Forum: Politik
Deutsche und Muslime: Chantalle, zieh die Burka an
AFP

In Dresden demonstrieren jeden Montag Tausende gegen den Untergang des Abendlandes. Dabei könnte ein wenig Islamisierung dem Osten gut tun.

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Knossos 09.12.2014, 17:42
70.

Als ausländisches Kind habe ich in den sechziger Jahren philanthropische und aufgeklärte Deutsche überaus zu schätzen gelernt, und wünschte mir mehr von ihnen, während all zu oft Ressentiments spürend oder auch meiner Haut erwehrend.

Damals war nicht abzusehen, daß sich der ausgeprägte Fremdenhass einmal in sein gedankenloses Gegenteil bis hin zur Selbstverleugnung verkehren würde. Heute hofieren Politisch Korrekte östliche Kulturkreise, welche Andere ins Höllenfeuer befördern wollen, sich traditionell erlauben, bei Übermacht Appeasement vorzugeben, während man Abscheu empfindet und westliches Manifest von Grund auf verachtet.

Kulturkreise, welche selbst seit Jahrtausenden in Rückständigkeit stagnieren, jedoch sämtliche Annehmlichkeiten westlicher Technologie für sich beanspruchen und gleichzeitig die Geistesentwicklung zurückweisen, auf der jener Fortschritt fußt. Schamlose Bigotterie, die ihresgleichen sucht.
Womit zugleich eine ethische Unzulänglichkeit indiziert ist, die herrscht, wo es eine philosophische Voraussetzung zu nüchternem Ermessen wie im Abendland nicht gegeben hat.

Die Demonstranten haben Recht, wenn sie dem Verfall ihrer Kultur entgegenwirken wollen. Und wer nicht zu erfassen vermag, was sich über die vergangenen Jahrzehnten an der Mentaliät in Deutschland geändert hat, der hat bereits das Problem, Substantielles für ein demokratisches Miteinander von willkürlichem und dogmatischem Prinzip nicht unterscheiden zu können.

Wie kann es sein, daß eine Doktrin diskutiert wird, ohne, daß einmal eine alte Schwarte aufgeschlagen wird, die zum erheblichen Teil aus Forderungen besteht, anderen aufzulauern und sie zu meucheln, sie zu verbrennen und durch Vermehrung der eigenen Mischpoke vom Antlitz der Erde zu verdrängen?
UND, die sich im Gegensatz zu ähnlich aggressiven Schwester-Dogmen jede Reform im vorhinein verbietet?

Warum wird solch Hetzwerk nicht endlich unter der Lupe moderner Wissenschaften seziert und in seiner ganzen hanebüchenen Eigenschaft, seiner trivialen Psychologie der Ignoranz, Inkongruenz, Heuchelei, Ränke, Eifersucht, Selbstherrlichkeit, Hass und Willkür und nicht zuletzt vollkommener Unkenntnis der Natur als das archaische Werk menschlicher Unbildung ausgeleuchtet?

Warum streitet man statt dessen im Abendland für seine eigenen Verächter?
Ist es "Toleranz", mangelnde Reflexion, oder gar intellektuelle Beschränktheit?

Hat man sich und seine Errungenschaften bis zur Selbstzertsörung zu verleugen, um sich von den Herrenmenschen des Dritten Reichs abzusetzen? Und das noch heute, während die Deutschen schon längst zu den Weltoffensten weltweit gehören?

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ermanerich 09.12.2014, 17:43
71. Das ist unnötig

Zitat von ulli7
Das gibt es in keinem anderen Land der Welt : Durch Verschleiern der eigenen Identität können Ausländer nicht aus Deutschland abgeschoben werden, wenn sie keine Papiere haben und nicht festgestellt werden kann, wo sie herkommen. In anderen Ländern der Welt wäre das eine strafbare Handlung. Es sind nicht die Asylbewerber mit Asylanspruch, die Probleme bereiten, sondern die Wirtschaftsflüchtlinge ohne Asylanspruch, die nicht abgeschoben werden dürfen. Australien schiebt bestimmte Flüchtlinge nach Kambodscha und nach Papua Neuguinea ab. Es wäre zumindest eine Option, wenn das Auswärtige Amt mit 11.000 Mitarbeitern Gedanken in diese Richtung lenken und entsprechende Verhandlungen mit geeigneten Regierungen aufnehmen würde.
Sie sollten öfter die Anstalt schauen.

Dann wüssten Sie, dass wir nur von Drittstaaten umgeben sind. siehe auch Drittstaatenregelung.

Dann wüssten Sie, dass uns das Mittelmeer viele Asylanten abnimmt. siehe auch Mittelmeer, Flüchtlinge, Papst

Dann wüssten Sie, dass die EU in den saharischen und subsaharischen Ländern eine Jagdtruppe für Flüchtlinge aufbaut und finanziert.

Wo also liegt ihr Problem?

Ach ja - glaube ich Rio Reiser, dann die meisten Bewohner dieses Planeten wirklich Ausländer.

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deviet 09.12.2014, 17:43
72. Das ist wieder mal ein richtiger Fleischhauer

Mann, beschränken sie sich auf innenpolitische Themen. Das sind sie brillant.
Einfach ein Klasse Beitrag, mit Witz und Verstand geschrieben.

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praetor300 09.12.2014, 17:44
73. Emmy13:

Wer so schreiben kann, der gehört nicht zur Mehrheitsbevölkerung, sondern zur intellektuellen Elite des Landes. Und genau von solchen Leuten gehen Veränderungen aus...

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Arnold Hogenback 09.12.2014, 17:45
74. Islam ist nicht das was viele denken ...

... ich glaube nicht das jeder weiß was der Islam eigentlich bedeutet. Sehr viele gehen davon aus das es einfach eine Religion ist. So wie bei uns das Christentum. Ist zwar da, nervt nicht großartig, man ist ja selber Christ irgendwo son Stück weit, nech. Zumindest ist einem das näher als der Islam. Man ist natürlich geerdet im realen Leben und in den Gesetzen der weltlichen Mächte in erster Linie verpflichtet. Kurzum : Religion ist hier kein "Must have". Kann man haben, muss man nicht. Viele Leute verkennen eben das sowas für den Islam nicht gilt .... diese Leute haben ihr Bild von Religion vor Augen wie sie die erleben, nämlich privat ausgeübt, und verkennen das der Islam etwas ganz anderes ist. Nämlich eine Gesellschaftsform. Ein ganzes Staatsgebilde. Eine absolut andere Welt die mit unserer nicht vergleichbar ist. Der Islam ist keine Mitgliedschaft in einem Dackelzüchter-Verein ... einem Kleingartenverein ... einem Debattierclub ... einer Modellbau-Gemeinschaft. Dinge derer man sich gefahrlos entziehen könnte wenn man keinen Bock darauf hat. Der Islam zielt darauf ab das Individuum bis in seine intimsten Bereiche zu kontrollieren ... und das als Gesellschaftsform die für alle gilt. Wer das als freiheitlich denkender Mensch verinnerlicht hat MUSS gegen den Islam sein. Zumindest gegen den Islam "vor der Reformation" wie wir ihn jetzt erleben. Mir reicht es nämlich nicht "das es auch Muslime gibt die es nicht so eng sehen". Das ist mir zu wenig. Die Reformation muss alle Bereiche durchdrungen haben bevor man sich wieder an einen Tisch setzen kann.

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toskana2 09.12.2014, 17:47
75.

Sie berichten von "diffusen", für Sie ungerechtfertigten Ängsten mancher Bürger,
Herr Fleischhauerund
und unterstellen Islamophobie oder gar Fremdenfeindlichkeit als Beweggründe.

Nein, mein Herr,
es geht weder um Diffuses,
noch um Fremdenfeindliches,
sondern um Alltägliches!

Z.B., dass ich mit Menschen als Nachbarn zusammenleben muss, deren Verhalten
und Lebensgewohnheiten mir genauso fremd sind
wie ihnen meine eigenen.

So banal kann, wie Sagen Sie,
ja, "Fremdenfeinlichkeit" sein.

Wenn einer wie Sie und sonstige Toleranz-Bannerträger der Republik in anderen,
feinen und konfliktberuhigten Wohngegenden sich verweilt,
bekommt er wenig bis nichts von mancher "Kultur-Bereicherung", mit der uns, Normalbürger, der Alltag beglückt.

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phantasos 09.12.2014, 17:49
76. Integration oder Assimilierung?

Wenn es wünschenswert ist, dass der gemeine Ausländer zu Hause seine Muttersprache nicht verwendet, wo soll er sie noch verwenden? Ausschließlich bei Selbstgesprächen? Oder am besten gar nicht? Denn man ist ja in Deutschland. Was hat das noch mit Integration zu tun? Das ist schon vielmehr die vollständige Assimilierung, die angestrebt wird. Es geht hier nicht darum, ob der Ausländer die deutsche Sprache beherrscht, arbeitet und Steuern zahlt, sondern darum, dass er gefälligst aufhört, Ausländer zu sein und um Gottes willen sich nicht in seiner komischen Sprache in aller Öffentlichkeit unterhält, insbesondere auch nicht mit seinen Kindern, denn diese sollen ja die Muttersprache der Eltern gar nicht können und möglichst wenig mit ihren Eltern gemein haben, damit die Tendenz zu einem mononationalen Staat wieder hergestellt werden kann. Ist das aber nicht nur ein Upgrade des alten Gedanken "Deutschland nur für Deutsche" und der Ausdruck derselben Xenophobie, nur ohne Vorurteile bzgl. der Herkunft?
Wenn Eltern nicht dafür sorgen, dass ihre Kinder deutsch lernen, sei es durch Kurse, deutsche Kitas bzw. irgendwie sonst, dann ist das weder ein religiöses noch ein ethnisches Problem, sondern ein soziales. Bei gebildeten Eltern wachsen Kinder in der Regel zweisprachig auf, und man legt großen Wert darauf, dass das Kind im späteren Leben nicht benachteiligt wird. Ungebildete Eltern neigen dazu, die Bildung der Kinder zu vernachlässigen oder können ihren Kindern die Bedeutung der Bildung nicht vermitteln. Außerdem muss das Lernen erst gelernt werden, und so etwas nimmt man sehr früh in der Familie auf. Dass man dieses Problem oft mit der religiösen Zugehörigkeit vermischt, hängt nur mit der Tatsache zusammen, dass die meisten Migranten in Deutschland aus einem muslimischen Staat kommen. Und die negative Korrelation zwischen Glauben und Bildung ist sowieso ein Thema für sich.

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Binideppert? 09.12.2014, 17:49
77. Vor...

...wenigen Wochen war ich ein paar Tage in Dresden. Was mir als Münchner spätestens am zweiten Tag auffiel: Hier gibt es gar keine Kopftuchträgerinnen. Hier scheint es überhaupt keine Ausländer zu geben. Da kenne ich bei uns ein völlig anderes Straßenbild. Warum regen sich ausgerechnet dort die Leute so auf???

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universalinfidel 09.12.2014, 17:50
78. IS ist der Koran

Wer Is als einzelne Splittergruppe der Muslime bezeichnet, unerschlägt die Tatsache dass sie sowie Saudi Arabien, Iran, Katar undundund den Koran genauso umsetzen. Hier werden homosexuelle tatsächlich getötet. Andersgläubige tatsächlich verfolgt. Frauen tatsächlich unterdrückt. Hände abgehackt. Alles voll und ganz im Einklang mit dem Propheten, der eben genau dies tat, Real und tatsächlich, nicht sprichwörtlich. Ein unbegrenzter Zuzug muslimischstämmiger Völker, kann, in Zukunft dazu führen dass diese Interpretation uns von denen sufdektroniert wird.

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david_crocket 09.12.2014, 17:51
79. Der Grund

ist also, dass, "ein paar amerikanische Eliteeinheiten" fehlen, "die dem Salafisten zeigen, wo der Eingang in den Märtyrerhimmel liegt."

Habe ich Sie da richtig verstanden Herr Fleischhauer?

Andererseits wäre es doch gut, wenn wir selber Vorsorge treffen, dass wir diese "amerikanischen Eliteeinheiten" auch in Zukunft nicht brauchen.

Ich weiss auch nicht, ob diese dann kommen werden - wenn wir sie brauchen.

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