Forum: Politik
Der Wohlstand und seine Feinde: Wie man eine Volkswirtschaft ruiniert
DPA

Bei vielem, was in Amerika oder Brüssel gegen die deutsche Autoindustrie unternommen wird, geht es darum, Deutschland zu schwächen. Warum fällt es vielen Politikern bloß so schwer, das zu begreifen?

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wo_st 27.03.2017, 15:31
10.

VW hat einfach zu dumm gehandelt, diese verantwortlichen VW Mitarbeiter haben der deutschen Wirtschaft immens geschadet und nicht ein so doofer Verbraucher, der klagt.

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pragmat 27.03.2017, 15:31
11. Irgendwie bekannt

Irgendwo habe ich mal gehört "Wenn es GM gut geht, geht es auch Amerika gut!" Und dann haben es die Bosse von GM vermasselt. Das kommt mir auch bekannt vor, von einem Laden, der VW heißt. Was das nun wieder bedeuten soll?

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Kometenhafte_Knalltüte 27.03.2017, 15:34
12. Gehts noch?

"...Die Empörung über die Schummelei beim Diesel erschiene mir jedenfalls deutlich glaubhafter, wenn die Leute, die über zu hohe Abgasbelastung klagen, nicht anschließend fröhlich in ihren SUV steigen würden, der 20 Liter Superbenzin auf 100 Kilometer verbrennt..."

"...Die Neunmalklugen werden mir nun entgegenhalten, dass Stickoxide wahnsinnig schädlich für die Gesundheit sind..."

Das ist nur zwei Auszüge von mehreren Absätzen. Fakten sucht man vergebens in diesem Kommentar. Nur jede Menge Polemik und Stammtischgesülze.

Wieso wird sowas überhaupt veröffentlicht? Das ist nichtmal diskursfähig!

Redet Herr Fleischhauer nun von einem vorsetzlichen Betrug eines Wirtschaftsunternehmens, von Angriffen auf unsere Wirtschaft, oder nur von unbelegten Stammtischbehauptungen, die er mit verbalen Angriffen auf eventuelle Diskussionspartner gleichmal vorverurteilt? Solange diese Trennung nicht vorgenommen wird, erübrigt sich jede weitere Diskussion.

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beautiful-miro 27.03.2017, 15:36
13. Sehr guter Artikel

Es zeigt den Selbstzerstörungswahn der Deutschen, wenn es angeblich um Natur geht. Tatsächlich ist es eine Kombination aus Unkenntnis und Neid. Wir werden uns wehren.

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realist114 27.03.2017, 15:36
14. Und jetzt?

Vieles in dem Artikel mag richtig sein. Natürlich wäre Deutschland von einem harten Strukturwandel hin zu 0-Emissionen besonders hart getroffen. Wie so viele andere Beiträge dieser Art scheut auch Herr Fleischhauer vor der schwierigen und zetralen Frage zurück: Wie sonst?
Unumstritten ist wissenschaftlich, dass es die Welt sehr teuer zu stehen kommt, wenn wir die Emissionen weltweit nicht reduzieren. Logisch ist weiterhin, dass sich nicht Einzelstaaten, sondern Staatenverbünde gemeinsame Ziele setzen müssen. Ich würde daher gern von Herrn Fleischhauer seine Alternative zu EU-Abgasnormen hören. Ich nehme an auch er will den Planeten intakt halten.

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demwz 27.03.2017, 15:37
15. Wer nicht mit der Zeit geht , geht mit der Zeit

Herr Fleischhauer, sind Sie Realitätsverweigerer?
Der Verbrennungsmotor kann auf absehbare Zeit einfach nicht mehr mithalten. Jedenfalls nicht für den Nahverkehr. Das ganz unabhängig von Dieselgate. Das sollte mir als Schwaben sorgen machen und das tut es auch. Aber der Realität zu trotzen wird nur dazu führen, dann andere das Geschäft machen. Ist ungefähr genauso wie die Amerikaner nicht kapiert haben, dass es für eine Familie nicht unbedingt ein V8 sein muss.
Wer nicht mit der Zeit geht , geht mit der Zeit

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hmoik 27.03.2017, 15:37
16. Was für ein wirrer Unsinn, Hr. Fleischhauer!!

....genauso kann ich auch argumentieren, dass das viele Essen schuld an meinem Übergewicht ist. Böses Essen.
So wie Sie argumentieren, ist ja auch immer die Frau Schuld... hätte sie den kurzen Rock bloß nicht angezogen...
Dass wir Deutschen aber ständig neue Regeln auf allen Ebenen verhindern, haben Sie dabei wohl schon vergessen?

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Sam M. 27.03.2017, 15:37
17. Das machen die Amis schon lange so

Man darf sich, nein, man muß sich fragen, wann deutsche Politiker mal aufwachen nd der Realität ins Gesicht sehen. Aber die haben wohl keinen Bedarf. Die USA hat Handel schon immer als eine nicht-militärische Form des Krieges fgesehen. Und da kämpft die US-Regierung mit allem was sie hat. So einfach ist das mit der Realität...

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gerd0210 27.03.2017, 15:38
18. Der kranke Mann

Ich frage mich, was erst mit "Industrie 4.0" werden soll, wenn Produkte am Rechner entwickelt und dann sofort produziert werden.

Warum erneuern andere nicht ihre Industrie, anstatt sich beliefern zu lassen? Zugegeben, genau dieses Defizit nutzen wir und leben davon. Aber vielleicht wäre das eine Lösung: Wir bauen Fabriken in Frankreich und exportieren von dort, letztlich ist es doch egal...

Dass die Grünen blind auf jeden Zug aufspringen, ok, ist deren Entscheidung. Das Ergebnis sieht man bei den Wahlen, die Zustimmung muss wohl unendlich groß sein.

Zur Fahrzeugtechnik:
Ich vergleiche mal einen alten Käfer mit einem Tesla. Der Käfer hatte eine Reichweite von 500km, hatte 27PS und kostete 4700 Mark. Ein Tesla hat eine Reichweite von 400km wenn man 27 PS nutzt und kostet 200.000 Euro. Wo ist der Fortschritt?

Nutzt man beim Dieselfahrzeug einen besseren Sprit plus Abgastechnik, dann gibt es auch da nix mehr zu meckern.

Aber wie schon im Artikel vermutet, es geht darum, unsere Wirtschaft zu schwächen. Das bessere würde sich von alleine durchsetzen. Der Einsatz von Zuckerbrot und Peitsche spricht nicht gerade für die Vorteile.

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Hänschen Klein 27.03.2017, 15:38
19.

Wozu immer das Gejammer dieser Ewiggestrigen? Bei den Amis lästern wir ja auch über die SUV's, wieso sollte man dann nicht auch die übertrieben großen deutschen Autos kritisieren? Wir sollten uns vor Augen halten, wozu Autos eigentlich da sind, nämlich um Menschen und Gegenstände von A nach B zu befördern. Autofahren soll ja auch keinen Spaß machen. Wozu braucht die Welt so große, teure Autos, die manchen fast schon die Wohnung ersetzen? Je kleiner und schlichter ein Auto, umso besser, wenn es sich schon leider nicht ganz vermeiden lässt.

Ob es um Arbeitsplätze geht, ist egal. Wenn die deutschen Autobauer lernresistent sind und immer größere statt kleinere Autos bauen, sollen sie halt langfristig vom Markt verschwinden. An den resultierenden Arbeitslosen sind aber dann die Autobauer schuld, nicht die umweltbewussten Bürger. Man kann nicht schädliche Industrien gutheißen, nur weil sie Arbeitsplätze sichern. Andernfalls könnten wir auch die Produktion von Giftgasen, Atombomben, elektrischen Stühlen etc. fördern, die ja auch Arbeitsplätze schaffen würde.

Wenn ich Politiker wäre, würde ich noch erheblich energischer gegen Autos vorgehen, z. B. Hubraum-, Leistungs-, Verbrauchts- und ähnliche Beschränkungen erlassen. Vielleicht auch das Jahr 2025 als Jahr festlegen, ab dem keine Pkw mit Verbrennungsmotor mehr zugelassen werden können.

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