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Designierter Verteidigungsminister: Obamas Kandidat blamiert sich im Kreuzverhör
AP

Kreuzverhör, Finten, Wortgefechte: Barack Obamas designierter Verteidigungsminister Chuck Hagel musste sich durch achteinhalb Stunden Befragung im Senat quälen. Die Republikaner waren aggressiv, Hagel nicht gut vorbereitet - jetzt muss er zittern.

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the4thpip 01.02.2013, 09:31
1. Ted Cruz

Man sollte hinzufügen, dass die verschiedenen "Fact Checker" feststellen, dass Ted Cruz mit seinen Aussagen, Hagels Worte aus dem Zusammenhang gerissen und falsch zitiert hat.
z.B. hier: Ted Cruz Grills Chuck Hagel With Out-Of-Context Al-Jazeera Clip

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_derhenne 01.02.2013, 09:36
2.

Was für ein Blödsinn. Wenn sich die "Befragung" tatsächlich so abgespielt hat, wie esder Artikel und die Zitate hier wiedergeben, dann sind wohl eher die Befragenden auf den Spuren Freislers unterwegs. Die Antwort bereits mit der "Frage" vorgeben ist doch eher bewusstes Vorführen einer Person, als Befragung.

Mir scheint eher als haben die Reps diese Veranstaltung missbraucht. 8h für politische Spielchen.

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WernerT 01.02.2013, 09:54
3. Der Posten soll die Belohnung sein,

Dass er gegen seine Partei Obama unterstützt hat.

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Pango 01.02.2013, 09:58
4. Schauprozess?

Wenn die "Beweisführung" wirklich wie hier beschrieben stattgefunden hat, dann war das ein undemokratischer Schauprozess. Als solcher darf er keinerlei politischen Wert haben. Durch die Verknappung von Zitaten, frei aus dem Kontext, kann dem "Opfer" so gut wie jede gewünschte Aussage in den Mund gelegt werden ... Unwürdig! // Und warum gibt es immer noch dieses "Filibuster"? Auch so eine Unsitte, ein theatralisches Element, dass es durch die Ausnutzung bürokratischer Formalien erlaubt jede ernsthafte Entscheidung abzuwürgen. Kein Ruhmesblatt für das selbsternannte Vorbild in Sachen Demokratie.

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spon-facebook-528273730 01.02.2013, 10:01
5. Faktischer Unsinn

Sebastian Fischer schreibt, seit 1959 habe der Senat keinen Ministerkandidaten mehr abgelehnt. Quatsch, das kommt immer mal wieder vor. Ich kann mich aus dem Kopf noch gut an die Ablehnung von George H. W. Bushs Kandidaten John Tower erinnern, der 1989 ebenfalls Verteidigungsminister werden sollte. Wikipedia sagt: Mit einer Mehrheit von 53 zu 47 Stimmen.

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ITWorker 01.02.2013, 10:06
6. Kein Mitleid

Ich kann fuer den Mann kein Mitleid empfinden. Man stelle sich mal vor, dass so einer ueber Krieg und Frieden entscheiden darf. Es scheint wahnwitzig diese Aufgabe in die Haende eines Mannes zu legen, der nicht mal weiss warum er sich wann, wie entschieden hat.

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maxderzweite 01.02.2013, 10:07
7.

Dieser Mc Cain...in den Irak einmarschieren und selbst vor der UNO die falschen Gründe angeben...und dann so einen dreisten Satz sagen. Ich würde sagen jeder einzelne Senator der für den Irakkrieg gestimmt hat steht auf der falschen Seite der Geschichte...

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f_aus_m 01.02.2013, 10:11
8.

wie schon Vorkemmentatoren angemerkt haben (mit freislerisch usw.) war die Befragung nicht nett/jovial. Aber er muss sich den Respekt auch erkàmpfen, will er doch Verteidigungsminister der stàrksten Atommilitàrmacht der Welt werden. Tea party Jùnglinge werden auch von Mc Cain nicht ernst genommen, er will aber, dass ein Verteidungsminister im Stress den Ueberblick behàlt und das gefecht der verbundenen Waffen beherrscht. McCain geht es doch nich um seine Positionen von damals, er ist doch viel zu intelligent, um deren tw. Fragwùrdigkeit nicht erkannt zu haben. Klassische Prùfungssituation: Wie regaiert der Kandidat unter Stress? Denn dann wird deutlicher, wie gefasst ein Mensch bei echter Gefahr, in verwirrenden Situationen ist!

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berlinmitte66 01.02.2013, 10:13
9. Warum so kritisch

Ich halte das Befragungsverfahren von Kandidatinnen und Kandidaten für Ministerämter ganz einfach für exzellent. Die peinliche Befragung von Hagel unterstreicht zunächst einmal, dass die Legislative der Souverän ist, und das sich die Exekutive diesem unterzuordnen hat. Dieses gottgleiche Verhalten von Kabinettsmitgliedern wie in Deutschland, ist den Amerikanern fremd. Und hätten unsere Bundestagsabgeordneten ein ähnliches Verfahren bei Bundesministern angewandt, wären uns Peinlichkeiten wie Herr Guttenberg und Frau Schavan vielleicht erspart geblieben. Und Goethe hat doch recht: Amerika, Du hast es besser!

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