Forum: Politik
Deutsche Waffenlieferungen: Bekämpfen, was wir selber schaffen

Gute Absichten, schlechte Politik: Mit ihrem Plan, Waffen in ein Kriegsgebiet zu liefern, verletzt die Bundesregierung ein wichtiges Tabu. Die bisherige Politik der Selbstbeschränkung war nicht feige, sondern vernünftig.

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StörMeinung 21.08.2014, 15:49
1.

"Wir bekämpfen, was wir selber schaffen." Besser könnte man das Wesen westlicher Außenpolitik nicht beschreiben.

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realistxxx 21.08.2014, 15:51
2. Lektüre dieses Artikels ist schmerzhaft

Schlechtester Artikel ever! Welche Verdrängungsmechanismen laufen da? Geh halt hin und rede mit den Dschihadisten...

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hartungp 21.08.2014, 15:52
3. Es wird wirklich Zeit, dass man ...

... den hiesigen Kriegshetzern entschlossen entgegen tritt. Volle Zustimmung von mir, Herr Augstein!

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klaus64 21.08.2014, 15:53
4. Nur zum Thema Kurdistan

Da in der Diskussion u.U. das Thema Kurdenstaat unterschätzt wird, zur Information Die Kurden in den verschiedenen Ländern, alle angrenzend, sind eine Völkerschaft von 30 Mio. Menschen und da sagt unser Außenminister "nein" zu einem eigenen Staat der Kurden !

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Saturn48 21.08.2014, 15:53
5. Ja Herr Augstein

Sie haben recht aber gehen Sie halt runter und besprechen Sie das alles mit der ISIS das Feuer brennt ja schon ganz gut. Ich denke Sie werden da kein Gehör bekommen Sie können froh sein wenn Sie wieder unbehelligt heimkehren können. So einfach wie Sie sich das Vorstellen geht das alles nicht. Wie gesagt im Grundansatz haben Sie recht nur kaufen davon können Sie nichts.

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Rosenblüte 21.08.2014, 15:53
6.

heißt für mich zunächst erst einmal, die NSA-Affäre vernünftig aufzuarbeiten. Das ist natürlich nicht so cool und sexy wie die Vorstellung, die "Richtigen" in einem Krieg zu stärken. Und man müsste dafür unter Umständen auch mal den Amis widersprechen. Dennoch führt auf Dauer kein Weg daran vorbei. Wenn wir wirklich Demokratie und Menschenrechte fördern wollen, müssen wir erst einmal vor der eigenen Tür kehren. Und im Irak natürlich humanitäre Hilfe leisten und Flüchtlinge aufnehmen.

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zero36 21.08.2014, 15:54
7.

Ich empfehle Herrn Augstein mal vor Ort im Irak zu berichten, und das nicht von Bagdad aus, sondern ähnlich mutig wie andere Journalisten (z.B. James Foley) direkt wo gekämpft wird. Vielleicht kommt er dann mal von seinem hohen Roß herunter...

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zennus 21.08.2014, 15:59
8. Richtig

Absolute Zustimmung!. Ich verstehe nicht, wie man so kurzsichtig seien kann. Aber man will wahrscheinlich endlich zu den int. Big playern gehören. Diese IS muss definitiv gestoppt werden. Aber diese Frage der Lieferungen an Kurden ist doch nur eine Stellvertreterentscheidung um eindlich einen Präzedensfall zu schaffen. Was ich nicht verstehe: Diese IS-Truppen haben ca 15000 Mann. Wir reden hier nur über die Bewaffnung der Kurden im Norden. Aber was ist mit der irakischen Armee, die angebl 250.000 Mann unter Waffen hat? Was sagt die irakische Regierung zu den Waffenlieferungen?? Noch sollte (zumindest auf dem Papier) der Irak ein souveräner Staat sein, in welchem mann nich einseitig irgendwelche Volksgruppen beliebig mit Kriegsmaterial versorgen kann !

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kwik-e-mart 21.08.2014, 15:59
9. Lieber Herr Augstein,

sein Sie doch nicht immer so verbissen. Das ist ein iterativer Prozess des Lernens. Da kommt es vor, dass man sich mit den Fehlern der Vergangenheit auseinandersetzen muss. By the way - was spricht eigentlich nur gegen einen eigenen Kurdenstaat? Das scheint mir momentan ein sehr harmloses Ansinnen zusein. Der Sultan am Bosporus mag das anders sehen, aber der hat ohnehin des öfteren kuriose Sichtweisen.

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