekontert wird. Wer sich um seine Zukunft sogt wird als rechtsradikal verunglimpft. Nicht gehört zu werden kann dann wirklich nur noch durch extremistische Wahläusserungen gezeigt werden. Zum größten Teil treibt also eine ignorante Politik der Mitte diese Leute erst den rechten zu. Aber Merkel, Gabriel und Co. wissen alles besser und die freiwillig gleichgeschaltete Presse tritt nach. Meinungstechnisch sind wir leider bereits dort wo diese Leute eingeordnet werden.

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antonia-colloni 15.12.2015, 16:06
256.

Vereinigung klingt paradiesisch, Wiedervereinigung nahezu traumhaft. Ja, diese arragierte Zwangsheirat war ein Fehler, die Gemahlen waren dagegen. Es waren ihre Erziehungsberechtigten, die das wollten und ueber ihre Koepfe hinweg vollzogen. Typisch Kohl eben. Das Hauptproblem an dem ganzen ist, dass es in der DDR anders als behauptet keine Entnazifizierung gab - im Gegenteil. Ausserdem waehnte man den "antiimperialistischen" Schutzwall auf seiner Seite. In der DDR wurden mehr Nazi-Funktionaere an vorderster Front integriert, in der BRD nicht. In der DDR gab es keinerlei Demokratieschulung. Eine Diktatur ging in die andere ueber. Man brauchte bloss vorhandene Strukturen uebernehmen. Dann die "Heimatkunde", die ein einziger voelkischer, xenophober Nationalismus war. Es ist nur allzu logisch, dass man sich da auf die vermeintlichen Feinde der SED besinnt. Die keine waren. War dieser s.g. Sozialismus in Wahrheit Faschismus?

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cghuebner 15.12.2015, 16:06
257. Treffer versenkt

Lieber Herr Fleischhauer,

als jemand, der selbst 68 in der DDR geboren wurde und bis 89 dort lebte (allerdings in einer kirchlich geprägten Umgebung) kann ich (leider) nur absolut zustimmen. Wobei sicher der Aspekt, dass es in der DDR eigentlich nur zwei Gruppen sichtbarer "Fremder" gab, nämlich Menschen aus Vietnam und Mosambik, deren Anwerbung natürlich auch nicht demokratisch verlief, nicht zu vernachlässigen ist. Zu meinem großen Erstaunen betrifft die Ablehnung des Fremden tatsächlich auch Leute aus meinem früheren Umfeld, gerade in der Generation meiner Eltern, die durchaus christlich geprägt sind. Dennoch haben Sie Mittel absolut Recht mit Ihrer Einschätzung.

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two-time-slim 15.12.2015, 16:07
258. Schwacher Kommentar

Was soll der in Ostdeutschland verbreitete Atheismus mit der Fremdenfeindlichkeit zu tun haben?
Schauen sie mal nach Polen lieber Herr Fleischhauer, wo der Katholizismus sehr stark und die Fremdenfeindlichkeit trotzdem weit verbreitet ist.
Der Versuch die Linkspartei mit der AfD gleichzusetzen ist ebenfalls grober Unfug.
Manchmal frage ich mich ob Sie den Unsinn wirklich glauben den Sie verzapfen oder einfach nur Ihre Nische gefunden haben die Sie ernährt und es Ihnen völlig egal ist welcher Schwachsinn unter Ihrem Namen veröffentlicht wird.

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Jom_2011 15.12.2015, 16:07
259.

Zitat von spiegelleser861
Ok, wir bauen also die Mauer wieder auf, damit wir uns hier im Westen endlich nicht mehr das Gemecker der Ossis anhören müssen und ungestört weiter Syrer, Eritreer, Pakistani und sonstige Migranten aufnehmen könnten. Im Grunde bin........
Endlich mal ein selbstdenkendes Wesen. Genauso wird die Zukunft aussehen.

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