Forum: Politik
Deutsche Spaltung: Einigkeit und Rechts und Brechreiz
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Deutschland feiert den Tag der Einheit. Aber die Wahl hat gezeigt, wie gespalten das Land in Wahrheit ist: Reich und Arm, Ost und West haben sich immer weniger zu sagen. Ist eine deutsche Einheit möglich?

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espet3 02.10.2017, 15:20
30.

Bei den Artikeln von Herrn Augstein habe ich sehr oft den Eindruck, dass, wenn ich genau das Gegenteilige denke wie er, ich auf dem richtigen Wege bin.

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s.l.bln 02.10.2017, 15:20
31.

Zitat von skater73
Augstein zeigt, dass er schlicht nichts begriffen hat. Null. Nada. Niente. Es passt ihm gut in den Kram, seine linke Beliebigkeit als modern zu charakterisieren, "die anderen" dann als rückwärtsgewandt und altmodisch. Viel dümmer geht es nicht als so eine offenkundige Rabulistik. Ist es modern, eine Ehe für Alle umzusetzen? Nein, es ist ganz simpel ein Nachgeben gegenüber jenen, die am lautesten krakeelt .....
Wer hat ihnen denn vorgeschrieben, wie Sie zu leben haben?
Sie müssen weder einen Geschlechtsgenossen ehelichen noch einer ihnen exotisch scheinenden Glaubensgemainschaft beitreten.
Die Schweinshaxe wird weiterhin zu den legalen Lebensmitteln zählen und Ihr Bier wird ihnen zu Lebzeiten keiner verbieten.

Und was "Ihr Volk" betrifft: das hat zu mehr als 80% mitte-links gewählt, auch wenn die Politik das noch nicht realisiert hat.
Sie auch nicht.

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skater73 02.10.2017, 15:22
32. Minderheitenschutz

Zitat von muellerthomas
Naja, viele..im Westen maximal 12,4% (in Bayern), im Osten minimal 18,6%. Was möchten Sie denn hitnerfragen? Soll nun eine Politik für diese Minderheit gegen den Willen der Mehrheit umgesetzt werden?
Warum nicht? Es ist zudem gar nicht gesagt, dass diejenigen, die nicht AfD gewählt haben, mit allem Uneinverstanden wären. In den einzelnen Politikfeldern stellen sie womöglich tatsächlich die Mehrheit. Was dann?
Was auffällt, ist die Wadenbeisserei der Ewiggestrigen Linken: Da wählen die Menschen die Freiheit, wählen tatsächlich eine Partei, die ihnen sagt, dass sie diese Freiheit erhalten oder wiederherstellen werden und reflexartig kommt von links der Biss. Ohne Nachdenken. Ohne Verstand. Einfach Zubeißen.
Ach ja, die AfD hab ich trotzdem nicht gewählt. Blöd für Ihre Argumentation jetzt, was?

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ls-rio 02.10.2017, 15:22
33. Das Hauptproblem der ganzen Diskussion um die AFD

Ist die grenzenlose Intoleranz der sich selbst weltoffen, aufgeklaert, fortschrittlich und was weiss ich noch nennenden Meinungstraeger und Meinungsmanupulierer, von denen Augstein einer ist. Versteht endlich....es gibt Menschen, die anderer Meinung sind als ihr oberschlauen. Die sind deswegen nicht beschraenkter als ihr es seid, nur anders. Die Meinung muss nicht die Eure sein, aber das nennt sich Demokratie. Niedermachen und diffamieren hilft nur den anderen, denn sie fuehrt zu solidarisierung mit den diffamierten. Argumentiert einfach mal mehr, dann klappts vielleicht auch mit dem verstanden werden.

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Freidenker10 02.10.2017, 15:22
34.

Zitat von muellerthomas
Naja, viele..im Westen maximal 12,4% (in Bayern), im Osten minimal 18,6%. Was möchten Sie denn hitnerfragen? Soll nun eine Politik für diese Minderheit gegen den Willen der Mehrheit umgesetzt werden?
Finde den Artikel leider nicht mehr, aber es haben scheinbar mehr Menschen im Westen die AfD gewählt als im Osten. 12% in Bayern sind halt deutlich mehr Menschen als 18% in Meckpomm! Die reinen Prozentzahlen täuschen hier etwas. Und wenn schon die Bayern ihrer CSU den Rücken kehren sollte man den Frust nicht unterschätzen! Für mich riecht das ganze gerade schwer nach einer Schuldzuweisung nach Osten um vom gesamtdeutschen problem abzulenken...

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oalos 02.10.2017, 15:27
35. Tiefpunkt.

Zitat von Freidenker10
Warum wird das Problem nur auf den Osten degradiert? Auch im Westen haben viele Leute die Schnauze voll und haben AfD bzw. Protest gewählt! Anstatt das Ergebnis der AfD zu hinterfragen und abzuklären warum die Leute "Protestieren" wird nun ein Keil durchs Land getrieben. Wird da vielleicht von den Problemen abgelenkt, so nach dem Motto " die Ossis sind halt Schuld"? Und ein paar Argumente sind auch echt nicht von den Had zu wischen. Ich habe neulich in einem Interview gehört, dass sich einer beschwert hat 30 Jahre lang gearbeitet zu haben, eine zu kleine Rente bekommt und nun Sozialhilfe ( wie auch immer der neue Begriff dazu lautet ) beantragen muss. Dieser beschwert sich nun das er am Ende seines Arbeitslebens genausoviel bekommt wie jemand ( in seinem Fall Flüchtlinge ) der nie auch nur einen Cent einbezahlt hat. Da muss ich ihm leider auch zustimmen, wie kann das sein? Wo soll da die Logik oder Fairness sein? Im grunde haben wir doch endlos viele Baustellen im Lande und es wird wirklich Zeit das die Politik bei aller Welt,-und Europarettung die eigenen Menschen nicht total aus den Augen verliert!
"...er am Ende seines Arbeitslebens genausoviel bekommt wie jemand ( in seinem Fall Flüchtlinge ) der nie auch nur einen Cent einbezahlt hat. Da muss ich ihm leider auch zustimmen, wie kann das sein?"
Weil Existenzminimum Existenzminimum ist. Das Minimum, was zum (Über-)Leben gebraucht wird. Darunter geht nix. Wer nach 15 Jahren aus dem Knast kommt oder mit 24 J. nach dem Studium keinen Job findet, bekommt auch Hartz bzw. das Existenzminimum, obwohl er keinen Cent eingezahlt hat. Die zu kleine Rente ist die Gemeinheit / Frechheit / Ungerechtigkeit. Da geht aber niemand auf die Strasse. Weder die heutigen bedürftigen Rentner noch die Rentner + Grundversorgung von morgen. Wohl aber gegen die Flüchtlinge, die uns alles wegnehmen und die sog. Islamisierung. Na toll.

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s.l.bln 02.10.2017, 15:28
36.

Zitat von Nobody X
Wo soll man denn sonst Deutscher sein, wenn nicht in Deutschland?
Ich empfehle verschiedene Oktoberfeste in Fernost. Da sollte Ihrem Verlangen nach deutscher Kultur genüge getan sein. Und sollten Sie dort genug Bier und weiße Würste erbrochen haben, können Sie sich anschließend in der erholsamen Enthaltsamkeit der in Kürze hier etablierten Scharia wieder regenerieren....

Ich verstehe Ihr Problen nicht.

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boba 02.10.2017, 15:29
37.

"Denn auf die Frage, wie eine gerechte Internationalisierung aussehen soll, haben die Linken keine Antwort ..." das problem dabei: diese linken - allen voran die sozialdemokratie - stellen nicht einmal die frage. sie scheinen nicht einmal zu wissen, daß hier überhaupt irgend etwas infrage zu stellen ist.
die neoliberalen hatten über 20 jahre zeit, ihren versprechen (wohlstand für alle!) taten folgen zu lassen. das ergebnis: für die hälfte der bevölkerung hat sich nichts verbessert, einem großen teil geht es sogar dank sozialdemokratischer hartz-IV-gesetzgebung schlechter. wen wundert's also, daß sich die menschen abwenden und hier heil in der verklärung der vergangenheit suchen? es ist an der zeit, daß die linke (und damit vor allem die sozialdemokratie) endlich die richtige frage und damit neoliberale wirtschaftskonzepte infrage stellt und auch die richtige antwort findet: wenn diese gesellschaft nicht endgültg vor die wand gefahren werden soll, müssen die macht, der einfluß und auch die freiheit von banken und unternehmen eingeschränkt werden um den reichtum dieser gesellschaft wieder allen menschen zukommen zu lassen!

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muellerthomas 02.10.2017, 15:36
38.

Zitat von skater73
Warum nicht? Es ist zudem gar nicht gesagt, dass diejenigen, die nicht AfD gewählt haben, mit allem Uneinverstanden wären. In den einzelnen Politikfeldern stellen sie womöglich tatsächlich die Mehrheit. Was dann? Was auffällt, ist die Wadenbeisserei der Ewiggestrigen Linken: Da wählen die Menschen die Freiheit, wählen tatsächlich eine Partei, die ihnen sagt, dass sie diese Freiheit erhalten oder wiederherstellen werden und reflexartig kommt von links der Biss. Ohne Nachdenken. Ohne Verstand. Einfach Zubeißen. Ach ja, die AfD hab ich trotzdem nicht gewählt. Blöd für Ihre Argumentation jetzt, was?
Nö, wieso sollte das blöd sein?

Dass auch eingie CSUler und rechte CDUler der AfD zuneigen, ist wenig überraschend. Umgekehrt dürfte aber auch gelten, dass ein Teil die AfD nur aus Protest gewählt hat, ohne zu wünschen, dass das Programm wirklich umgesetzt wird.

Die Menschen haben aus Ihrer Sicht mit der AfD die Freiheit gewählt? Sehe ich komplett anders.

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jaspertk 02.10.2017, 15:36
39.

Zitat von eulenspiegel1979
Das Land ist nicht in Ost und West gespalten. Das Land steht fest zusammen.
Doch .... Die Denkweise großer Teile in den neuen Bundesländern entspricht nicht einem geeinten Deutschland!

Offensichtlich geht es den Bürgern in diesen Bundesländern schlechter, der Staat tut angeblich nichts für Sie, Merkel wird "Mutti" genannt, muss sich übelste Triaden anhören und eigentlich vermutlich "entsorgt" werden!

Dann doch bitte wieder zurück zu einem Staat wo es offensichtlich DENEN besser ging. Der einen umsorgt und umhegt hat. Keine Flüchtlinge und die Vietnamesen (Kanaken) waren isoliert!!

Dann gehen Sie doch mal zu den Pegida und AfD Versammlungen in diesen Ländern ....

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