Forum: Politik
Der Tod Bin Ladens - ein nachhaltiger Schlag gegen den Terror?

Er war der meistgesuchte Mann der Welt: Osama Bin Laden, der Anführer des Terrornetzwerks al-Qaida, ist tot. US-Spezialkräfte haben ihn bei einer Kommandoaktion in Pakistan getötet. Wir die weltweite Terrorgefahr nun geringer?

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alocasia 03.05.2011, 10:21
2350.

Zitat von vander1
was waren den die Alternativen zum Fangschuß? Wäre Bin Laden festgenommen und vor ein internationales Gericht gestellt worden(nicht das die Amis das zugelassen hätten), welche eindeutigen Beweise gab es?
Bin Laden hat die Anschläge zum 11.9. zugegeben. Was gibt es da groß zu Verhandeln?
Bin Laden hat sich selbst als im Krieg gegen die USA bezeichnet, tja und dann stirbt man halt.

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carolarco 03.05.2011, 10:21
2351. ....??tatsaechlich?

Zitat von Amandus21
Ich schliesse mich ausdrücklich den Kritikern dieses US-amerikanischen Vorgehens an. Die Feststellung wonach sich ein solches "Staatsunternehmen" auf die gleiche Stufe stellt, wie ein Bin Laden trifft .....
Ach tatsaechlich? die Entfuehrung Eichmanns war doch fuer nicht wenige Zyniker mit Heiligenscheingehabe auch nur ein im "voelkerrechtlichem Sinne" bedenkenswertes Unternehmen.
So sind sie eben, diese moralpredigenden Unmenschlichen:
Immer meckern solange es den ihrer Meinung nach Falschen trifft.Und umgekehrt das grosse Schweigen im Walde...

Attentate provozieren? Unsinn. Diese Fanatiker haben nie einen "Grund" gebraucht um Zivilisten zu massakrieren. Die Existenz von Unglaeubigen ist Grund genug.
Seebestattung oder what ever, von mir aus auch Muellhalde.
Wie ich schon in einem frueheren Beitrag sagte sagte:
OBL war eine Schande fuer den Islam und eine Geissel fuer den Westen.

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bürger#40175 03.05.2011, 10:22
2352. Naja

Ach, so ein Grab wäre doch eine gute Fliegenfalle gewesen. Man stellt Horch- und Wachposten auf. Usw.
Alles Ausreden. Halb so schlimm, ein solches Grab zu dulden.
Hat ein Mensch plötzlich keine Seele mehr? Naja, die behält er ja, auch wenn man Fleisch und Knochen wie bei Atzteken abschälen würde und die Knochen verzehren würde, um die Macht des OBL an sich zu reissen.

So eine Grabstätte wäre doch auch Ziel von Attentaten, so im Sinne dessen, was manchmal auf jüdischen Friedhofen schändlicherweise geschieht.

Alles Ausreden einer vor ANGST in die Knie gehenden Welt, und ob solche Handlungen, ob Grab oder nicht, mehr Projektion als Realität sind? Projektionisten sind die USA schon darin gewesen, in OBL den Chef der Anschläge 2001 gesehen haben zu wollen. Nur wel OBL seinen Hass verlauten liess. Es ist eine armseelige Schmierenkomödie, Mythos entstanden. Man braucht ein Gesicht. Aber andererseits wissen wir, dass El Kaida NICHT HIERARCHISCH organisiert ist, sondern ein Netzwerk ist. Die Ausführenden Attentäter greifen sich irgendwelche Ideen, die innerhalb des Netzwerkes auf die To-Do Liste gesetzt werden. OBL war ja kein Attentäter, er hatte ein Sendungsbewusstsein.

Und nun wird man fürchten müssen, dass die Islamisten auch Atomkraftwerke ins Visier nehmen. Denn sie haben auf solche Einladungen nur gewartet, den Hemmschuh ganz auszuziehen.

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nixkapital 03.05.2011, 10:22
2353. Hm...

Zitat von uhu
Hier findet vor unseren Augen ein extrem bedenklicher Prozess der politischen Verwahrlosung statt. Mord als politische Problemlösung und der Mob jubelt... Was unterscheidet uns eigentlich von den "Terroristen"? Man hätte den Unterschied demonstrieren müssen, in dem man Bin Laden festnimmt und ihm in einem rechtsstaatlichen Verfahren den Prozess macht.
Guter Punkt. Allerdings weiß ich nicht, was passiert wäre, wenn man Bin Laden vor Gericht gestellt hätte. Wieviele Fanatiker hätten dann versucht, ihn mit Hilfe von Entführungen oder Anschlägen freizupressen. Sein Tod ist sicherlich die 'bessere' Alternative gewesen, so zynisch und deprimierend das auch ist

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panda 03.05.2011, 10:23
2354.

Zitat von richie
Es geht nicht um den Delinquenten, sondern um die rechtstaatlichen Werte. Wie sollen wir islamistischen Ländern Rechtstaatlichkeit nahebringen, wenn wir sie selbst mit Füssen treten? Wo bleibt da die Glaubwürdigkeit?....
Vielleicht gibt es ja sogar ausnahmsweise mal höhere Werte als Ihre ach so ergebenst betonte Rechtsstaatlichkeit hinter der sich jeder immer wieder gerne versteckt. Eine Rechtsstaatlichkeit, die mancher gerne und fortwährend nach Herzenslust auf Kosten seiner Mitmenschen bricht - im schlimmsten Fall durch den bewusst gesteuerten Tod Tausender von Menschen.

Nein - so funktioniert gesellschaftlich menschliches Zusammenleben leider nicht.

Ich halte mich lieber an Menschen wie von Stauffenberg fest. Auch er verletzte am 20.7.1944 die Rechtsstaatlichkeit - beinahe hätte er damit Leid und Leben von Millionen von Menschen gerettet, sofern ihm sein Attentat gelungen wäre.
Ich bin froh über jeden Stauffenberg und bin froh über den Tod jedes rücksichtslosen Massenmörders - auch wenn eine von Menschen gesetzte Rechtsstaatlichkeit mal ausnahmsweise gebrochen wird.

Den Rechtsstaat setzt der Mensch - weder der Rechtsstaat noch der Mensch sind unfehlbar. Darüber gibt es andere, höhere Werte - zumindest nach meinem bescheidenen Verständnis von Menschlichkeit.
Und Menschlichkeit, auch um den Preis eines Massenmörders - ist mir allemal wichtiger als Ihr persönliches Verständnis von Rechtsstaatlichkeit.

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decaytoday 03.05.2011, 10:23
2355. mehr informationen

nochmal für alle die gerne ein wenig mehr informationen haben wollen(und des englischen mächtig sind):http://www.counterpunch.org/

dort gibt es artikel die einigen die augen öffnen werden(hoffentlich)

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janne2109 03.05.2011, 10:23
2356. huch

Zitat von Kashban
Wobei noch nicht mal erwiesen ist, das Bin Laden überhaupt was mit 9/11 zu tun hatte. Bushs Verantwortung hingegen ist unstrittig.
dann hätte Osama bin Laden ja gelogen, sich mit fremden Federn geschmückt, zzt, zzt

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Dunedin 03.05.2011, 10:24
2357. OBL und Co haben gewonnen

Zitat von vander1
was waren den die Alternativen zum Fangschuß? Wäre Bin Laden festgenommen und vor ein internationales Gericht gestellt worden(nicht das die Amis das zugelassen hätten), welche eindeutigen Beweise gab es? Wie lange hätte ein internationales Gericht für den Beschluß der Todesstrafe gebraucht, besonders bei den vielen zu diskutierenden Anklagepunkten? ...
Rechtsstastlichkeit vielleicht ? Davon haben sich die VSA spätestens seit 2001 verabschiedet und in Europa, D; GB; FR usw. ist es seitdem auch nicht mehr zum besten bestellt.
Wir alle bewegen uns wieder rückwärts und das in großen Schritten. Besser hätte es Obama uns allen nicht zeigen können.

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Koda 03.05.2011, 10:24
2358. Ja richtig; was stört Sie daran?

Zitat von wurzinra
Ein Amerikanischer Soldat in Pakistan?
Amerikaner sind ja auch in Deutschland stationiert und das obwohl der Kreig seit 1945 vorbei ist und jeglicher kriegsähnlicher zustand wie die Teilung Berlins längst passé.
Liegts am Völkerrecht? Daran haben sich Osama und seine Selbstmordattentäter auch nicht gestört. Denen war es auch egal, wenn sie andere Moslems mitsprengten.

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raka 03.05.2011, 10:27
2359. .

Zitat von L.Q.
Ein Apache ist ein zweisitziger Kampfhubschrauber und damit nicht für den Transport von weiteren Soldaten geeignet. Die ca. 80 Mann müssen also irgendwie anders dort hingelangt sein. Quelle:
Vielleicht haben die sich außen fest geklammert ...

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