Forum: Politik
Der Westen und der Hunger: Wir Terroristen
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Der Westen bekämpft den islamistischen Terrorismus. Warum nicht den eigenen? Die Zahl der Menschen, die uns zum Opfer fallen, ist viel höher. Alle zehn Sekunden verhungert ein Kind. Es ist unsere Schuld.

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detlevwalther 16.10.2014, 14:47
1. Danke,

Herr Augstein, für diesen Artikel.

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belisarius_d 16.10.2014, 14:53
2. Danke

Herr Augstein für diese Kolumne, informativ (über die Subventionierung von Indien z. B. wusste ich nichts), genau meine Meinung und auch mit Lösungsansätzen. Nun würde ich aber gerne auch hören, was aus anderen Blickwinkeln über das Hungerproblem gesagt wird und glücklicherweise gibt es genug sehr intelligente Kritiker Augsteins unter den Kommentierenden hier, so dass ich da wohl auch nicht lange warten muss.

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lagermeister17 16.10.2014, 14:54
3. Großartig!

Ich frage mich, warum das nicht schon früher hier gesagt wurde. Weil es zu selbstverständlich ist? Weil es politisch nicht opportun ist?

Die Bedrohung, durch einen sogenannten Terroristen zu sterben, ist für das Individuum doch ingesamt viel geringer, als die Bedrohung, die von gewissenlosen (aber demokratisch gewählten) Regierungen ausgeht.

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muellerthomas 16.10.2014, 14:55
4.

"Im August hat Indien die Gespräche für ein neues Welthandelsabkommen beendet. Die indische Regierung wollte nicht darauf verzichten, Grundnahrungsmittel für die Ärmsten zu subventionieren. Nach den Regeln des Westens ist das ein Eingriff in die Kräfte des Marktes. Aber in Indien hungern 200 Millionen Menschen."
Sie sagen es, in Indien hungern 200 Mio. Menschen - bei bestehenden Subventionen, nicht nach Umsetzung irgendwelcher Handelsabkommen. Offenbar funktioniert die indische Subventionspolitik doch nicht. Oder ist Ihr Argument, dass es "nur" 200 Mio. Menschen sind und es nach einem Handelsabkommen mehr wären?

Sicherlich ist die Politik des Westens kritikwürdig, gerade das Beispiel Indien zeigt aber, dass die Probleme der Länder oftmals hausgemacht sind. Ebenso lassen sich doch gerade die ärmsten Ländern Afrikas nur schwer als Marktwirtschaften bezeichnen. Insofern spricht der Artikel vielleicht ein wichtiges Problem an, benennt aber die falschen Gründe.

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mensch0817 16.10.2014, 14:55
5.

Schöner Artikel, mit etwas Polemik, aber (leider) auch sehr viel Wahrheit. Allerdings ist zu befürchten, dass dieser Artikel bei denen, die die Entscheidungen treffen, ungelesen resp. ungehört bleibt, wie viele andere vorher auch. Wir werden erst reagieren, wenn es zu spät ist. Die Frage ist dann nur, wie wir reagieren - da will ich mal lieber nicht spekulieren, weil ich fürchte, das Ergebnis wäre erschütternd.

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airfresh 16.10.2014, 14:55
6. Jawollo!

Unterstütze den Artikel voll uns ganz. Halb Deutschland arbeitet in "wertlosen" Jobs, diese Kraft sollte kanalisiert werden für die Unterstützung beim Aufbau von funktionierenden Gesellschaften in "Problemregionen". Geht es es der unteren Milliarde besser, hilft das ganz automatisch auch der Weltwirtschaft und deren kapitalistischen Führern. Das Risiko für einen solchen Weg wäre also gering.

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hinifoto 16.10.2014, 14:56
7. Und der Terror geht weiter

Die Vertreter des freien demokratischen Westens haben sich die letzten Jahrzehnte nicht gerade vorbildhaft benommen. Im Irak, Afghanistan, Libyen, Palästina... Die Durchsetzung freier, humaner, demokratischer Werte mit Hilfe von Bombardierungen fremder Länder wird uns wohl nicht so gedankt. Verständlich, dass unser Gesellschaftsmodell momentan nicht gerade viele Anhänger findet. Im Gegenteil. Wie man aktuell im Irak und Syrien sieht.

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benjaminrubin 16.10.2014, 14:56
8. Von wegen Entstaatlichung

Immer mehr Gängelung, Entrechtung, Überwachung und das soll Entstaatlichung sein? Der Staat war nie mächtiger als heute, nie größer, hatte nie mehr Angestellte.
Und ps. Wenn Sie sich wegen verhungernder Kinder die Schuld geben, mag das vielleicht ihrem christlichen Sozialethos, Selbstkasteiung o. ä. entspringen. Aber das "wir" mit dem sie gern ihre Leser kollektivieren, können sie gern durch ein "ich" ersetzen. Sie sprechen hier einfach für sich.

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Beat Adler 16.10.2014, 15:01
9. Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion weltweit verstaatlichen

Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion weltweit verstaatlichen, 5 Jahresproduktionsplaene einfuehren und jedem Menschen nach Alter und Geschlecht und Arbeit geordnet Kohlenhydrate, Eiweisse und Fette zuteilen. Ein bisschen Vitamine obendrauf und Alle leben im Paradies. Funktioniert ganz bestimmt.

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