Forum: Politik
Der Tod Bin Ladens - ein nachhaltiger Schlag gegen den Terror?

Er war der meistgesuchte Mann der Welt: Osama Bin Laden, der Anführer des Terrornetzwerks al-Qaida, ist tot. US-Spezialkräfte haben ihn bei einer Kommandoaktion in Pakistan getötet. Wir die weltweite Terrorgefahr nun geringer?

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ratxi 02.05.2011, 12:40
600. Titel zum Untersuchen

Zitat von iosono3
sie und ihr niveau sind kaum zu überbieten. wäre dies ein auftragsmord dann würde dort eine rakete eingeschlagen und später durch DNA abgleich unter 50 toten männern,kindern und .....
Aber mit einer Rakete hätte man das Sterben von Unbeteiligten kaum ausschliessen können.
Ich kann mir auch vorstellen, dass die USA auch sicher sein wollten, ihn zu haben.
Nach einem Raketenangriff, noch dazu in einem souveränen Staat, wäre es wohl kaum möglich, den Einsatzort selbst zu untersuchen.

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t.o`malley 02.05.2011, 12:40
601. Mutiger Mann?

Zitat von sysop
Er war der meistgesuchte Mann der Welt: Osama Bin Laden, der Anführer des Terrornetzwerks al-Qaida, ist tot. US-Spezialkräfte haben ihn bei einer Kommandoaktion in Pakistan getötet. Wir die weltweite Terrorgefahr nun geringer?
So sehr ich mich auch darüber freue, daß Osama jetzt Geschichte ist, so verfehlt ist es, Obama als "mutigen Mann" zu bezeichnen.
Was ist mutig daran, vom sicheren Schreibtisch in einem -quasi- verbunkerten Weissen Haus aus andere anzuweisen, in mehreren tausend Kilometern Entfernung einen einzelnen Mann abzuknallen?
Angesichts solcher journalistischen Sternstunden wünscht man sich mehr Köpfe, die man schütteln könnte.

Es werden wahrscheinlich in nächster Zukunft Versuche erfolgen, Rache zu nehmen. Ich bin sicher, daß die Geheim- und Sicherheitsdienste dies abfangen werden. Der internationale Terror wird in ein Schockstarre fallen, aus welcher er sich frühestens in zehn Jahren lösen kann.
Dies hat aber ganz und gar nichts mit einem sogenannten "mutigen Obama" zu tun.

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kurt soltan 02.05.2011, 12:41
602.

Zitat von Epaminaidos
Also die Bilder, die uns aus den USA erreichen sind schon ganz schön übel. Die Bilder der auf der Straße feiernden Menschen gleichen sich auf der ganzen Welt - und tragen nicht unbedingt zur Völkerverständigung bei. Man hätte diese Nachricht auch zurück haltender aufnehmen können.

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Haio Forler 02.05.2011, 12:41
603. .

Zitat von nightfly_cgn
das ist genauso so ein maerchen, an das niemand glaubt....
Ich glaube, selbst der SPIEGEL ist ein Fake. Wie wir alle. Und Ihr Posting.

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biobanane 02.05.2011, 12:41
604. .

Zitat von jeez
Wo sind die Fotos der Leiche ? Warum "bestattet" man in Zeiten von DNA Analyse usw. einfach jemanden ins Meer ? Dass Verschwörungstheoretiker jetzt einfach sagen könnten, hier würde einfach offiziell der "Deckel drauf" gemacht um einen glaubhafteren Oberbösewicht mit mehr Hebelwirkung auf die Menschen zu installieren haben die USA da wohl nicht bedacht. Dummheit ? Absicht ?
Im Prinzip völlig bedeutungslos. Verschwörungtheretiker glaube sowieso nichts, auch keinen DNA-Befund oder Bilder von Toten.

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m.cannonica 02.05.2011, 12:42
605. Na dann....

...haben die Amis Ihre Rache und die Radikalen ihren toten Helden.

Nichts ist besser geworden, aber alles noch unsicherer!

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KaraMer 02.05.2011, 12:43
606. Justice?

Zitat von Vaako
Ist die gezielte Tötung eines Menschen Gerechtigkeit? Bin ich der Einzige dem das gegen den Strich geht? Und sowas von einem Friedensnobelpreisträger...
Nein. Es war zwar nicht mein erster Gedanke, denn zunächst war ich erleichtert, mit einem leicht unguten Gefühl. Das jetzt immer stärker wird, besonders wenn ich die Reaktion der Bevölkerung in den USA sehe. Und zurückblicke auf alles was die USA seit dem 11. September an öffentlich bekannten diesbezüglichen Aktivitäten durchführte. Obama sprach von "Justice" und das würde ich in Frage stellen. Denn es wäre sicher möglich gewesen ihn gefangen zu nehmen. Korrekt wäre es gewesen OBL vor ein Gericht zu stellen. Und was hätte dagegen gesprochen ihn während dessen in Guantanamo zu inhaftieren. Das wäre dann einmal ein Gefangener gewesen, der es verdient hätte dort zu sein. Und die Einzelheiten über den Weg des CIA-Kollaborateurs OBL zum USA-Gegner und Terroristen OBL wären interessant. Die Entzauberung des Terroristen wäre möglich gewesen, so ist er irgendwie ein Märtyrer für die, die dafür anfällig sind.

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Loddamaddaeus 02.05.2011, 12:44
607. Geht's uns zu gut?

Zitat von meerrettich
Der feine Unterschied, den sie offenkundig nicht sehen wollen, besteht allerdings darin, daß weder die IRA noch die ETA, die Absicht haben, einen katholischen Gottesstaat zu errichten. Einen religiös motivierten christlichen Terrorismus gibt es heute in nenneswerten Umfang nirgendwo auf der Welt, einen islamischen dagegen fast überall.
Überall, genau. Es ist natürlich möglich, dass einen islamistischen Anschlag in Deutschland geben wird, wir hatten Glück und in einigen Fällen haben die Sicherheitsbehörden wohl gute Arbeit geleistet. Aber ich finde es völlig daneben sich von diesen Leuten mental in die Enge treiben zu lassen. Ich lebe in einer Region, die wahrscheinlich überdurchschnittlich von diesem (individuell absolut zu vernachlässigenden) Risiko betroffen ist, aber ich lehne es grundsätzlich ab, meine Lebensgewohnheiten, meine politische Einstellung oder die Wahrnehmung meiner Mitmenschen von al-Quaida abhängig zu machen.

Viele haben aber offensichtlich schon kapituliert, begeben sich in die Opferrolle und fühlen sich lieber von "dem Islam" bedroht. Ist für mich ein Wohlstandsphänomen und korrespondiert in den meisten Fällen wohl mit Grundeinstellungen, die die betreffenden Personen völlig unabhängig von al-Quaida entwickelt haben. Schädlich wird's dann, wenn man sich dazu verleiten lässt, genau diesen Leuten in die Karten zu spielen, indem man hier zu Hause eine Kulturfront eröffnet.

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Sara100 02.05.2011, 12:44
608. Sie scheinen

Zitat von meerrettich
Der feine Unterschied, den sie offenkundig nicht sehen wollen, besteht allerdings darin, daß weder die IRA noch die ETA, die Absicht haben, einen katholischen Gottesstaat zu errichten. Einen religiös motivierten christlichen Terrorismus gibt es heute in nenneswerten Umfang nirgendwo auf der Welt, einen islamischen dagegen fast überall.
den Unterschied aber auch nicht zu kennen.

Ich nehme mal Ihre Worte zum Anlass Ihnen auch den "feinen Unterschied" zwischen Moslems und Fanatismus zu erklären.
Die meisten Moslems wollen in Würde und Achtung leben. Die Fanatikern wollen einen sogenannten "Gottesstaat" erreichten um besser die Macht auszuleben.

Ich komme aus Spanien und falls man das vergessen haben sollte, (da ja überall nur vom 11ten September gesprochen wird), kamen in Madrid in 3 Bahngöfen an die 1000 Menschen zu Tode. Verletzte nicht mit einberechnet.(Meine Cousine starb mit ihrer Tochter 3 Monate auf dem Arm).

Ich und da bin ich bestimmt nicht die einzige, stehe diesem Tag mit einer dicken träne für meine Toten und verletzten Landsleute denen Bin Laden das Leben genommen hat.
Ich bin glücklich das er nun in der Hölle schmoren wird. (Biblisch betrachtet).

ABER ich würde niemals irgendeinem muslimischen Menschen dafür verantwortlich machen. Und niemals würde mir in den Sinn kommen meinen muslemischen Nachbarn, Verkäufer ect. als was anderes betrachten als das was er ist.
MENSCH !!!!!.

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irina25 02.05.2011, 12:44
609. Super!

Zitat von BerndSchirra
Endlich hat der Terror ein Ende. Jetzt werden Taliban,al Quaida u.s.w die Waffen wegstellen und wieder friedlich Ackerbau betreiben.
Danke für diesen wunderbaren Kommentar! Mehr gibts anlässlich der kindischen feiernden Amis eigentlich nicht zu sagen...

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