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Deutsch-französischer Friedensvorstoß: Kreml und Kiew schalten auf stur
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Merkel und Hollande träumen von Frieden - Poroschenko und Putin von einem militärischen Sieg: Vor dem Ukraine-Gipfel in Minsk gibt es kaum eine Chance auf Einigung. Nur ein Gewinner steht schon jetzt fest.

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ludwig49 10.02.2015, 17:45
80. Nachdem sich Europa...

...und die USA auf dem Territorium der einstigen UdSSR
breit machte, kommt nun starker Gegenwind mit der
Gefahr einer Ausdehnung militärischer Auseinandersetzungen. Die Europäer werden mit dem
eigenen Sammelsurium nicht fertig, die Amerikaner
heizen an - von weit weg! Dabei gäbe es den einfachen
Weg: Die Grenzen zum Osten hin zu, die Russen das
machen lassen, was sie früher auch gemacht haben,
nämlich mit sich selbst fertig werden!

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goldt 10.02.2015, 17:45
81.

Zitat von joes.world
Tschetschenien, Georgien, Moldawien und die Ukraine. Seit Putin an der Macht hat, gab es kriegerische Auseinandersetzungen.
Der erste Tschetschenien-Krieg fand unter Jelzin statt. Der zweite maßgeblich mit Beteiligung von tschetschnischen Islamisten, die nun ihr Glück beim IS versuchen. Georgien hat den Krieg übrigens selbst begonnen, was selbst die EU bestätigt hat.

Das soll die Kriege nicht entschuldigen, nur ganz so einfach wie sie es hier darstellen ist es dann doch nicht...

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prologo1 10.02.2015, 17:46
82. Putin hat doch klar gesagt, was er will!

Zitat von dasdondel
was hat man Russland angeboten ? Ich lese davon nichts im Artikel.
Er will dass der Westen sich aus der Ukraine zurück zieht. Er will, dass der Westen mit der Nato Osterweiterung aufhört. Ist das so schwer zu begreifen?
Die Ukraine ist vor der Haustüre von Russland.

Als die Sowjetunion auf Kuba Raketen stationieren wollte, hat USA mit einem Atomschlag gedroht. Russland hat seine Raketen dann sofort abgezogen. Und jetzt soll Putin nur zu schauen, wie der Westen mit der Nato in die Ukraine einzieht?

Wie dämlich muss man denn noch sein, um das nicht begreifen, dass Putin das niemals zulassen wird, und auch vor seinem Volk zulassen kann!! Darüber muss Merkel mit Putin reden, und eine Lösung finden, dann ist schnell Ruhe, in der Ukraine.

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bürgerl 10.02.2015, 17:47
83. Frieden ?

Zitat von original72
Hier wird es nur Verlierer geben! Ganz egal auf welcher Seite. Es ist schon erschreckend mit anzusehen, wie alle auf bockig schalten. Da würde es mich auch nicht mehr wundern, dass der grosse Knall bald vor unserer Haustür steht.
Solange Poroschenko vom Endsieg träumt und von den USA in diesem Glauben bestärkt wird wird das nichts mit dem Frieden

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cheeterno 10.02.2015, 17:48
84. wo

bleibt eigentlich die Wahrheit bzw. der Abschlussbericht über MalaysiaAir ? Sie schrieben hier als sei stünde der Schuldige fest.
Trifft das zu oder ist diese Behauptung zweckgebunden ?
Und- wenn die Malaysia Story einen Haken haben sollte,
stürzte dann ein Gutteil der "westlichen" Behauptungen nicht auch in sich zusammen ? Und- wer hat dem Schwachmaten Poroschenko zu der Show mit den Pässen in München geraten ? Das reicht vom Level nicht einmal für Robi, Tobi und sein Fliewatüt...Leute, Ihr verarscht das Publikum auf Kindergartenniveau und die merken das nicht einmal. Auf an die Front!

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darksystem 10.02.2015, 17:49
85.

Der Gewinner heißt Russland bzw. Putin, völlig egal wie das ausgeht.

Was im Moment zu tun wäre:
Russland absolut sicher eine militärische Beteiligung an dem Konflikt nachweisen. Das dürfte für die westlichen Geheimdienste doch ein Klacks sein.

Sobald das erledigt ist kann man anfangen zu überlegen wie man das ganze lösen will. Solange eine Beteiligung Russlands nicht eindeutig geklärt ist, wird das ganze Gerede absolut nichts bringen. Putin wird den Teufel tun und aus seiner aktuellen Stellung heraus irgendwie "offiziell" intervenieren, und schon gar nicht GEGEN die Separatisten, weil ein "neutraler" Landstrich zwischen West/Ost ja genau das ist was Russland/Putin will.

Das ganze hat ja mit den Annäherungen der Ukraine an die EU angefangen, welche Putin eben nicht vor seiner Haustür haben will.

Effektiv sind wir machtlos. Mischen wir usn militärisch ein kann Putin den Zeigefinger heben und hat einen "Grund" ebenfalls in die Ukraine ein zu marschieren. Tun wir nichts, wird die ukrainische Armee von den Separatisten vermutlich geschlagen und die Ukraine zerfällt ("womöglich" mit russischer Hilfe).

Dann wäre da noch die Krim. Wann hat der Westen eigentlich mal vor gegen die Völkerrechtsverletzung seitens Russlands vorzugehen?

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ixfüru 10.02.2015, 17:49
86. Meinen Sie wirklich, dass ein Boykott

Zitat von olsche
Niemand ist gezwungen Produkte aus Russland zu kaufen. Jeder einzelne kann dazu beitragen, Russland wirtschaftlich zu boykottieren. Selbst Wodka muss nicht zwingen aus Russland kommen.
Russland zu irgendetwas zwingen könnte? Das hat schon z.B. in Kuba und auch Nordkorea nicht geklappt. Jedenfalls nicht, wenn man dort "westliche Werte" installieren wollte.

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hdwinkel 10.02.2015, 17:50
87. Kriege

Zitat von joes.world
Tschetschenien, Georgien, Moldawien und die Ukraine. Seit Putin an der Macht hat, gab es kriegerische Auseinandersetzungen...
Wie wäre es, wenn Sie sich einfach mal inormieren würden, z.B. bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Südossetien#Geschichte
http://de.wikipedia.org/wiki/Transni...trien-Konflikt
http://de.wikipedia.org/wiki/Tschetschenienkrieg
Es steht doch alles da.
Sie würden z.B. erkennen, daß diese Konflikte erstens uralt sind, und zweitens einem Muster folgen: Nationalisten übernehmen die Macht gegen Minderheiten.
Die Südossetier und Abchasier wollten noch nie zu Georgien gehören, Russland hat den Krieg dieser Volksgruppen mit Georgien beendet. "2008 war es dann Saakaschwili, der unbedingt militärisch neue Fakten schaffen wollte.
In Transnistrien haben romänische Nationalisten einen Krieg gegen die ukrainische und russische Minderheit begonnen. Diesen Krieg haben ebenfalls die Russen beendet.
In Tschetschenien haben Islamisten die Macht übernommen und sämtliche Russen vertrieben oder umgebracht. Ein Schauspiel, das Sie grade in Syrien und Irak begutachten können.

Es ist zu einfach gedacht alle Probleme, die mit der Auflösung der SU verbunden waren, nun allein Russland anzulasten.
Wir sollten uns selbst mal fragen, warum wir immer die Kriegstreiber der anderen Seite unterstützen, wie jetzt in der Ukraine.

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Claes Elfszoon 10.02.2015, 17:50
88. Warum sollte sie sich denn zu ...

Zitat von rosskal
Frau Merkel hat bisher noch kein Sterbenswörtchen zu dem Problem der auch aus den USA unterstützten ukrainischen Faschisten geäußert. Deren Machtbeteiligung an der Regierung und ihr Einfluss auf die Streitkräfte waren maßgeblich konfliktfördernd und müssen bei der Konfliktbekämpfung doch unbedingt thematisiert werden. Ohne Regelung eines Umgangs mit den ukrainischen Faschisten wird sich mit den Separatisten kaum eine Lösung finden lassen.
... den Propaganda-Mythen der russischen Medien und den Hirngespinsten der Putin-Trollage äußern?
Das macht einfach keinen Sinn. Wenn Putin seine eigene Dichtung über die Ukraine mittlerweile tatsächlich glauben sollte, hilft nur die breitgefächerte Konfrontation mit der Realität.

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pitschnass 10.02.2015, 17:50
89.

Ein echter Bidder. Großes Kino.

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