Forum: Politik
Deutsche und internationale Pressestimmen: "May wird freiwillig nicht gehen"
REUTERS

Mit einer Niederlage hat Theresa May gerechnet - aber so? Viele Kommentatoren fürchten: Großbritannien ist mit der Ablehnung des Brexit-Abkommens ein Stück weit unregierbar geworden.

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hman2 16.01.2019, 12:35
50.

Zitat von Peter Schmidt -fsb
Exemplarisch sieht man dies auch an der Stimmungsmache in Deutschland gegen die SPD, die eben genau den anderen Weg gegangen ist und das Wohl des Landes über die parteipolitische Profilierung gestellt hat.
Das stimmt so nicht. Die SPD ist den gleichen Weg gegangen wie Labour, nämlich einen neoliberalen Kurs einzuschlagen. Sie hat die Arbeitnehmer genauso verraten wie Labour.

Gerhard Schröder sagte dazu einmal "von Toni Blair lernen heißt siegen lernen".

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simonweber1 16.01.2019, 12:36
51. Die

Briten werden das mit aller Gelassenheit betrachten, denn die wollen nicht dahin wo Deutschland (der angebliche EU und Euro Profiteur ) steht. Hier ein paar Daten dazu: Die aktuelle Forderung der Bundesbank aus TARGET 2 an die restliche EU beträgt mit Stand 30.11.2018 941,13 Mrd EURO, Wir finanzieren unseren Außenhandel also selbst.
Noch so eine falsche These:
"Die Wirtschaft brummt: Im Vergleich von den 21 Industrienationen kommen wir laut einer aktuellen Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung ZWE, das die Standortbedingungen untersucht hat, nur noch auf Rang 16. Vier Plätze schlechter als vor vier Jahren. Platz 1: Schweiz, Platz 2: Großbritannien, der Brexit hat sich dort nicht negativ ausgewirkt, Platz 3: USA.
Und jetzt der Vergleich Deutschlands mit dem gesamten EU-Raum:
Renteneintrittsalter:
EU-Durchschnitt 62,4 Jahre – D: 65,5 Jahre
Renteneintrittsniveau:
EU-Durchschn. 70,6% – Deutschland 50,5%
Nettovermögen/ Bürger:
EU-Durschn. < als 100 T€ – D knapp 55 T€
Wohneigentum am Bevölkerungsanteil:
EU-Durschn. 71% – D 51,7%
Armutsrisiko
EU-Durchschnitt 22,5% – D 19%
Durchschnittliche Steuerlast
EU-Durchschnitt: 35,9% – D 49,7%
Staatliche Pro Kopf-Verschuldung
EU-Durchschnitt: 24.286 € – D 26.046
EU-Haushaltsbeiträge
EU-Durchschnitt: 3,36 Mrd € – D 19,59 Mrd € 24,5 Mrd € sollen es dann nach dem BREXIT sein.
Kein Wunder, das die Briten sagten wir wollen raus aus dieser EU. Wenn es einem starken Land wie Deutschland nicht gelingt EU weit ganz vorn zu sein, ist es besser nicht länger Mitglied in dieser EU zu sein. wir in Deutschland sind ja geduldig und obrigkeitsgläubig. Wenn uns Politiker erzählen, dass wie von der EU nur profitieren, obwohl das nach Studien von Wirtschaftsverbänden nicht der Fall ist, dann glauben wir das eben und alle die etwas anderes sagen sind Populisten, Dummköpfe, oder sogar Rechtsextreme.

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simonweber1 16.01.2019, 12:37
52. Die

Briten werden das mit aller Gelassenheit betrachten, denn die wollen nicht dahin wo Deutschland (der angebliche EU und Euro Profiteur ) steht. Hier ein paar Daten dazu: Die aktuelle Forderung der Bundesbank aus TARGET 2 an die restliche EU beträgt mit Stand 30.11.2018 941,13 Mrd EURO, Wir finanzieren unseren Außenhandel also selbst.
Noch so eine falsche These:
"Die Wirtschaft brummt: Im Vergleich von den 21 Industrienationen kommen wir laut einer aktuellen Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung ZWE, das die Standortbedingungen untersucht hat, nur noch auf Rang 16. Vier Plätze schlechter als vor vier Jahren. Platz 1: Schweiz, Platz 2: Großbritannien, der Brexit hat sich dort nicht negativ ausgewirkt, Platz 3: USA.
Und jetzt der Vergleich Deutschlands mit dem gesamten EU-Raum:
Renteneintrittsalter:
EU-Durchschnitt 62,4 Jahre – D: 65,5 Jahre
Renteneintrittsniveau:
EU-Durchschn. 70,6% – Deutschland 50,5%
Nettovermögen/ Bürger:
EU-Durschn. < als 100 T€ – D knapp 55 T€
Wohneigentum am Bevölkerungsanteil:
EU-Durschn. 71% – D 51,7%
Armutsrisiko
EU-Durchschnitt 22,5% – D 19%
Durchschnittliche Steuerlast
EU-Durchschnitt: 35,9% – D 49,7%
Staatliche Pro Kopf-Verschuldung
EU-Durchschnitt: 24.286 € – D 26.046
EU-Haushaltsbeiträge
EU-Durchschnitt: 3,36 Mrd € – D 19,59 Mrd € 24,5 Mrd € sollen es dann nach dem BREXIT sein.
Kein Wunder, das die Briten sagten wir wollen raus aus dieser EU. Wenn es einem starken Land wie Deutschland nicht gelingt EU weit ganz vorn zu sein, ist es besser nicht länger Mitglied in dieser EU zu sein. wir in Deutschland sind ja geduldig und obrigkeitsgläubig. Wenn uns Politiker erzählen, dass wie von der EU nur profitieren, obwohl das nach Studien von Wirtschaftsverbänden nicht der Fall ist, dann glauben wir das eben und alle die etwas anderes sagen sind Populisten, Dummköpfe, oder sogar Rechtsextreme.

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markus_wienken 16.01.2019, 13:22
53.

Zitat von hman2
Warum lesen Sie nicht nach? Kennen Sie Google nicht? Ich helfe Ihnen: https://ec.europa.eu/commission/sites/beta-political/files/draft_withdrawal_agreement_0.pdf
/einmisch
Das ist sehr nett aber Sie glauben doch nicht wirklich, dass Ihr Vorposter (oder Andere) ernsthaft daran - und an anderen Fakten interessiert sind?

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bestel 16.01.2019, 13:41
54. Sehr bemerkenswert,

dass SPON die Namen der erwähnten Zeitungen korrekt wiedergibt.
Z.B. "La Repubblica" nicht als "Repubblica", "Les Dernières Nouvelles d'Alsace" korrekt mit "Le",
"De Telegraaf" nicht als "Telegraaf". Wie immer aber "The New York Times" als "New York Times", was
absolut falsch ist weil diese Zeitung den offiziellen Namen trägt als "The New York Times".
Warum dies so ist wird wohl für immer ein Rätsel bleiben.
Gruss aus Amsterdam

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ramuz 16.01.2019, 14:08
55. Es wird zwar Ihr Geheimnis...

Zitat von bestel
dass SPON die Namen der erwähnten Zeitungen korrekt wiedergibt. Z.B. "La Repubblica" nicht als "Repubblica", "Les Dernières Nouvelles d'Alsace" korrekt mit "Le", "De Telegraaf" nicht als "Telegraaf". Wie immer aber "The New York Times" als "New York Times", was absolut falsch ist weil diese Zeitung den offiziellen Namen trägt als "The New York Times". Warum dies so ist wird wohl für immer ein Rätsel bleiben. Gruss aus Amsterdam
.. bleiben, warum das bemerkenswert ist, aber... wenn wir schon Federfuchsen betreiben:
"Les Dernières Nouvelles d'Alsace" ist genau so falsch wie "Le Dernières Nouvelles d'Alsace" - es sind nur die "Dernières Nouvelles d'Alsace" = DNA .

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tigga_nb 16.01.2019, 14:27
56. Lösungsvorschlag

Ich schlage vor, Nordirland wird mit Irland vereinigt und verbleibt gemeinsam in der EU, dann ist das Backstop-Problem nachhaltig gelöst und Rest-GB kann sich auf den Weg seines nationalen Alleingangs begeben. Man kann dazu ja eine Volksabstimmung in Irland durchführen und den Brexit bis zur Klärung um ein paar Monate auf Ende 2019 verschieben, bringt auch keinen um. Dann (im Falle eines Jas zur Vereinigung) die Übergangsphase wie im Vertrag geplant, um alle organisatorischen Voraussetzungen für die vollständige Loslösung von der EU zu schaffen. Wäre ein Versuch wert.

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Trevor Philips 16.01.2019, 14:30
57.

Zitat von blödbacke
Eines Tages wird der Brexit zusammen mit Chamberlains Appeasement-Politik in den Geschichtsbüchern stehen!
Nein, der Brexit wird zusammen mit Winstons Politik der Unnachgiebigkeit und dem Willen niemals gegenüber den Barbaren zu kapitulieren in den Geschichtsbüchern stehen.
Das von May verursachte Vorspiel zum Brexit und das Verhalten "Europas" wird wohl zusammen mit "Peace in our time" in den Geschichtsbüchern stehen.

„Let us therefore brace ourselves to our duties, and so bear ourselves that, if the British Empire and its Commonwealth last for a thousand years, men will still say: ‘This was their finest hour.’“

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ambulans 16.01.2019, 14:37
58. >misterknowitall2 (#49, oben),

Zitat von misterknowitall2
Die Umfragen, die ich kenne, sprechen sich eindeutig gegen den Brexit aus. Wie hier: https://www.businessinsider.de/brexit-umfragen-zeigen-dass-briten-in-der-eu-bleiben-wollen-2018-9.
welche 66%? nun, ganz einfach: von 634 (432 + 204) abgegebenen und offensichtlich gültigen stimmen bei der finalen abstimmung über den "deal" im house of commons gestern abend entfielen - 432 auf "no deal"! das sind - für mich - mehr als 66% (dafür hätten nämlich bereits 423 gereicht). also ...

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ramuz 16.01.2019, 14:58
59. Doch.

Zitat von tigga_nb
Ich schlage vor, Nordirland wird mit Irland vereinigt und verbleibt gemeinsam in der EU, dann ist das Backstop-Problem nachhaltig gelöst und Rest-GB kann sich auf den Weg seines nationalen Alleingangs begeben. Man kann dazu ja eine Volksabstimmung in Irland durchführen und den Brexit bis zur Klärung um ein paar Monate auf Ende 2019 verschieben, bringt auch keinen um. Dann (im Falle eines Jas zur Vereinigung) die Übergangsphase wie im Vertrag geplant, um alle organisatorischen Voraussetzungen für die vollständige Loslösung von der EU zu schaffen. Wäre ein Versuch wert.
Eine Verschiebung >Mai bringt die Europawahl um. Denn dann dürften die Briten völlig ungerechterweise - gegenüber den Bürgern der EU - noch mitwählen und mitgewählt werden. Wie wollen Sie denn das den Bürgern der EU erklären?

Ansonsten halte ich die Re-Union aber auch für eine pfiffige Idee....

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