Forum: Politik
Deutsche Flüchtlingssorgen: Angst müssen Seele nicht aufessen
DPA

Kommen mit den Flüchtlingen die Terroristen? Droht die Islamisierung des Abendlandes? Ruhig, Brauner! Deutschland wird Einwanderungsland. Und Angela Merkel ist ein Vorbild - nicht nur für die Deutschen.

Seite 20 von 23
Thomas Meyer 10.09.2015, 21:07
190.

Zitat von caillebotte
.. ja .. ist leider so. Aber soll man deshalb tausende Familien sterben oder in unwürdigsten Umständen leben lassen. Die Wahrscheinlichkeit in Deutschland durch einen Autounfall oder multiresistente Klinikkeime zu sterben wird auf absehbare Zeit deutlich höher bleiben, als durch einen "eingeschlichenen syrischen IS Terroristen" erschossen zu werden. Von daher .. ich nehme lieber das zusätzliche Risiko, als dass ich dei Menschen vor meiner Haustür sterben lasse. Um's mal so drastisch auszudrücken. Und von den Chancen, die es bietet neue Menschen zu integrieren habe ich ja noch nciht mal geschrieben Von daher "Angst sollten Seele nicht aufessen"
Diese Argumentationskette halte ich für reichlich naiv.
Nicht vergessen:

Die ersten Sätze konnte man vor fünf Jahren auch noch über Syrien sagen...

Beitrag melden
seltenblöd 10.09.2015, 21:07
191. nur Narren sind ohne Furcht

Ihre Erkenntnisse über potentielle Terroristen unter den Flüchtlingen werden uns die USA ja hoffentlich zur Verfügung stellen. Ganz so schlimm, wie der Republikaner Michael McCaul es darstellt, ist es natürlich nicht. Der Mann betreibt Lobbyarbeit. Im übrigen werden ich Beiträge wie diesen Kommentar von Herrn Augstein noch einmal lesen, wenn es die ersten Anschläge in Deutschland gegeben hat.

Beitrag melden
janos71 10.09.2015, 21:11
192. Produktivitätssteigerung

Hr. Augstein durch den demographischen Wandel werden heutzutage viele Sachen erklärt. Was ist aber mit der Produktivitätssteigerung bis zum Jahr 2050. Darüber wäre, wenn der geschaffene Mehrwert nicht nur bei einer sehr kleinen Schicht landen würde, eine Finanzierung der vielen Rentner und des Gesundheitssystems auch möglich. Nur muss der Staat und die Industrie so etwas wollen. Das man Flüchtlingen hilft steht ausser Frage aber diese sollten auch ein vernünftiges Leben in unserem Land leben können und dazu gehört vor allem ARBEIT für diese Menschen.

Beitrag melden
seltenblöd 10.09.2015, 21:16
193. weniger ist mehr

Zitat von misterknowitall
Dagegen stehen ganze landstriche, die langsam und sicher verwaisen. Die Entwicklung des Verkehrs, der Innenstädte oder der Immobilien hat so gar nichts mit dem Bevölkerungsrückgang zu tun, sondern mit einer Konzentration in Ballungsräumen, der Verkehr und die Immobilien leiden unter den mangelden staatlichen Investitionen. Bei der Hälfte der Bundesbürger würden wir unseren Wohlstand verlieren, die Infrastruktur wäre nicht mehr zu halten, mangelnde Arbeitskräfte würden der Wirtschaft schaden, unser Sozialsystem vor die Hunde gehen. Besser immer erst nachdenken.
Die deutlich weniger bevölkerten Skandinavischen Länder zeigen, dass Ihre Schwarzmalerei falsch ist. Dort sind auch entlegene Orte unter viel schlechteren geologischen und klimatischen Bedingungen gut an die Infrastruktur angeschlossen. Vom vorbildlichen Sozialsystem ganz zu schweigen.

Beitrag melden
Marut 10.09.2015, 21:17
194. Wer A sagt, muß auch B akzeptieren

Viele finden die Globalisierung gut und sehen dabei aber nur den Zugang zu fremden Märkten.
Aber nicht nur Geld und Wirtschaft werden globalisiert, auch die Menschen. Das was einige heute bereits nicht so ganz falsch als neuzeitliche Völkerwanderung bezeichnen, ist nichts anderes als eine weitere, zwangsläufige Variante der Globalisierung.
Wer meint, wir können uns ökonomisch global bewegen, aber zu Hause einen althergebrachten Nationalismus hüten, hat nicht zu Ende gedacht.
Globalisierung hat, wie eine Münze, 2 Seiten. Wer die Seite mit der Zahl (Ökonomie) begrüßt, der muß sich mit der Seite mit dem Kopf (Menschen) auch abfinden.

Beitrag melden
naturalscience 10.09.2015, 21:17
195. Schöner kann man es nicht zusammenfassen!

Zitat von DenkenderKohlenstoff
Sehr schön zusammengefasst. Allerdings unterschreibe ich nur die ersten beiden Absätze mit. Beim dritten Absatz, der Sache mit der wünschenswerten Zuwanderung, habe ich Bedenken, denn es erschließt sich mir schon nicht, warum wir immer 80 Mio. oder mehr sein müssen. 40 Mio. Deutsche würden auch ausreichen. Wir bzw. unsere Nachfahren hätten dann zusammen mit den wieder zugewanderten Wölfen viel mehr Platz und würden weniger Ressourcen beanspruchen und verbrauchen und zudem gibt es die Automatisierung, die ja bekanntlich immer wieder Arbeitsplätze "vernichtet". Und ja, die Renten, die Renten ... Indes, so wie Sie es in den ersten beiden Absätzen skizzieren, setzen wir ja jetzt auch Himmel und Hölle in Bewegung, um diese Flüchtlinge aufzunehmen und, nun ja, zu integrieren. Ich meine, dass wir diesen Aufwand ohne weiteres auch in die Sicherung der Renten stecken könnten, uns dazu etwas mehr im alt-preußischen Stile am Riemen reizen sollten, um keine weitern Desaster im Sinne des Berliner Flughafens, der Elb-Philharmonie, Stuttgart 21, des G 36, überflüssiger Drohnen usw. zu produzieren und so zig Mrd. für die Renten frei hätten. Mit der EU könnte man ebenfalls einmal ein ernsteres Wort reden und sich etwas als der Zahlmeister dieses Vereins zurück ziehen. Denn es ist nicht einsehbar warum wir griechische Rentner alimentieren helfen sollen, während unser Leute zu Hause, die das Land wieder aufgebaut haben, sehen müssen wie sie klar kommen.
Ganz Ihrer Meinung.
Dieses Land hatte vor 150 Jahren noch nicht einmal 40 Mio Einwohner.
Gerade wenn man sich den Trend hin zu den Großstädten und den Mittelzentren, weg vom Land ansieht, wäre eine geringe Bevölkerungszahl durchaus gesund.

Beitrag melden
rabehei 10.09.2015, 21:20
196.

Wir müssen uns der nationalen Heraausforderung stellen, uns selbst abzuschaffen - und wir schaffen das!

Beitrag melden
hawe 10.09.2015, 21:41
197.

Zitat von misterknowitall
Dagegen stehen ganze landstriche, die langsam und sicher verwaisen.
und Sie sind sich sicher, daß die Flüchtlinge dort sesshaft werden wollen?

Die leben auch ganz gerne in Großstädten.

Beitrag melden
hdwinkel 10.09.2015, 21:51
198. Arbeit

Zitat von janos71
Hr. Augstein durch den demographischen Wandel werden heutzutage viele Sachen erklärt. Was ist aber mit der Produktivitätssteigerung bis zum Jahr 2050. Darüber wäre, wenn der geschaffene Mehrwert nicht nur bei einer sehr kleinen Schicht landen würde, eine Finanzierung der vielen Rentner und des Gesundheitssystems auch möglich. Nur muss der Staat und die Industrie so etwas wollen. Das man Flüchtlingen hilft steht ausser Frage aber diese sollten auch ein vernünftiges Leben in unserem Land leben können und dazu gehört vor allem ARBEIT für diese Menschen.
Die Tatsache, daß durch Produktivitätssteigerung mehr Arbeitsplätze wegfallen, als dazukommen, ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht dagegen ist, daß deshalb nicht nützliche und erfüllende Tätigkeiten auch wegfallen. Im Gegenteil, Langeweile sollte nicht aufkommen.
Ob in der Pflege, in der Schule, überall gibt es Tätigkeiten, die gebraucht würden, aber liegenbleiben.
Sie werden nicht bezahlt. Das ist der Knackpunkt.
Aber das ließe sich ändern, würde man mal langsam von der Ideologie wegkommen, ein freier Markt reiche, um das Leben zu organisieren.

Beitrag melden
karend 10.09.2015, 21:52
199. .

Zitat von Robert_Rostock
Seltsam. Zu der im Teaser stehenden Frage "Kommen mit den Flüchtlingen die Terroristen?" wird nun aber überhaupt nichts Erhellendes, Beruhigendes gesagt. Nur das nebulöse Zitat von Merkel "gegen terroristische Gefahren muss man sich wappnen". Wie soll man sich denn dagegen wappnen, wenn Zehntausende Immigranten ohne jegliche Registrierung, Kontrolle quer durch Europa reisen, diese sich sogar noch vehement dagegen wehren, registriert zu werden? Man weiß doch momentan überhaupt nicht, wer sich alles hier aufhält.
Das setzt Medien voraus, die kritisch alle Seiten beleuchten und so zur Informationsvermittlung beitragen wollen.

Beitrag melden
Seite 20 von 23
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!