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Deutsche Reaktionen auf Aussage Yücels: Bundesregierung soll die Türkei wegen Folter-
Michael Kappeler/ DPA

Die Foltervorwürfe des "Welt"-Journalisten Deniz Yücel alarmieren die deutsche Politik. Vertreter aller Parteien fordern Aufklärung von der Türkei - und eine klare Haltung der Bundesregierung: "Bei Folter hört die Freundschaft auf".

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unixv 10.05.2019, 17:43
1. Na und?

Da kommt dann, Flüchtlings Deal geplatzt. Was unsere Politik-Darsteller absondern, interessiert in der Türkei nicht mal einen Esel!

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danielgerke 10.05.2019, 17:45
2. Heuchlerisch

Brauchte es wirklich den prominenten Fall Yücel? In der Türkei wird gefoltert - nein, was Du nicht sagst.... Dieser Aufschrei ist doch so heuchlerisch, seit Jahren berichten Menschenrechtsorganisationen davon und nun sind plötzlich alle überrascht und entsetzt....?

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telis 10.05.2019, 17:49
3. Schlechtes Gedächtnis?

Warum kommt er nach Monaten mit sowas raus?

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ichwarsnicht 10.05.2019, 17:49
4. Lippenbekenntnisse

Da die Bundesregierung die Türkei dringend als Türsteher bzw. -stopper gegen die Flüchtlings- und Migrationsbewegungen braucht, wird nicht viel passieren.

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friedrich_eckard 10.05.2019, 17:58
5.

Vertreter aller Parteien? Mir ist aufgefallen, dass keine Aussage der Krrräfte derrr nationalen Errrneuerrrung wiedergegeben wird. Nun interessiert mich zwar grundsätzlich nicht, was aus dieser politischen Himmelsrichtung kommt, aber in diesem ganz speziellen Falle... Yücel erfreut sich ja im rechten Sumpf ganz ausserordentlicher Beliebtheit. Den traurigen Mut zu erklären, dass man, bei aller pflichtgemässen Abneigung gegen Erdogan, doch feststellen müsse, dass es in diesem Falle wenigstens den Richtigen getroffen hat werden die da aber wohl nicht aufbringen.

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ddcoe 10.05.2019, 18:01
6. Geredet würde genug

jetzt wird es Zeit für konkrete Maßnahmen gegen die Türkei und da gibt es ja viele Möglichkeiten. Eine offizielle Reisewarnung wäre gut - kein Deutscher kann sich da noch sicher fühlen. Umgehend er Abbruch aller Beitrittsverhandlungen zwischen EU und Türkei und Überdenken der priviligierte Partnerschaft mit der Türkei. Sollte die Türkei wirtschaftlich baden gehen - soll Erdogan halt untergehen.

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njotha 10.05.2019, 18:04
7. Tradition

Folter gibt es in türkischen Gefängnissen nicht erst seit Erdogan. Der Vater einer meiner Schülerinnen war ehemaliger Gefangenen-Aufseher im Südwesten der Türkei und hat Anfang der 90er hier Asyl beantragt, weil er nicht mehr ertragen konnte, was den Gefangenen dort angetan wurde und auch von ihm angetan werden sollte. Schläge und üble Erniedrigungen waren noch die harmlosesten Sachen, von denen er erzählte. Vermutlich aus politischen Gründen - die Türkei sollte ja in die EU geholt werden - wurde sein Antrag abgelehnt, aber dann durfte die Familie als Härtefall bleiben. So wurde aber eben nicht amtlich bestätigt, dass in der Türkei gefoltert wird.
Aber immerhin ist Erdogan wohl eher nicht derjenige, der Folter in türkischen Gefängnissen eingeführt hat - aber dass er diese unselige Tradition gepflegt und für seine Ziele eingesetzt hat, das glaube ich gerne.

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heissSPOrN 10.05.2019, 18:06
8.

Dass es mit Menschenrechten in der TR nicht zum Besten bestellt ist, sollte nicht erst seit heute klar sein. Auch von Folter wurde in den letzten Jahren verschiedentlich berichtet. Vor diesem Hintergrund erscheint die jetzt geäusserte Betroffenheitslyrik der Politik wenig glaubhaft; der Regierung gehts doch eh nur ums Geld (verklausuliert dann "Arbeitsplätze" genannt) und den als "Flüchtlings-Deal" bezeichneten Menschenhandels-Pakt mit dem Sultan.

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ginorossi 10.05.2019, 18:07
9. Frau Baerbock!

Was bitte soll denn "schwer erträ#glich" heißen??? Gibt es auch Berichte über folternde Bündnispartner, die gut erträglich sind? Was soll dieses hohle Betroffenheitsgeschwätz? Ist Frau B., Co-Vorsitzende der Grünen, unfähig, eine klare politische Aussage zu treffen?

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