Forum: Politik
Deutsche Bahn: Gratistickets für Soldaten gelten schon ab 1. Januar
Jörg Carstensen/dpa

Mit Beginn des kommenden Jahres können Soldaten in Uniform Gratistickets bei der Deutschen Bahn buchen. Die Bundeswehr zahlt dafür einen Pauschalbetrag von vier Millionen Euro pro Jahr.

Seite 4 von 20
B.Buchholz 17.08.2019, 21:36
30.

Zitat von maxmarius
Diese stehen auch jeden Tag mit Leib und Leben für uns ein. Es könnten vermutlich sogar mehr Polizisten als Soldaten pro Jahr ihr Leben im Dienst verlieren.
Eine Verteidigungsministerin setzt sich halt für Soldaten ein. Aber niemand hindert die entsprechenden Minister anderer Ressorts daran, es AKK gleichzutun und sich für "ihre Leute" ebenfalls einzusetzen.

Ansonsten sehe ich noch einen Unterschied dahingehend, dass Soldaten eben im Gegensatz zu vielen anderen Berufsgruppen in der deutschen Öffentlichkeit oft bepöbelt oder angegriffen werden. Ich selber wurde beim Anstehen an einer Telefonzelle beleidigt, und unser Zug von auf einer Brücke stehenden Punkern bespuckt und mit Bierflaschen-Kronkorken beworfen, als wir unter der Brücke durchmarschierten. Übrigens habe ich schon vor dem Wehrdienst in der Schule eine Reihe abfälliger Bemerkungen von Lehrern über die Bundeswehr und ihre Soldaten gehört.

Nun wird es wahrscheinlich wenig fruchten, wenn Politiker die Gesellschaft auffordern würden, all sowas zu unterlassen, also unternimmt man eben so etwas, um Wertschätzung auszudrücken. Davon kann man nun halten, was man will.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
arikimau 17.08.2019, 21:41
31. Verdammte Werbung

Die Bundeswehr soll so in unseren Alltag sichtbar werden, damit wir uns an Krieg gewöhnen. Die Kriegslinisterin will uns damit für neue Konflikte bereit machen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Claes Elfszoon 17.08.2019, 21:43
32. Für Polizisten ...

Zitat von maxmarius
Diese stehen auch jeden Tag mit Leib und Leben für uns ein. Es könnten vermutlich sogar mehr Polizisten als Soldaten pro Jahr ihr Leben im Dienst verlieren.
... gibt es eine solche Regelung bereits.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wurzelpurzel 17.08.2019, 21:43
33.

Ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung für unsere Truppen. Deshalb wäre es besser, die Regelung würde sofort in Kraft treten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gottseidank.de 17.08.2019, 21:44
34. Verstehe ich!

...finde ich auch ok. Aber was ist eigentlich mit den Krankenschwestern und Pflegern, den Kindergärtnerinnen und all jenen, die völlig unterbezahlt jeden Tag Großes leisten? Sollte einem aufrechten Politiker auch ein Herzensanliegen sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Andre-71 17.08.2019, 21:45
35. Warum?

Ich kann diesen Schritt leider nicht nachvollziehen. Die Soldaten verdienen nicht schlecht. So verdienen Feldwebel Lauf Bundeswehrkarriere.de bereits ca. 2000,-€ netto und steigert sich mit den Jahren. Hinzu kommen entsprechende Zulagen für Auslandseinsätze und ähnliches.

Ihr Ansehen ist genauso gut oder schlecht, wie das Ansehen der Polizisten. Diese scheinen leider nicht die gleiche Lobby zu haben.

Gar keine Lobby scheinen dagegen die freiwilligen Feuerwehrleute und THW-Helfer zu haben. Diese Gruppe, die zusätzlich zu ihrer Arbeit und Familie diesem Hobby nachgehen, zahlen sogar noch Mitgliedsbeiträge, bekommen nicht mal eine Aufwandsentschädigung oder Rente. Im Gegensatz zu Soldaten erhalten sie keine Vergünstigungen bei Versicherungen, Schwimmbädern oder öffentlich Einrichtungen. Bei Verkehrsunfällen, Bränden und Katastrophen liegt die Hauptlast auf deren Schultern. Sie werden mit Szenen konfrontiert, die äußerst belastend sind. Eine Berufsfeuerwehr gibt es nur in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern.

Warum also dürfen gut verdienende Soldaten derartige Vergünstigungen genießen, während das Heer der ehrenamtlichen THW-Helfer und freiwilligen Feuerwehrleute in keiner Weise berücksichtigt wird?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mina2010 17.08.2019, 21:46
36. Irgend etwas in der Richtung wird schon passieren

Zitat von smokyfields
es wird ein kuscheliges, sicheres Gefühl aufkommen, wenn SoldatInnen in schmucker Juniform einen gehörigen Teil der ohnehin schon knappen Sitze im Freitag- und Sonntagabendverkehr belegen, während die schnöden Normalos wie Krankenschwestern, Bauarbeiter, etc., die nicht " überall auf der Welt mit Leib und Leben für unser Land einstehen" (Danke, Frau AKK), die aber vielleicht auch das Land am Laufen halten, die Fahrt stehnen "in vollen Zügen" genießen dürfen. Womit möge wohl die AKK- Dob- Scheuer- Conection den Bahnoberen gedroht haben, dass die so schnell einknicken? Evtl. damit, dass Scheuer der neue Bahnvorstand würde...? Dieses Trio mit seinem Leersprech dürfte der Politikverdrossenheit wieder einen gehörigen Schub verpasst haben.
obe das nun Pofalla oder Scheuer heisst ist egal ... die politische Inkompetenz darf unter allen Umständen weiter machen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MartinBeck 17.08.2019, 21:47
37.

Zitat von s3rban
Soldatinnen und Soldaten ? Sind wir wirklich so vom Weg abgekommen, Wieviele Soldatinnen sind denn für Deutschland gefallen oder wie viele Soldatinnen gibt es bei der Bundeswehr ? Gibt es keine Grenzen mehr für diese übertriebene Emanzipation. Das ist schon lächerlich und hat mit Respekt nichts mehr am Hut.
Also mal ehrlich, auf welchem Planeten leben Sie denn? Soldatinnen sind längst in Afghanistan und anderswo im Einsatz, genau wie bei der Polizei. Ich finde Ihren Beitrag einfach nur respektlos.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pecreativ 17.08.2019, 21:50
38. Die Klage bei einem

höheren deutschen Gericht wird nicht lange auf sich warten lassen.
Der Artikel 3 Absatz 1 des GG enthält den allgemeinen Gleichheitssatz, der den Staat zur Gleichbehandlung aller Menschen verpflichtet. Inwieweit ein Soldat in Uniform besser gestellt werden darf erschliesst sich mir absolut nicht. Das Argument Sicherheitsempfinden der Fahrgäste im Zug noch weniger. Dem Wunsch mancher konservativ rechten Gesinnungsgenossen die Bundeswehr auf im Innern einzusetzen soll wohl vorgearbeitet werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mina2010 17.08.2019, 21:56
39. Im Prinzip richtig ...

Zitat von B.Buchholz
Eine Verteidigungsministerin setzt sich halt für Soldaten ein. Aber niemand hindert die entsprechenden Minister anderer Ressorts daran, es AKK gleichzutun und sich für "ihre Leute" ebenfalls einzusetzen. Ansonsten sehe ich noch einen Unterschied dahingehend, dass Soldaten eben im Gegensatz zu vielen anderen Berufsgruppen in der deutschen Öffentlichkeit oft bepöbelt oder angegriffen werden. Ich selber wurde beim Anstehen an einer Telefonzelle beleidigt, und unser Zug von auf einer Brücke stehenden Punkern bespuckt und mit Bierflaschen-Kronkorken beworfen, als wir unter der Brücke durchmarschierten. Übrigens habe ich schon vor dem Wehrdienst in der Schule eine Reihe abfälliger Bemerkungen von Lehrern über die Bundeswehr und ihre Soldaten gehört. Nun wird es wahrscheinlich wenig fruchten, wenn Politiker die Gesellschaft auffordern würden, all sowas zu unterlassen, also unternimmt man eben so etwas, um Wertschätzung auszudrücken. Davon kann man nun halten, was man will.
es gibt da nur einen kleinen Unterschied .... wäherend der öffentliche Dienst im Rahmen der Möglichkeiten gebauchpinselt wird, dürfen die Last normal verdienende Angestellte und Arbeiter in der freien Wirtschaft tragen.
Oder trägt der Finanzbeamte etwas zu einer Wertschöpfung bei?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 20