Forum: Politik
Deutsche Sicht auf Russland: In der anti-amerikanischen Nische

In der Auseinandersetzung mit Russland zeigt sich bei Teilen der deutschen Bevölkerung anti-amerikanisches Denken. Das mutet an wie ein pubertärer Komplex.

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koepi71 19.04.2014, 00:04
260. alles Strategie

Stelle man sich vor, Europa würde sich zu einer wirtschaftlich und militärisch eigenständigen Einheit entwickeln. Nur die Vorstellung davon treibt unseren transatlantischen 'Freunden' den Angstschweiß auf die Stirn. Also wird Zwietracht gesäht wo es nur geht. Das ist eine Tatsache und kein Antiamerikanismus.

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wunsiedel 19.04.2014, 00:05
261.

Schwarzweißmuster beklagen und im Schwarzweißmuster argumentieren.
Es ist erschreckend, welch' einfache Gemüter bei SPON im Politikressort schreiben dürfen.

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Kiesbert Zuzel 19.04.2014, 00:05
262.

Hört doch endlich auf mit dieser Art von Mutmaßung und angeblichen Meinungen...ich kanns nicht mehr lesen...es wird von Tag zu Tag offensichtlicher wie jämmerlich eure Propaganda ist. Wir sind weder pro Russland noch pro Amerika. Wir wollen Frieden in Europa! Und wir wollen souverän über unsere Belange entscheiden...und keine vorgefertigten Meinung von Presse und Politik.

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sierrabravofour 19.04.2014, 00:06
263.

Zitat von loki21
Gestern schon der schwachsinnige Kommentar von Fleischauer und heute dieser Artikel hier. Mittlerweile ist es mit der Meinungsfreiheit in unserem Lande auch nicht so zum Besten gestellt. Abweichler vom Mainstream werden niedergemacht.
Ganz offenbar können Sie uneingeschränkt Ihre Meinung kundtun.
Nur sollten Sie Meinungsfreiheit nicht mit dem unwidersprochenen Hinnehmen Ihrer kruden Thesen verwechseln.

Wenn Sie eine Meinung vertreten, dann müssen Sie auch hinnehmen das diese hinterfragt und mitunter als nicht durchdacht bezeichnet wird.
Zum Thema niedermachen bleibt eigentlich nur auf Ihre Bemerkung zum Artikel von Fleischhauer hinzuweisen.
Das ist ganz eindeutig Glashaus.

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co2retter36 19.04.2014, 00:07
264. Alle Achtung!!!!

und das im Spiegel!!!

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Palo Alltoh 19.04.2014, 00:08
265. Vielleicht bin ich zu jung,

aber ich dachte immer, dass eine Meinung mit Argumenten gefüttert werden sollte. In diesem Artikel gibt es zwar eine Meinung. Aber warum die meisten Deutschen pubertär sind in dieser Frage, wird hier nicht beantwortet. Nur geschrieben: Das ist so.
Ist also ein Artikel auf höchstem journalistischem Niveau.
Interessant finde ich auch, dass in den Medien nun ein Wandel stattfindet.
Habe neulich erst bei ZAPP! (http://www.ardmediathek.de/ndr-fernsehen/zapp/immer-auf-putin-breite-kritik-an-medien?documentId=20845808) einen Bericht gesehen, dass die Medien doch eher einseitig und undifferenziert berichten.
Lustig nur, dass sich dort der Deutschlandfunk meldete. Dort wurden nämlich alle Demonstranten, die auf Montagsdemos sind und alle Blogger, die in Foren oder Sozialen Netzwerken gegen die Medien und den Westen "hetzen", als rechtsorientiert eingestuft (http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2014/04/16/dlf_20140416_0752_4bbfa05d.mp3).
Also sind die meisten Deutschen aus Sicht der Medien rechte pubertäre Menschen.
Ich denke, dass meine Meinung mit nachvollziehbaren Argumenten unterfüttert ist.

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7ty7 19.04.2014, 00:09
266. Zu kurz gesprungen

Zitat von sysop
Die politische Lehre aus der massenhaften NSA-Überwachung könnte nun die sein, dass Deutschland seine Spionageabwehr ausbaut. Gut so. Die USA sind ein demokratischer Staat und kein Dämon. Schönen Gruß in die Nische.
Wozu Spionageabwehr gegen einen Partner ausbauen? Reicht doch völlig, wenn der Partner seine Spionage einstellt. Spart Geld, Zeit und Ärger.
Aber nein.
United Fruit Company ist dem Autor sicherlich unbekannt.

Die USA sind ein demokratischer Staat wenn es um die USA geht, eventuell jedenfalls, im Land werden die Bürger auch schon belauscht.
Der Rest der Welt bleibt bei diesem Demokratieverständnis außen vor, schließlich gilt die unumstößliche Prämisse: America first.

Damit muß sich jeder abfinden und es wenigstens im Hinterkopf parat halten. Gießt man dann noch eine gehörige Portion Terror-Paranoia-Soße drüber, kommt man den realen USA schon näher.

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egiboy 19.04.2014, 00:09
267. Herr Fischer, sie sind arrogant

Denn sie scheinen die Deutungshoheit und die Wahrheit für sich gepachtet zu haben. Die Russen sind aus Deutschland abgezogen. Die Amerikaner nicht. Ich erinnere daran, daß in Deutschland immer noch über 70.000 US-Soldaten stationiert sind, und von Deutschland aus amerikanische Kriegseinsätze gesteuert werden.
Von einem freien, souveränem Deutschland kann man wohl nicht sprechen. Wenn sie nicht so tief im amerikanischen hintern stecken würden, könnten sie das auch erkennen. Deutschland sollte es so machen, wie die Israelis. Die sind auch in keinem Bündnis.

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manfredjager 19.04.2014, 00:10
268. Lumpaci Vagabundus

Ich habe mich schon oft ueber die vielen antiamerikanischen Zuschriften gewundert. It appears sometimes as if Germans have forgotten America's help in rebuilding (Marshall Plan, Berlin Airlift 1948/49) and its successful effort in keeping communism at bay in central Europe. And whose aid arrives first when disaster strikes? The Americans'. Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr. Curt Goetz sagt, "Wenn ich die Wahrheit sagen sollte, muesste ich luegen."

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fabcccc 19.04.2014, 00:10
269. Pubertär=Unmündig lt.Duden?

Zitat von sysop
In der Auseinandersetzung mit Russland zeigt sich bei Teilen der deutschen Bevölkerung anti-amerikanisches Denken. Das mutet an wie ein pubertärer Komplex.
ich würde es als eine Abwandlung des Stockholm-Syndroms klassifizieren.

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