Forum: Politik
Der Wohlstand und seine Feinde: Wie man eine Volkswirtschaft ruiniert
DPA

Bei vielem, was in Amerika oder Brüssel gegen die deutsche Autoindustrie unternommen wird, geht es darum, Deutschland zu schwächen. Warum fällt es vielen Politikern bloß so schwer, das zu begreifen?

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elshi 27.03.2017, 15:22
1. Über mangelnde Unterstützung seitens der Politik

kann sich die Autoindustrie wirklich nicht beklagen, wenn man sich die gute Lobbyarbeit der letzten Jahrzehnte so anschaut. Und mal ehrlich: der Verbrennungsmotor ist nicht mehr zeitgemäß.

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rst2010 27.03.2017, 15:22
2.

aus diesem grund ist unverständlich, warum die politik der autoindustrie jeden fehler, jedes vergehen, jedes gebrochene versprechen so einfach durchgehen lässt; denn so lässt man die völlig unterforderten hersteller auf dauer vor die hunde gehen.

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Bondurant 27.03.2017, 15:24
3. Fein beobachtet.

Im grünen Milieu träumt man von einer Welt, in der nichts mehr raucht und lärmt, und in der die Industrie auf die Größe freier Manufakturen geschrumpft ist. Das einzige was man noch hört, ist das Quietschen der Kinderwägen. Dass diese Regression in die schwäbische Quäker-Idylle ausgerechnet von Menschen empfohlen wird, die sich ansonsten auf ihre Weltläufigkeit mächtig viel einbilden, gehört zu den verrücktesten Volten der Moderne.

man kann nur hoffen, die Konsequenzen dieser Einfalt nicht miterleben zu müssen.

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kraftmeier2000 27.03.2017, 15:27
4. Das

passt, sehr schön zu lesen der Artikel, wo muss ich unterschreiben? ;)

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Roland-von-Gilead 27.03.2017, 15:29
5. Arbeitsplätze über alles?

Man kann zwar der Ansicht sein, dass es durchaus Bestrebungen gibt, die deutsche Industrie zu schwächen, aber das ist bestimmt nicht der alleinige Grund für die Probleme der Autoindustrie. Diese rühren eher am uferlosen Lobbyismus, der schamlos die Regeln schreiben konnte und die Politik dies zuließ, da es ja um die Arbeitsplätze ging. Zukunftsorientiertes handeln sieht anders aus. Vor 20 Jahren hätte man schon damit anfangen müssen. Der politisch gesetzte Rahmen wäre hier wichtig gewesen, um die Modellentwicklung in eine verbrauchsarme Zukunft zu treiben. Das hätte dann auch keine Arbeitsplätze gekostet.

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hastdunichtgesehen 27.03.2017, 15:29
6. Respekt, wenigstens einer der das begriffen hat

hat zwar ein weinig gedauert, aber immerhin. Man könnte meinen die Bundesregierung ist Teil dieses perfinden Planes, der Vernichtung dieses Landes mit der Zerstörung der Energieversorgung, der Autoindustrie, Massenzuwanderung etc.. Wenn sie es nicht ist, ist es schlimmer als wir dachten.

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Rheinlandpragmatiker 27.03.2017, 15:30
7. Ein unglaublicher Artikel

Herrn Fleischhauers Rundumschlag gegen alle "Technologiefeinde" ändert nichts daran, dass
1. mit dem Festhalten an der völlig veralteten Verbrennungstechnologie der Fortschritt hin zur Elektromobilität trotz seines Artikels nicht zu ändern sein wird.
2. es kein guter Stil ist, Gesundheitsrisiken mit dem Arbeitsplatzargument kleinzureden. Vielleicht sollten wir uns endlich dem Umbruch einmal stellen und Entwicklungen mitmachen - nicht so wie die Energiedinosaurier RWE, eon etc., die jetzt in größten Schwierigkeiten sind.
3. VW kein krimineller Betrieb ist, wohl aber Teile des Managements, also genau umgekehrt.
4. finde ich es regelrecht albern, natürliche Emissionen des Waldes mit krebserregenden Autoabgasen zu vergleichen.
Das mal nur als Hauptpunkte.

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rotegruetzetralala 27.03.2017, 15:30
8. Sicher

Kann man eine wirtschaftskriegerische intention hinter solchen Strafen vermuten, vor allem aus den Vereinigten Staaten bei denen die inländischen Banken auch sanfter bestraft wurden als bspw die deutsche Bank. Allerdings muss man sich auch fragen wieso wir genau so stumpf wie die Amerikaner weiter auf große Motoren setzen oder das Tempolimit vermeiden. Wissenschaftlich und rational ist was anderes.

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bamesjond0070 27.03.2017, 15:31
9. Endlich.

Da holt doch tatsächlich jemand den gesunden Menschenverstand raus. Mal gucken ob das akzeptiert wird.

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