Forum: Politik
Deutsche Brexit-Befürworter: Jung, pessimistisch, rechts
KIRSTEN NEUMANN/EPA-EFE/REX

Der britische EU-Austritt droht chaotisch zu verlaufen, trotzdem findet er auch hierzulande Zuspruch. Eine SPON-Umfrage zeigt, wie deutsche Brexit-Anhänger ticken.

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Pickle__Rick 12.03.2019, 17:50
20.

Das ist jetzt nicht sonderlich überraschend. Die AfD ist ja mal als Partei der Eurokritiker gestartet und dann schnell zum Sammelbecken für Rechte geworden. Europa bzw. die EU stehen aber für eine Staatengemeinschaft und eben nicht für nationalistische Alleingänge. DIe EU hat offene Grenzen und wird von teils recht elitären Herrschaften organisiert. Das ist dem Rechten schnell ein Dorn im Auge. In GB ist es ja nicht großartig anders, da sind es die Konsvervativen bis Rechten, die den Brexit überwiegend befürworten. Natürlich hofft man da, dass der Brexit ein Erfolg wird und trommelt dafür in den Foren. Wobei natürlich jedes Kind versteht, warum der Brexit nicht so laufen kann, wie man sich das wünscht. Mich würde es auch nicht wundern, wenn da einige Trumpversteher dabei sind. Wahrscheinlich würden die auch hier gerne unseren "Libtards" also unseren Linken mal zeigen wo es lang geht. Ok, das klappt auch in den USA nur in rechten Hugboxen aber so lange sie es selbst glauben...

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Watschn 12.03.2019, 17:51
21. Was ist mit eher konservativen Personen...

welche diese, heutige eher undemokratische EU ablehnen, u. mit einem Brexit sympathisieren, der aber auf geordneter Basis (mit adäquatem anschl. Freihandelsabkommen UK-EU) ablaufen soll, um dann die beiden konkurrierenden Systeme (nur wirts. europ. Verbund vs. möglichst EU-Vollintegration) vergleichen bzw. begutachten zu können, um dann für Gesamteuropa die Schlüsse ziehen zu können? (politische eher globalisierungskritische AfD-CSU-SPD-LiNKE- übereinstimmende Teilbereiche)...

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Wanax 12.03.2019, 17:51
22. Die Wissenschaft hat festgestellt....

das Marmelade Fett enthält ...sangen wir früher am Lagerfeuer des Zeltlagers unseres Turnvereins...

Was für ein im Grunde sinnlose Auflistung von Zahlen. Jetzt wissen wir immer noch nicht, WARUM die Leute dafür oder dagegen sind. Aber wahrscheinlich interessiert das die ideologisch Verblendeten auf beiden Seiten überhaupt nicht (man ist ja sowieso im Recht und der Gute bis Bessere).
Man Favorit hier
"Ebenso macht der Anteil der 18- bis 29-Jährigen und der 29- bis 30-Jährigen einen überdurchschnittlich großen Anteil der Befürworter aus. Und die Befürworter treiben mehr Sport als die Gesamtbevölkerung, während Gegner sich weniger sportlich betätigen als der Durchschnitt."

Mal abgesehen davon, dass dies überhaupt nichts zu der Einstellung /Gründen Pro/Contra ausssagt...ähm...aber da jüngere Menschen tendenziell sowieso sportlicher unterwegs sind ....wo ist jetzt die Erkenntnis , dass Brexit-Gegner nicht nur im Schnitt jünger sind, sonder eben auch mehr Sport betreiben ??

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dieter-ploetze 12.03.2019, 17:51
23. ein brexit kann die EU reformwilliger machen

ein brexit koennte fuer die EU von vorteil sein, nicht auf den ersten blick zu erkennen, aber mittel- bis langfristig
koennte er die eingeschlafenen, von sich selbst ueberzeugten und sich selbst genuegenden EU oberen zu konstruktiven ueberlegungen zwingen. denn ein ewiges weiter so, ohne die buerger zu beachten, kann die EU nicht endlos aushalten.
fazit: ein brexit kann durchaus positiv, hoffnungsvoll und zuversichtlich betrachtet werden. denn ohne einschneidendes erlebnis wird es keine EU reformen geben. keine echten jedenfalls. und wenn GB jetzt ausscheidet, bedeutet das doch nicht fuer alle ewigkeit.

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mydryn 12.03.2019, 17:51
24. Eine Frage feht

Wie hoch ist denn der Prozentsatz, die wegen des Britenrabatts den Brexit befürworten.
Ausnahmeregelungen und Zugeständnisse ist m. E. das Schlimmste, was gestattet werden kann.

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Steinberg 12.03.2019, 17:52
25. Kann das stimmen:

schei$%#! mal auf Politik und die Briten;

NUR 10,2 % der deutschen Bevölkerung treiben Sport!?
Das kann doch garnicht wahr sein...

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ingnazwobel 12.03.2019, 17:53
26. Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.

Die Umfrage ist völlig undifferenziert ohne die Gründe aufzuzeigen warum man für oder gegen den Brexit ist.
Ich z.B. bin mittlerweile für den Brexit und das am 29.3. und gerne ohne Abkommen weil ich für Europa und überzeugter Europäer bin und erkannt habe das die Briten expl. die Engländer sich hierfür leider noch nicht qualifiziert haben und Europa mehr schaden als nutzen.

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biber01 12.03.2019, 17:55
27. @bedirell

Mit dem Hang zur Übersteigerung u. zum Exzess lag sie wohl richtig.
Diese Tendenz ist m. Mng nach eindeutig vorhanden.

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marcaurel1957 12.03.2019, 17:55
28.

Zitat von bedireel
Der in der Times veröffentlichte AKK-und Co-Brief ist der Versuch, den Brexit-Ball möglichst in der englischen Spielhälfte zu fixieren, und er ist eine politische Nebelkerze vor den Wahlen zum EU-Parlament. Der englische Freund hat vollkommen Recht. Im Umgang mit den Briten zeigt die EU ihr wahres Gesicht: Jetzt wird ein Exempel statuiert, damit es ja kein weiteres EU-Land jemals wagen sollte auszutreten. Koste es, was es wolle. Das EU-Imperium forciert seinen totalitären Kurs. Die EU verhält sich wie ein Monopolist: Die Briten werden höchst unfrei und unfein aus der EU entlassen. Norwegen zahlt jährlich einen hohen dreistelligen Millionenbetrag, um am EU-Binnenmarkt teilnehmen zu können. Die Schweiz soll in ein ähnliches Rahmenabkommen gezwungen werden. Eine interne Weisung der EU-Kommission vom 10.01.2019 besagt, dass der heutige Marktzugang der Schweiz ohne Rahmenabkommen zu erodieren droht. So wird der Abschluss neuer Verträge über die Beteiligung der Schweiz an Teilen des EU-Binnenmarkts ohne Rahmenvertrag ausgeschlossen. Die EU versucht, systematisch die Souveränität der europäischen Länder zu untergraben. Sie denkt gar nicht daran, ihre zentralistische Bürokratie auch nur ansatzweise in Frage zu stellen. Im Gegenteil: Sie setzt den „Kurs der Vertiefung“ stärker denn je fort. An den Aussage A: ... und wissen, dass die EU reformiert werden muss. Aussage B: Freier Warenverkehr und Personenfreizügigkeit sind untrennbar und nicht verhandelbar. Das EU-Imperium wird die Wahlen zum EU-Parlament noch abwarten und uns dann in aller Offenheit vorführen, wie die Demokratien in den einzelnen EU-Ländern auf der Strecke bleiben. M.f.G.
Was werfen Sie der EU eigentlich vor?

Hatten Sie erwartet, dass GB austritt aber anschließend alle Vorteile für umsonst behalten darf? Rosinenpicken?

Es sollte doch wohl klar,sein, dass der Zugang zum Binnenmarkt auch Geld kostet, es ist nur fair, dass die Schweiz und Norwegen ihren Beitrag in Form regelmäßiger Zahlungen leisten.

Wo Sie eine zentralistisiche Bürokratie sehen, sollten Sie erklären...

Übrigens werden alle relevanten Entscheidungen in der EU durch den Rat, sprich die Mitgliedsländer und im Parlament getroffen....die Bezeichnung "EU Imperium" ist also nicht nur falsch, sondern ignorant und bösartig

Kein Land wurde gezwungen, in dei EU einzutreten, jedes Land hat das völlig freiwilig gemacht. Das die Mitgliedschaft in der EU auch eien Souveränitätsverlust bedeutet, wa allen vorher bekannt.

Huet darüber zu jammern ist dümmlich

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Ein Stein! 12.03.2019, 17:55
29. Nur einen Punkt beurteile ich anders, ansonsten Zustimmung

Zitat von m_lindner
Ich würde mich als eher links, moderat optimistisch (wenn auch politisch interessiert desillusioniert), weltoffen und unsportlich sehen (zugegebenermaßen bin ich zwischen 30 und 39), dennoch bin ich dagegen, den Brexit noch aufzuhalten. Klar wäre es besser, wenn sich die britische Regierung rational und die Bevölkerung EU-freundlich gezeigt hätte. Tatsache ist aber, dass ein nicht zu unterschätzender Teil der britischen Bevölkerung durch falsche Vorstellungen und fehlgeleiteten Nationalismus für den EU-Austritt sind - und ein Rückzug vom Austritt unter anderem in den nächsten Wahlen zu einer Reaktion führen würde, die vielleicht nicht dem Vereinigten Königreich aber wahrscheinlich der EU enorm schaden und diese über Jahre oder Jahrzehnte lähmen könnte (sofern nicht ohnehin die nächste Regierung gleich erneut den EU-Austritt beschließt). Es ist schade, dass die Briten gehen, aber schlimmer wäre es wohl, wenn sie zu diesem Zeitpunkt doch blieben.
und das von eher rechtskonservativer Seite und einem Altersvorsprung von rund 20 Jahren ;-)))

Ich bin überzeugt, es gibt keinen Weg zurück!
Hätten die Politiker das Referendum, welches im Vorfeld in etwa den Stellenwert hatte "wir fragen mal so nach eurer Meinung", nicht bereits am Tag der Veröffentlichung des Ergebnisses für ihre Sache medial ausgeschlachtet und zum Gottesurteil auserkoren sondern das Ergebnis moderat moderiert ("wir haben verstanden, SO will die Hälfte der Bevölkerung nicht in der EU bleiben, lasst uns ein anderes Modell planen und realisieren"), dann wäre ein Hinauszögern oder sogar ein Verzicht auf die Umsetzung möglich gewesen.
Nun allerdings hat man sich in eine Zwangslage begeben: Ein Rücktritt vom Brexit würde 50% der bisherigen "Sieger" in deren Augen zu Betrogenen machen. Und genau das würde auch dem Vereinigten Königreich schaden!
Ich persönlich hielte eine Eskalation bis hin zu Gewaltakten zwischen den verfeindeten Parteien für durchaus möglich, je nach vorhandenem Potential und Bereitschaft zur Gewaltanwendung wären auch Straßenschlachten nicht undenkbar.
So sehe in den Vollzug des Brexit für unabwendbar.
Es sollte sich jedoch eine Partei für die nächsten Wahlen eindeutig zu einem Wiedereintritt in die EU positionieren, so wäre diese gleichzeitig ein neues Referendum.

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