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Designierte SPD-Chefin: Nahles oder nichts
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Andrea Nahles' Plan ist dahin: Sie wollte die SPD-Spitze übernehmen, ohne mit Martin Schulz zu brechen. Nun muss sie eine zutiefst verunsicherte Partei retten.

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dibbi 12.02.2018, 23:38
110.

so stirbt die SPD nun, ohne Gesicht und Profil, ausgezehrt, am Busen einer Aushilfscholerikerin saugend.

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mats73 12.02.2018, 23:46
111. Warum soll Nahles das Entscheiden???

wenn sie auf dem Parteitag zur Vorsitzenden gewählt wird, kann Sie das für die SPD entscheiden, vorher ist sie noch nicht mal Stellvertreterin von Schulz - damit dürfte es auch unöglich sein, kurzfristig den Vorsitz kommissarisch zu übernehmen - alles andere wäre eine groteske Mauschelei!

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beggar 12.02.2018, 23:47
112. SPD? Da war doch mal was

Mittlerweile ist das innerparteiliche Chaos so unübersichtlich,daß auch Satzungsbestimmungen nicht mehr auffindbar erscheinen. Da soll ein Nicht-Vorstandsmitglied per Beschluß zur kommissarischen Vorsitzenden gewählt werden und alle Vorstandsmitglieder wollen offensichtlich mitmachen. So beginnt die sogenannte Erneuerung mit der Aushebelung der innerparteilichen Demokratie.
Erwartet wird ein solches Verhalten vom örtlichen Kleingartenverein, nicht vom Bundesvorstand der SPD. Geradezu rührend die Aufforderung vor diesem Hintergrund doch bitte keine Personaldiskussion zu führen, sondern eine Sachdebatte, doch mit wem da die SPD ausscheidet.

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mats73 12.02.2018, 23:52
113. Scholz wollte ja nicht JA sagen

Zitat von abudhabicfo
Im Direktvergleich mit Martin Schulz hätte sie schon vor einem Jahr Vorsitzende werden können, wenn den Olaf Scholz Kanzlerkandidat geworden wäre. Aber eben, der Egomane Gabriel legte der Partei das grösste Ei der Parteigeschichte. Unter ja keinen Umständen darf Gabriel ins Kabinet. Zu eigensinnig und immer bedacht sich in Erinnerung zu rufen.
Wenn Scholz auch nur ein Signal gegeben hätte "ich will", wär er es mit Sicherheit geworden. Zu dem Zeitpunkt war Sankt Martin ja nur ein Gespenst in Brüssel.Klar hat Scholz Ambitionen: Dazu gehört aber auch Aufzustehen, wenn sich die Chance bietet.
Wahrscheinlich hat er sich einfach gegen Merkel keine Chancen ausgerechnet und wollte sich nicht verheitzen lassen, sondern lieer in 4 Jahren mit realistischen Chancen gegen eine neue CDU Kandidatin antreten... das Zögern kann man Gabriel vorwerfen, nicht aber die Personalie selbst..

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lathea 12.02.2018, 23:57
114. Wenig diplomatisch, zu vulgär und.....

......als Chefin einer von ihr geführten potentiellen Koalition als primus inter pares wohl eher wenig geeignet. Man muss ihren Stil wohl mögen - mein Fall ist es nicht.

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mats73 13.02.2018, 00:00
115. Das Problem ist..

Zitat von josipawa
Ich sähe gerne jemand in Verantwortung, der eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie echte Erfahrung mit Arbeit vorweisen kann. Ein ewiges Bummelstudium, gekrönt von einer Promotion, die dann hoffentlich nicht auch noch abgeschrieben ist, reichen mir da nicht. Und auch eine Buchhandlung betrieben zu haben, und sogar seinen Lebensunterhalt davon bestritten zu haben, finde ich keine besondere Qualifikation für höhere Führungspositionen. Die Fähigkeit, auf deutsch und nicht auf vulgär zu kommunizieren, hätte ich fast vergessen. Als Funktionär der (ehemaligen) Arbeiterpartei würde es nicht schaden, zu wissen, wie sich das Arbeitsleben so anfühlt. Und das ist einfach anders als das eines Soziologen, Sozialpädagogen, Salonritters und dergleichen. Aber gut. Die SPD ist ja nur eine Option, man kann ja auch was Anderes wählen.
das Problem an der Sache ist:
Jedem, der vor der Politik auch nur halbwegs erfolgreich im Beruf gewesen wäre, ist a) in der SPD dem Generalverdacht ausgesetzt af Feindesseite (Arbeitgeber) zu stehen und b) latent in Verdacht nur im Auftrag einer Lobby zu agieren -- (wobei Umweltverbände und GEwerkschaften natrlich keinerlei Lobbyismus betreiben !!!)

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querdenker11 13.02.2018, 00:09
116. §§ der Satzung

Gemäß der SPD-Parteisatzung ist eine Übernahme des Vorsitzes juristisch so nicht zulässig. Dafür kommt eine/r der Vizevorsitzenden in Frage. Stört aber offenbar Krawallrhetorikerin Nahles nicht – Bätschi.
@ C.Teevs: Im Zuge einer seriösen Recherche sollte man auch auf diesen Punkt hinweisen.

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rikerohne 13.02.2018, 00:11
117. Bundestagsfraktion

Angesichts der jüngsten Entwicklung bin ich mir garnicht mehr sicher ob die Bundestagsfraktion lieber in die Koalition geht, als in die Opposition oder sogar Neuwahlen zu riskieren. Eine Abstimmung noch vor dem Mitglieder-Votum würde vielleicht Sinn machen. Die Diskussion um den Partei-Vorsitz ist sekundär.

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JaWeb 13.02.2018, 00:14
118.

Gut, dass meine Eltern (beide "altgediente" Sozialdemokraten) nicht mehr erleben müssen, dass Frau Nahles SPD-Chefin wird.

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St.Baphomet 13.02.2018, 00:14
119. Frau Merkel

Zitat von loddarcontinua
Dr. rer. nat. Angela Merkel.....
ist Akademikerin, das ist richtig.
Aber wirklich "gearbeitet" hat sie meines Wissens nach nur ein paar Jahre, mehr nicht, danach kam Politik.
Abgesehen davon ist ihre damalige Tätigkeit kaum vergleichbar mit z.B. Krankenpflegern, Lehrern, Polizisten, Zeitarbeitern oder Arbeitslosen.
Von so etwas hat Frau Merkel definitiv keine Ahnung, sie braucht ja nur die Bedürfnisse der Lobbyisten befriedigen, dafür ist die CDU ja da.
Nahles allerdings auch nicht, deren Partei befriedigt seit 2 Grokos nur die Bedürfnisse der CDU, mehr nicht.
Dafür wählt aber mittlerweile niemand mehr die SPD.
Viele wählen dafür mangels Alternative eher NICHTS.
Oder eine Alternative die keine ist.
Und weiter läuft das Hamsterrad.

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