Forum: Politik
Deutsche Rolle im Syrien-Konflikt: Merkel kann sich nicht wegducken
DPA

Die Bilder der Giftgas-Opfer in Syrien sind eine Herausforderung für die Weltgemeinschaft. Deutschland und die Regierung Merkel müssen Position beziehen: Sollten die Uno-Inspektoren den Chemiewaffen-Einsatz bestätigen, kann es eine Enthaltung wie im Falle Libyens nicht geben.

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volker_morales 26.08.2013, 18:21
1. Wieso nicht?

Sie ist doch schon die ganze Zeit am wegducken. Zumindest ist mir noch kein Statement aufgefallen, in dem sie sich INHALTLICH positioniert. Mehr als allgemeines Gelaber wird da auch zumindest vor der Wahl nicht kommen. Sollten die USA eingreifen, wird Merkel um Verständnis für den Angriff werben, tun sie es nicht, wird sie auch dass vollkommen richtig finden. Und vielleicht ist das auch nicht die dümmste Haltung, zu entscheiden hat sie ohnehin nichts.

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moeter1976 26.08.2013, 18:22
2. Libyen.....

Zitat von sysop
Die Bilder der Giftgas-Opfer in Syrien sind eine Herausforderung für die Weltgemeinschaft. Deutschland und die Regierung Merkel müssen Position beziehen: Sollten die Uno-Inspektoren den Chemiewaffen-Einsatz bestätigen, kann es eine Enthaltung wie im Falle Libyens nicht geben.
Ist auch wirklich ein tolles Beispiel.
Super was der humanitäre Einsatz des Westens da angerichtet hat.
Flugverbotszone ?
Ist klar !

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Baikal 26.08.2013, 18:28
3. Ah ja, vor den Wahlen

noch schnell eine kleine Kriegserklärung? Das Murksel auf den Spuren der britischen Maggi? Egal, Hauptsache den Amis folgen.

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connors 26.08.2013, 18:29
4. Alles was verwirrend

Heute hat ein Sprecher der UNO gesagt, das es nicht Ziel der heutigen Untersuchung sei wer Giftgas eingestzt hatte, sondern ob Giftgas eingesetzt wurde.
Die USA und ihre "Partnerländer" sagen jedoch es ist Giftgas eingesetzt worden. Mein sei sich auch sicher das dieses vom Assad Regime eingesetzt wurde.
Will man den normalen Bürger eigentlich nur noch für dumm verkaufen.
Wieso liest man dann nicht wenigstens von den Redaktionen mal kritische Beiträge zu dieser desolaten Informationspolitik?

Da hätte ich mir gerade vom SPON mehr erwartet.

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preteatro 26.08.2013, 18:29
5. Glaubwürdigkeit und Moral

es ist schon erstaunlich, mit welcher Chuzpe diese Begriffe im Zusammenhang mit dem "Westen" und dessen Wirken im (erweiterten) Nahen Osten in dne Mund zu nehmen.

WELCHE Glaubwürdigkeit hat eine Ideologie, welche völkerrechtswidrige Angriffskriege (Beispiel Irak) führt und Millionen von Opfern produziert? (zb Irak)
WELCHE Moral hat eine Politik und Ideologie, welche Despotien wie Saudi Arabien bis auf die Zähne aufrüstet und die von diesen fragwürdigen Freunden - ausgewiesene Förderer und Finanziers des islamistischen - gleich sunnitischen - Terrors geförderten Elemente nicht nur als Begründung für den endlosen Krieg nutzt, sondern diese Terroristen auch dazu benutzt, neue Konfliktherde zu erschaffen (Libyen, Syrien,....)

WELCHE Glaubwürdigkeit hat eine Politik, deren Kriege und Interventionen eine immer länger werdende Liste von failed states erschafft - von A wie Afghanistan, Ägypten über Irak, Libanon bis hin zu Syrien?

WER hier von Moral und Glaubwürdigkeit spricht, will erkennbar nicht verstehen was Imperialismus - die USA bezeichnen sich stolz als Imperium - bedeutet: nämlich Ungleichheit, Unterdrückung und Ausbeutung.
In diesem Umfeld fühlen sich weder die Moral noch die Glaubwürdigkeit beheimatet, dies auch dann, wenn es gelegentlich nach wie vor etwas geschwurbelt auch gerne über die Medien verkauft werden soll.

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sillyvalley 26.08.2013, 18:32
6. Irgendwie bekannt

Das habe ich jetzt leider nur auf Englisch gefunden ...
We got around to the subject of war again and I said that, contrary to his attitude, I did not think that the common people are very thankful for leaders who bring them war and destruction.

"Why, of course, the people don't want war," Goering shrugged. "Why would some poor slob on a farm want to risk his life in a war when the best that he can get out of it is to come back to his farm in one piece. Naturally, the common people don't want war; neither in Russia nor in England nor in America, nor for that matter in Germany. That is understood. But, after all, it is the leaders of the country who determine the policy and it is always a simple matter to drag the people along, whether it is a democracy or a fascist dictatorship or a Parliament or a Communist dictatorship."

"There is one difference," I pointed out. "In a democracy the people have some say in the matter through their elected representatives, and in the United States only Congress can declare wars."

"Oh, that is all well and good, but, voice or no voice, the people can always be brought to the bidding of the leaders. That is easy. All you have to do is tell them they are being attacked and denounce the pacifists for lack of patriotism and exposing the country to danger. It works the same way in any country."

Gilbert, G.M. Nuremberg Diary. New York: Farrar, Straus and Company, 1947 (pp. 278-279)

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det70 26.08.2013, 18:33
7. optional

Sie können es wohl nicht erwarten... Ein Kriegstreiberartikel jagt den nächsten. Dabei scheint der größte Teil der Völker, entgegen ihren Regierungen und Medien keinen Krieg. Bald ist Wahl, Zeit für die Quittung.

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darthkai 26.08.2013, 18:35
8. optional

"Westerwelle und de Maizière sind keine Bellizisten"
Nein, sie sind feige Duckmäuser, die Angst davor haben das Richtige zu tun, weil sie sich sonst wieder auf Seiten Russlands und Chinas (und des Völkerrechts) wiederfinden könnten, anstelle des Rockzipfels ihres kriegerischen Herrchens.
Die Spiegelredaktion (und die der meisten anderen deutschen Blätter) haben die Bellizisten dagegen fest im Griff, gefühlte 100 Artikel, denen die Nato-Bomben alle nicht schnell genug fallen können stehen einem vernünftigen Beitrag von herrn Augstein gegenüber...

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abul_dogisdösfeined 26.08.2013, 18:38
9. gegen Krieg =

Hallo???
Merkt ihr von SPON eigentlich noch, was ihr hier betreibt?? Das ist übelste Kriegshetze! Es ist den Schreiberlingen gänzlich egal, wer die Waffen eingesetzt hat. Es ist auch egal, was der Sicherheitsrat dazu sagt. Weil es ein zweites Lybien nicht geben darf muss man dem Angriff ja zustimmen. Egal, was Sachlage ist. Unglaublich!!!! .... Ihr Kriegstreiber!!!!

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